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Genau seit Beginn des Advents hab ich so kleine Adventskalenderfreuden ganz ohne Schokolade.

Ich durfte am Samstag alleine in die Vorabendmesse gehen (ohne Kinder, unglaublich), und als ich wieder nach Hause kam, waren alle abgefüttert, und auf dem Tisch stand ein Kaltes Buffet, dem man nicht ansah, dass da schon vier Leute sich dran satt gegessen hatten. Schnitzel, Frikadellen, Mettwürstchen, Hähnchenschnitzel Hähnchenschenkel, Schweinebraten, Kartoffelgratin, Rahmgemüse und Schweinefilet in Blätterteig. Und Gyrosreste vom Mittagessen. David hat eine Schulung abgehalten und durfte die Reste vom Buffet mitnehmen.

Am Sonntag habe wir alle zusammen Plätzchen gebacken, und sogar der Kindsvater, der Gute, hat mitgemacht. Und ich habe keinen Nervenzusammenbruch bekommen ;-)

Am Montag hat es eben jener Kindsvater auf sich genommen, den kompletten Adventskalender zu besorgen, weil ich ja winpockenbedingt nicht dazu gekommen bin. Der Gute! Und das fertig machen war auch ‘n klacks!

Und heute hatte ich Bratäpfel zum Abendessen. Hmmm! Ganz pur, mit nur ein bißchen Marzipan in der Mitte und Vanillesauce.

Ich freu mich schon aufs Kläppchen morgen :-)

Ich habe heute noch ganz viel Zeit für den Adventskalender. Wenn David heute zwischen fünf und sechs von der Arbeit kommt, kann ich anfangen. Mit Einkaufen. Dann packen und aufhängen. Und Füllungen für sechs Tage habe ich auch schon. Also ja kein Stress!

Besinnlich.
Adventskranzbinden und später auch schmücken. Irgendjemand (ich?) hat den Kerzen-auf-den-Adventskranz-Steckdraht nicht dahin getan wo ich heute suche. Es ist aber langer Donnerstag (also David ist in der Schule), da habe ich viel Zeit zu suchen.
Die Musik des Tages dazu:

Das ist so schön Nachweihnachtlich. Noch festlich, aber der Streß ist überstanden.
Ansonsten: Windpocken Teil zwei.
Eine gut organisierte Mutter würde das wohl in Verlegenheit bringen,wenn in den zwei Wochen vor dem ersten Dezember immer ein krankes Kind den heimlichen Adventskalender-Füll-Kauf verhindert. Und ich wollte doch so gerne dieses Jahr mal vorbildlich sein. Naja, dann halt wie immer. Auf den letzten Drücker.

… unsere Lego-Flotte hat heute die Winterreifen aufgezogen bekommen.

…da wacht man morgens um zwanzig nach sieben auf, und bemerkt, dass die Große es wohl nicht schafft, um sieben zum Bus zu gehen.
…da weigert sich der Kleine, in den Kindergarten zu gehen. Brüllt. Und wenn ich ihm die Jacke anziehe, zieht er sich die Schuhe wieder aus, und wenn ich ihm die Schuhe anziehe, zieht er sien Jacke wieder aus. Ich habe ihn aber lachend im Kindergarten abgegeben.
…da weigert sich die Schiegermutter meinen windgepockten Mittleren zu nehem. „Da kriegt man Gürtelrose von!“. Seufz. Am Montag sagte der Arzt schon, das werden sie noch öfter hören. Ja. Man bekommt Gürtelrose von den Varizellen, die auch Windpocken auslösen. Aber ein windpocken erkranktes Kind kann nur Windpocken übertragen. Gürtelrose machen die Varizellen, die sich nach einer Windpockenerkrankung im Körper „schlafen“ gelegt haben. Und die können gar nicht sehen, ob irgendwo einer Windpocken hat. Die wachen einfach mal von alleine auf.
…da ist IN der Baustelle, also nach der Baustellenampel noch eine Ampel!
… da gehe ich mit Einkaufzettel, aber ohne Geld in den Laden.

Nein, du bist  schon groß, Fiete! Schon drei!

Und ich, ich hab endlich  mein Lied gefunden!!! Die Bärenbude hatte das Thema Lieblingslied!

Hier:

 

 

Teil I.
Ich bin dafür, bei Trilogien alle Teile zügig hintereinander zu sehen. Also macht mal hoppchen Kind eins und Kind drei. Ab, Punkte kriegen!

Ich hab’s versucht. Ehrlich. Aber der Tag war so anstrengend, dass ich nur auf sieben Bilder gekommen bin, und jetzt, wenn gleich das Sandmännchen vorbei ist, ist hier auch Feierabend.

Paul und Fiete sind ein bißchen malad und konnten den ganzen Nachmittag nur auf meinem Schoß und am besten vor dem Fernseher überstehen. Jetzt hab ich eckige Augen und zappelige Füße (und blanke Nerven).Ich würde gerne nochmal um den Berg gehen, aber im stockefinstern durch den Wald traue ich mich nicht mal mit Taschenlampe.

Also hier dreizehn von dreizehn ohne Bilder

  1. die Zahnfee war da
  2. erstes Kind weg
  3. Feennest
  4. zwei weitere Kinder weg
  5. Ayurvedisches Frühstück (kleiner Tipp: nicht um neun erst mit vorbereiten anfangen, wenn der Teig noch eine halbe Stunde ruhen muss. Es wird dann echt zu spät)
  6. putzen (es ist Freitag)
  7. Wäsche waschen (viel)
  8. Mittagsruhe
  9. gefolgt von Nachmittagsruhe, krankheitsbedingt.
  10. Anika zum Sport und
  11. Vorabendruhe
  12. Frisch gewickelte (und natürlich vorher gefärbte) Wolle

Und noch something completely different especially for David

So lange, dass es für die Musik des Tages gereicht hat. Wir haben zwei Hunde samt Besitzern getroffen, einen davon zweimal. Und wir sind einer Frau mit Kinderwagen und Pferd begegnet. Echt.

Tanja mit Pferd

Wir haben zwei Millionen Fotos gemacht (neue kleine Digitalkamera)

Westerfeld

und nach nur eindreiviertel Stunden waren wir schon wieder zu Hause. Ich hatte reichlich Zeit, mir meine komplette Wintergarderobe inklusive des Weihnachtsfeieroutfits in schillerndsten Farben auszumalen. Ich brauche (alles ganzganznötig): ein paar neue Strumpfhosen, darüber wegen der Wärme ein Wollhöschen, dann nähe ich mir ein schwarzes  Seidenunterkleid, das so sexy ist, dass mein Mann darauf besteht, dass ich nichts drüber ziehe, und dann nähe ich mir noch diesen Rock, und einen aus der Ottobre, und dann probiere ich noch Seide zu färben für eine Unterrock oder ein Kleid, und dann, dann war ich wieder zu Hause ;-)

Ich lege mich ein halbes Stündchen hin, trink `nen Kaffee, mach mich hübsch, und geh Shoppen. Für die Weihnachtsfeier. Fummelchen und Stöffchen und Glitzer und Glanz.
Und dann treff ich mich mit meinem Schatz beim Chinesen. Und dann noch ein bisschen Kultur, Kino oder Kabarett, und dann denk ich ach, das war aber schön.
Haus zu Ende putzen, Kinderturnen, Bücherei, große Kinder abholen und Abendprogramm macht bestimmt wer anders.