Ich hab’s versucht. Ehrlich. Aber der Tag war so anstrengend, dass ich nur auf sieben Bilder gekommen bin, und jetzt, wenn gleich das Sandmännchen vorbei ist, ist hier auch Feierabend.

Paul und Fiete sind ein bißchen malad und konnten den ganzen Nachmittag nur auf meinem Schoß und am besten vor dem Fernseher überstehen. Jetzt hab ich eckige Augen und zappelige Füße (und blanke Nerven).Ich würde gerne nochmal um den Berg gehen, aber im stockefinstern durch den Wald traue ich mich nicht mal mit Taschenlampe.

Also hier dreizehn von dreizehn ohne Bilder

  1. die Zahnfee war da
  2. erstes Kind weg
  3. Feennest
  4. zwei weitere Kinder weg
  5. Ayurvedisches Frühstück (kleiner Tipp: nicht um neun erst mit vorbereiten anfangen, wenn der Teig noch eine halbe Stunde ruhen muss. Es wird dann echt zu spät)
  6. putzen (es ist Freitag)
  7. Wäsche waschen (viel)
  8. Mittagsruhe
  9. gefolgt von Nachmittagsruhe, krankheitsbedingt.
  10. Anika zum Sport und
  11. Vorabendruhe
  12. Frisch gewickelte (und natürlich vorher gefärbte) Wolle

Und noch something completely different especially for David

SEIT MAI !!!!!!! möchte ich bei 12 von 12 mitmachen! UND JE.DES.MAL. FÄLLT. ES. MIR. ERST. ZUM SANDMÄNNCHEN EIN.

HERRSCHAFTSZEITEN!

Es geht darum, dass man am zwölften jeden Monats viele Fotos macht, und dann zwölf in den Blog stellt. Erfunden hat’s glaube ich die Dame von Draußen nur Kännchen, und drauf gekommen bin ich von dem kleinen Sockhaus.

Vielleicht dann morgen 13 von 13.

Beim Einkaufen lag heute in dem Einkaufswagen, in den ich einen Euro gesteckt habe, eine zusammengerollte Rätselzeitung und ein ausgefüllter Lottschein. Ich habe beides an der Zeitungslädchen im Supermarkt zurückgebracht. Ich habe nicht mal daran gedacht, es zu behalten. Ein Rätselheft zu behalten erschien mir klein und gemein, und mit Lotto kenn ich mich nicht aus. Wer weiß ob sich das Einstecken gelohnt hätte. Und mal ganz ehrlich: wenn ich im Lotto gewinnen wollte, würde ich spielen. Allerdings: Wenn jetzt die Frau gewinnt, dann könnte sie mir doch was abgeben oder?

Wie auch immer. Ich hab das so ein bißchen im Kopf hin und her gedreht, und Nicolas Cage ist mir eingefallen (ich weiß nicht viel über 2 Millionen Dollar Trinkgeld, außer, dass ein Lottoschein drin vorkommt). Und plötzlich war mir mein eigenes Gutsein zum Kotzen. Bah!

Auf dem Weg zum Auto bin ich dann mit voller Absicht durch das Blumenbeet gestapft!

Das ist Weihnachten…. Es nähert sich mit großen schweren Schritten.

Die Trecker mit den Tannenbäumen tuckern aus dem Wald.

Hohoho…..

(Und die Weihnachtsfeier hat einen Termin, und ich einen großen Haufen zerknüllten Stoff, und einen Unterrock, der zu klein ist, und WENN ich mir einen Seidenrock nähe, dann brauche ich unbedingt einen schwarzen Pullover dazu, sonst kann ich gleich zu Hause bleiben (was ich wohl auch mit Seidenrock und Pullöverchen wollen würde, denn eigentlich ist das *räusper* etwas overdressed). Oh Mann, hab ich es gut, dass ich so was Problem nennen kann.)

……

Ich schlafe einfach bis Weihnachten nicht mehr, dann klappt’s.

So lange, dass es für die Musik des Tages gereicht hat. Wir haben zwei Hunde samt Besitzern getroffen, einen davon zweimal. Und wir sind einer Frau mit Kinderwagen und Pferd begegnet. Echt.

