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Genau seit Beginn des Advents hab ich so kleine Adventskalenderfreuden ganz ohne Schokolade.
Ich durfte am Samstag alleine in die Vorabendmesse gehen (ohne Kinder, unglaublich), und als ich wieder nach Hause kam, waren alle abgefüttert, und auf dem Tisch stand ein Kaltes Buffet, dem man nicht ansah, dass da schon vier Leute sich dran satt gegessen hatten. Schnitzel, Frikadellen, Mettwürstchen, Hähnchenschnitzel Hähnchenschenkel, Schweinebraten, Kartoffelgratin, Rahmgemüse und Schweinefilet in Blätterteig. Und Gyrosreste vom Mittagessen. David hat eine Schulung abgehalten und durfte die Reste vom Buffet mitnehmen.
Am Sonntag habe wir alle zusammen Plätzchen gebacken, und sogar der Kindsvater, der Gute, hat mitgemacht. Und ich habe keinen Nervenzusammenbruch bekommen
Am Montag hat es eben jener Kindsvater auf sich genommen, den kompletten Adventskalender zu besorgen, weil ich ja winpockenbedingt nicht dazu gekommen bin. Der Gute! Und das fertig machen war auch ‘n klacks!
Und heute hatte ich Bratäpfel zum Abendessen. Hmmm! Ganz pur, mit nur ein bißchen Marzipan in der Mitte und Vanillesauce.
Ich freu mich schon aufs Kläppchen morgen
Ein Lichtlein brennt (siehe unten)
Der Draht ist nicht wieder aufgetaucht. Ich hab neuen gekauft. 99 Cent und 99 Nerven hat’s gekostet, mit Kind 1 krank, Kind 2 aufmüpfig, und Kind 3 erst.
Aber es war richtig.
Kein Gold, kein Glitzer dieses Jahr. Fast noch besser gefällt mir heute sogar
ohne alles.
Zum Vergleich 2008:
Nein, du bist schon groß, Fiete! Schon drei!
Und ich, ich hab endlich mein Lied gefunden!!! Die Bärenbude hatte das Thema Lieblingslied!
Hier:
So lange, dass es für die Musik des Tages gereicht hat. Wir haben zwei Hunde samt Besitzern getroffen, einen davon zweimal. Und wir sind einer Frau mit Kinderwagen und Pferd begegnet. Echt.

Wir haben zwei Millionen Fotos gemacht (neue kleine Digitalkamera)

und nach nur eindreiviertel Stunden waren wir schon wieder zu Hause. Ich hatte reichlich Zeit, mir meine komplette Wintergarderobe inklusive des Weihnachtsfeieroutfits in schillerndsten Farben auszumalen. Ich brauche (alles ganzganznötig): ein paar neue Strumpfhosen, darüber wegen der Wärme ein Wollhöschen, dann nähe ich mir ein schwarzes Seidenunterkleid, das so sexy ist, dass mein Mann darauf besteht, dass ich nichts drüber ziehe, und dann nähe ich mir noch diesen Rock, und einen aus der Ottobre, und dann probiere ich noch Seide zu färben für eine Unterrock oder ein Kleid, und dann, dann war ich wieder zu Hause
Sommergemüse: geerntet

Wintergemüse: doof. Grünkohl verlaust, Spinat nicht angegangen, Portulak mickrig. Wächst der noch?
Aber: beim Aufräumen findet man ja manchmal tolle Dinge. Auch im Garten. Ein Kraut mit Duft zum Beispiel. Vielleicht hatte ich ja von irgendwo Zitronenmelisse? Ich hab’s mal umgepflanzt. Und *tusch*

