Heute neues aus unserer Serie: Notaufnahmen Chirurgische Ambulanzen dieser Welt: Teil hundertundsiebenundzwanzig – Evangelisches Krankenhaus Weende.
Toll.
Ich vermeide mal zu sagen: Jederzeit wieder gerne. Aber wenig los,schnelles Drankommen, freundliche Menschen, die alle verständliches Deutsch sprachen. Außerdem Heinz Erhardt im Wartezimmerkino. Passend, weil viele Heinz-Erhardt-Filme in Göttingen gedreht wurden.
Das mittlere Kind hatte die Hand zwischen zwei Kegelkugeln gehabt, für mehr Dramatik ist extra auf diesem Weg auch noch eine alte Schürfwunde aufgeplatzt, so dass er wenigstens mit einem Pflaster aus dem Krankenhaus wiederkam, wenn schon nichts gebrochen ist.

Vollkommen ohne inneren Zusammenhang die Musik des Tages. Genaugenommen ohne irgendeinen Zusammenhang.

 

Vielleicht kann man so vermeiden, dass der Artikel mit den Worten: Ich dachte an nichts Böses, als… beginnen muss.
Ich dachte also gestern abend an nichts Böses, als ich mich zwischen Mann und Sohn ins mein Bett faltete, genaugenommen auf die Besucherritze. Erst als ich den Kopf drehte, auf der Suche nach einer bequemen Stellung, da tat es so komisch in meinem Hals.
Und fürderhin kann ich den Kopf nicht mehr nach rechts drehen. Und den rechten Arm nicht mehr über Schulterhöhe heben. Schiefer Kopf. Wie ungünstig. Meine schlaue Schwester sprach was von Zeichen des Körpers… Erschöpfung… und all so was.
Da hat mein Körper wohl aber nicht richtig nachgedacht, was! Ich kann mit schiefem Hals nicht schlafen! Wie soll ich mich denn da erholen???
Nur so für’s nächste mal, Körperlein: Ausknocken kannst du mich Montag morgens, nicht Freitag abends. Merk’s dir!

Ich weiß ja nicht, was ihr macht, aber ich lasse heute richtig die Sau raus es mal so richtig krachen es mir mal gut gehen.

Zuerst erlerne ich die vollständige Bilokation. Die kann man bestimmt mehrfach anwenden, und erhält Vielfache von zwei.

Dann teile ich mich in vier gleich große Teile. Den einen Teil schicke ich auf die Arbeit, der kann dem aktuellen Tagesgeschehen nachgehen.

Der zweite Teil bleibt zu Hause und kümmert sich um die Reste vom Party-Marathon. Vier Tage lang feiern geht auch an unserem Haus und Garten nicht spurlos vorbei. Aufräumen, Geschirr spülen, viel Geschirr, Müll machen, saugen, wischen, Geschenke wegräumen.

Der dritte Teil hat es nicht ganz so schwer. Der muss nur die Arbeit tun, die gestern liegengeblieben ist. Vier Maschine Wäsche. Waschen, Trocknen, Wegräumen. Die Sonne scheint, also nicht mal bügeln. Und zwischendurch etwas im Garten arbeiten. Das Beet Nummer vier herrichten, und Erbsen sähen zum Beispiel. Geranien kaufen.

Und der vierte Teil, der  erholt sich mal schön vom Wochenende. Der geht ins Freibad, wenn die Kinder in der Schule sind. Liest ein Buch oder zwei, schwimmt ein Paar Bahnen, und besorgt endlich mal Sonnenmilch.

Und heute Mittag treffen sich alle vier Teile zum Essen. Danach kann einer mit dem Kleinen zum Schwimmen, einer  bleibt  beim Mittleren bei den Hausaufgaben, einer  geht mit der Großen einkaufen, und einer kann  noch mal Pause machen.

Morgen schaffe ich dann wieder alleine.

Wir haben ein eigenes Zimmer für schmutzige Wäsche. Purer Luxus. Wenn nun ein Mensch duschen geht, oder sein Zimmer aufräumt, kann und soll der Mensch seine schmutzige Wäsche dort hinein tun. Es stehen vier Waschkörbe auf dem Boden. Platz satt. Aber auf dem riesigen Fußboden sind die Waschkörbe einfach nicht zu treffen. Also fällt die Dreckwäsche genau bis über die Türschwelle auf den Boden.