Tanja mit Pferd

Wir haben zwei Millionen Fotos gemacht (neue kleine Digitalkamera)

Westerfeld

und nach nur eindreiviertel Stunden waren wir schon wieder zu Hause. Ich hatte reichlich Zeit, mir meine komplette Wintergarderobe inklusive des Weihnachtsfeieroutfits in schillerndsten Farben auszumalen. Ich brauche (alles ganzganznötig): ein paar neue Strumpfhosen, darüber wegen der Wärme ein Wollhöschen, dann nähe ich mir ein schwarzes  Seidenunterkleid, das so sexy ist, dass mein Mann darauf besteht, dass ich nichts drüber ziehe, und dann nähe ich mir noch diesen Rock, und einen aus der Ottobre, und dann probiere ich noch Seide zu färben für eine Unterrock oder ein Kleid, und dann, dann war ich wieder zu Hause ;-)

Ich lege mich ein halbes Stündchen hin, trink `nen Kaffee, mach mich hübsch, und geh Shoppen. Für die Weihnachtsfeier. Fummelchen und Stöffchen und Glitzer und Glanz.
Und dann treff ich mich mit meinem Schatz beim Chinesen. Und dann noch ein bisschen Kultur, Kino oder Kabarett, und dann denk ich ach, das war aber schön.
Haus zu Ende putzen, Kinderturnen, Bücherei, große Kinder abholen und Abendprogramm macht bestimmt wer anders.

Wird es dieses Jahr mit Sicherheit nicht geben.

Es begab sich nämlich zu der Zeit, als der Staubsaugerbeutel noch fast neu war, dass die Zimtgewürzdose aus dem Schrank fiel. Und der Deckel kaputtging. Und ich den Zimt schnell mal aufgesaugt habe. Und jetzt zieht jeden Freitag, wenn ich sauge, eine Zimtwolke hinter mir her.
Ich. Kann. Es. Nicht. Mehr. Riechen.

Vielleicht sauge ich jetzt noch mal die Kaffeedose.

mit einer Adventskranzkerze gemeinsam?

Beide dürfen jede Farbe haben, solange es rot ist.

Adventsschmuck2009

Der Ohrwurm heute morgen: Transeamus …usque Bethlehem

Ist an und für sich ja eine nette Sache. Aber so ganz konkret und in meinem Fall… Ich kann immerhin gut nachdenken und habe quasi immer hinterher einen Blogeintrag.

Diesmal: Wo sind eigentlich die Jungs mit der Gitarre hin? Die, die man früher so ein kleines bißchen angehimmelt hat, als alle im Kreis saßen und gesungen haben. Manchmal sogar auch am Lagerfeuer. Mit ehrlichen Gesprächen und viel Gelächter.  Dick geworden, oder glatzköpfig? Im Straßenverkehr ums Leben gekommen? Theologie studiert und die irdische Welt verlassen?  Ach, so ein Jammer!

Hier die Musik in Erinnerung an Christph, tatsächlich in Straßenverkehr ums Leben gekommen, und Luis hat tasächlich den Hang zur Glatze

Aber – Meine Nerven! Die Stunde beginnt mit Meditation. Dann Lockerungs- und Aufwärmübungen. Beginnend beim Kopf. Spätestens beim Lockern der Halsmuskulatur bin ich verspannt, und wenn wir dann -wie immer- nach dem Schulterkreisen (Beim Einatmen vorne hoch ziehen und dann langsam mit dem Ausatmen in weitem Bogen an der Wirbelsäule entlang nach unten) erst noch mal nachspüren, was das mit unserer Schulter gemacht hat, dann blubbert mein Blut schon ein bißchen. Dass ich gerne vor zehn im Bett bin, hat jetzt nicht unmittelbar was mit meinem Lehrer zu tun, aber so richtig freue ich mich über zwanzig Minuten Überziehen nicht, weil ich ja auch noch nach Hause muss.
Und als wir dann schön im Flow waren, das Chi floss und leuchtete, da bekommen wir einen kleinen Vortrag darüber, wie sehr das Reden stört.
Plupps- da bin ich geplatzt.

Ich habe mir vo ein paar Tagen mal die Haare statt von links nach rechts von rechts nach links gekämmt (Die Folgen von verworrenen Gedanken über Spiegelverkehrtheit).
Es ist nicht so, dass ich die Frau im Spiegel gar nicht wiedererkannte. Nein, denn ich hatte schon mal ein Bild von ihr gesehen. Damals, bei meiner Schwester in der WG oder im Wohnheim. Da hing ein Bild von ihr und einem Einkaufswagen. Und untendrunter stand: Ich geh jetzt und kauf für 500 Mack Schockelade!