Hatte sich unter der Zitronenmelisse versteckt. Noch vom letzten Jahr. Die ersten zwei Pflänzchen von zweihundert
Wir sind heute morgen (David hat ja Urlaub) in Unna gewesen und haben unsere lang lang lang ersehnten Stühle bestellt. War auch gar nicht so teuer. — Hoffe ich. Wenn wir bedenken, was der Stuhl „Stefan“ aus Schweden kostet, und zwei im Sinn, und der hält sagen wir mal- nicht so lange- und dann auf die Lebenszeit gerechnet…. Worauf ich hinaus will: Erben, nehmt euch in Acht. Diese Stühle waren teuer! Genaugenommen so teuer, dass ein Leben nicht ausreicht, um sie kaputt zu sitzen. Also pflegt sie!
Jetzt finde ich es ja nich so gut, wenn man teure Küchen hat (oder sehr teure Regenjacken) und sein Essen im Al.di kauft. So wie ich. Ist einfach nich korrekt. Und deswegen waren wir danach noch in einem Delikatessen-Geschäft frühstücken. (Die Kaffeegutscheine, die wir zu den Stühlen dazubekommen haben hatten damit gar nichts zu tun!)
Hach! Glück! Und auch gar nicht so teuer, wenn man mit drei Gutscheinen kommt, und sich zu dritt ein Frühstück teilt.
Schade, dass Unna so weit weg ist. Es gibt da sogar ein Kaufhaus. Kenn ich gar nicht mehr, sowas. Und einen Re.we. Da gab’s zur Feier des Tages auch noch ein kleines Fläschchen Wein.
Zuerst mal hier:
http://skizzenblog.clausast.de/. Gerade, wenn man über meine Linkliste spaziert ist, kann ich empfehlen, zum Abschluss nochmal bei Herrn Ast vorbei zu schauen. Dem fällt nämlich immer noch was dazu ein.
Und dann hier:

Badetasche für die allein badende Frau. Für meinen Aqua-Fit-Kurs. Also Wassergymnastik. Leider war der so kurz, dass er die Tasche nicht mehr erlebt hat. Aber wenn ich mal wieder alleine schwimmen gehe (2020 vielleicht), DANN habe ich eine tolle Tasche. Wasserdicht und mit ganz vielen Täschchen für Portmonaie, Schlüssel, Handy, Duschdass, Shampoo, Bodylotion, frische Wäsche und den nassen Badeanzug. Und eins, das ist noch für unvorhergesehene Notfälle.
Und hier: Franken-Socks

Es ist eine Ravelry-Anleitung. Ich habe sie bei Frau Quartalsstickerin gesehen und musste sie sofort anschlagen. So etwas sinnfreies! (Zumal, wenn man noch vier angefangene Prokjekte hat) Aber:*knurrrr* die Anleitung wird nur schrittweise veröffentlicht, und ich kann nicht weitermachen, muss aber jeden Tag kucken, ob’s weitergeht. Diese Hunde! Wollen nur eine bessere Statistik!
Kann ich sagen, es lohnt sich.
Bolognese selbermachen, meine ich. Ich habe gerade die Reste von gestern gegessen, und es war mir nicht recht, dass Paul sich auch noch eine Gabel geholt hat, und was weggespitzt hat.
Und damit ihr auch etwas davon habt, hier mal food blogging:
Eine dicke Möhre, eine Zwiebel und eine Stange Sellerie in kleine Würfel schneiden, und in etwas Butter ( ich hatte laut Rezept einen Eßlöffel, das war zuviel) bei mittlerer Hitze 12 Minuten dünsten. Währenddessen 500 gr Hackfleisch (ich hatte Halb und Halb) in Olivenöl anbraten. Es darf etwas bräunen, hat es aber bei mir nicht so schnell geschafft. Beim anbraten habe ich noch so ein halbes Paket Schinkenwürfel dazu gegeben, das hat nicht geschadet. Dann mit Salz und Peffer würzen, die Gemüsewürfel dazugeben (mit Butter einfach rein) und mit einem Glas Traubensaft ablöschen. Ich habe nämlich noch nie das Bedürfnis verspürt, fürs Kochen unter der Woche Wein anzufangen, wer soll den denn trinken? Wenn der Saft verkocht ist, kommt eine Dose gehackte Tomaten dazu (also meine war blau, und in dem Laden, wo es all die guten Dinge gibt, gab es nur diese Größe) und ein viertel Liter Wasser und ein Teelöffel Hühnerbrühe hinzu, sowie ein Blatt Salbei.
Tja und dann kommt lange Zeit nichts mehr. Lange, lange Zeit. Sehr lange Zeit. So viel Zeit, dass man die Kinder vom Kindergarten abholen kann, Nudeln essen (mit Ketchup!), zum Logopäden fahren kann, den Tag vertun, neue Kinderstiefel anprobieren kann und möglichweise auch noch Zeit für ein Schwätzchen hat. Solange kocht sie Soße, bis sie dann abends die Nudeln zur bloßen Beilage degradiert! Kein Parmesan drüber. Wär schade drum!
Ein gellender Schrei durchbricht die Stille der Nacht. Oh nein! Diebe, Mörder, Einbrecher! Mein armes Kind liegt hilflos allein in seinen Bett. Todesmutig und angsterfüllt schleiche ich die Treppe hinab. Puh, Glück gehabt, doch kein Einbrecher. Aber der Schrei, der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ? Ist Fiete aus dem Bett gefallen, schwer verletzt, oder schlimmeres?
Nein. Er lebt noch. Die Socke war am Fuß verrutscht.