Ich Fuchs ich kann besser. Stelle den Waschkorb genau hinter die Türschwelle auf den Fußboden. Tür auf, Wäsche rein, Tür zu. Treffer, und nicht mal bemerkt. Aber nein. Jetzt auf einmal ist die Kraft zuviel. Tür auf, Wäsche sorgsam neben den Waschkorb geworfen. Tür zu. Daneben.

Und dann diese Probleme der übermedialen Welt. Ganz von alleine steigt die Anzahl der Computer in diesem Haushalt beträchtlich an, das ist Luxus. Und dank W-Lan kann ich im Garten genausogut surfen, wie im Bett und in der Küche. Auf allen möglichen Laptops und Netbooks. Aber wo ich wann welches Lesezeichen gesetzt habe, muss ich mir selber merken. Oder gleich posten, dann ist es universal.

Demnächst an dieser Stelle also der Link zu einem altmodischen Pyjama-Oberteil, aber der Laptop mit dem Link ist aufgeräumt, und der Rechner, der solange braucht zum Hochfahren war schon hochgefahren, da  musst ich von dem aus schreiben.

Letzte Woche fand ich ein angefangenes Glas Apfelmus im Schrank. Vor langer Zeit angefangen, offensichtlich, denn grau bepelzt.

Ich schob es auf etwaige Überarbeitung und meine Schuld, und dachte an nichts Böses.

Heute jedoch fand ich den Ziegenkäse, den ich morgens auf mein Frühstücksbrot geschmiert hatte, mittags im Gewürzregal.

Ganz klar. Da sind fremde Mächte im Spiel.

 

PS: Der Hund kann es nicht gewesen sein. Der hätte nicht daran gedacht, die Küchentür hinter sich zu zu machen (zuzumachen?).

Gefunden bei Draußen nur Kännchen, aber bei dem anderen, nicht dem aus der Blogroll.

 

Witzig.

Jaaa.

Ja.

Ich bin bis hier gekommen, ich habe einiges gelernt.

Und gestrickt habe ich auch.

Nur fertig bin ich eben nicht.

Mickrig, könntet ihr sagen. Sieht auch so aus. Großartig, sage ich, denn ich weiß, dass ich nur noch zwei Runden zu stricken habe, bis die Ärmel stillgelegt werden, und dann werde die Runden endlich kürzer. Und dann sieht man vielleicht schneller was ich stricke. Ich weiß nicht mal, wieviele Maschen eine Reihe hat, aber vier Reihen sind eine Dreiviertelstunde.

Vor vier Wochen war der Stand noch so:

Mein erklärtes Ziel für heute war, die Strickjacke am Objekt zu zeigen. Und das habe ich auch geschafft.

Ich hatte ja Probleme, eine Anleitung zu finden, habe spät angefangen, mich nochmal umentschieden, und Ostern noch mal von vorne angefangen.

Also: zitiere ich nocheinmal meinen Vater: Leg Gesinnung ins Tun. Auch ins geringste.

Und: Die Vorbereitung ist oft wichtiger als die Arbeit selbst.

Also beim nächsten Knit/Sew-Along nicht am Anfang hektisch werden, und am Ende alles in Ruhe von vorne anfangen, sondern lieber am Anfang trödeln, und am end hetzten, aber zwischendurch die Arbeit nicht für ein Teil für die Tonne verschwenden.

Ich bin mit dem Jäckchen sehr zufrieden, und freue mich darauf, das es fertig wird.

Vielen Dank, liebe Catherine für die Durchführung des Knit-Alongs, und für das Sammeln der Zuspätgekommenen.

Die Oma hört auch so eine Art Saltatio Mortis. Halt nur etwas älter.

Er: Kuck mal, RückfahrKAMERA! Radio mit USB! Navi mit touch!

Sie: Kuck mal, die Lücke zwischen Gangschaltung und Handbremse passt genau für meine Handtasche.

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