Dies hier hat mein Kleiner gestern bekommen. Nach dem Kindergarten wieder zu Hause schafft er es nicht bis ins Wohnzimmer, geschweige denn bis aufs Klo bevor die Hose nass wird. Bloß gut, dass er der dritte ist. Wäre es mein erstes Kind, ich würde das persönlich nehmen.
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Es ist enorm, was der Kleine alles mit einem Wort ausdrücken kann:
„Feuer“ bedeutet (unter anderem): überbacken, grillen, verbrannt, Feuer, Toaster, Feuerwehrauto und logischerweise auch Polizeiauto.
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Noch leicht angeschlagen von einem kurzen aber fieberhaften Infekt meiner beiden Großen hatte ich heute Nachmittag das Vergnügen, dass alle mal gleichzeitig geheult haben. „Gebrüllt“ und „Wie am Spieß geschrien“ verkneife ich mir mal. Anika hat sich von einem Nachbarsjungen Fingerstricken zeigen lassen. Und dann hat das Telefon geklingelt, und sie ist rangegangen und ist danach durcheinander gekommen. Wer wollte wegen so etwas nicht zwanzig Minuten brüllen. Paul war mit einem anderen Nachbarsjungen (dem weisungsresistenten) und Fiete bei einem dritten Nachbarsjungen. Dort hat ihn der weisungsresistente verhauen, weil Paul gsagt hat, Fiete wollte nicht ihm spielen. Möglichweise hatte er sogar recht (der Paul jetzt). Naja, also hat er sich welche eingefangen, und kam brüllend zu mir. Und der kleine Fiete? Mutter- und bruderseelenallein, nur in Begleitung eines Kindes, mit dem er nicht spielen wollte bei den Nachbarn, hat sich auf dem eiligst angetretenen Rückweg noch kurz einmal langgelegt. Und wie es so seine Art ist, konnte ihm NIEMAND! helfen, bis ich kam. Zu dritt standen sie um ihn und haben gestreichelt und getröstet, aber vergebens.
Ich glaube, meine Kinder gehen heute mal früh ins Bett.
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Und ich zeige euch nochmal mein Tagwerk:

Ich habe das vierte Feld umgegraben und bestückt. Neben einer Rose und Grünkohl (Bitte! Nir.gend.wo steht, dass die beiden nicht harmonieren!) stehen dort jetzt zwei Astern novii belgii, Feinkost-Albrecht-Salbei, Olivers Johanniskraut und eine heruntergekommene Blatt-Petersilienwurzel. Und in dieser Reihe, die ihr hier seht sind von hinten nach vorne gesäht: Dill, dann sieht man vorgezogene Calendula, dann kommt Spinat, und dann Portulak (hmm, lecker!). Und ganz am Rand könnt ihr ein Vergissmeinnicht erahnen. Das wuchs da so, unausgesäht und das sollte es auch. Und in der Mitte des Beetes liegt ein Platzhalter-Stein, da soll eine Pfingstrose rein.




