You are currently browsing the category archive for the ‘Pläne’ category.

Ich weiß ja nicht, was ihr macht, aber ich lasse heute richtig die Sau raus es mal so richtig krachen es mir mal gut gehen.

Zuerst erlerne ich die vollständige Bilokation. Die kann man bestimmt mehrfach anwenden, und erhält Vielfache von zwei.

Dann teile ich mich in vier gleich große Teile. Den einen Teil schicke ich auf die Arbeit, der kann dem aktuellen Tagesgeschehen nachgehen.

Der zweite Teil bleibt zu Hause und kümmert sich um die Reste vom Party-Marathon. Vier Tage lang feiern geht auch an unserem Haus und Garten nicht spurlos vorbei. Aufräumen, Geschirr spülen, viel Geschirr, Müll machen, saugen, wischen, Geschenke wegräumen.

Der dritte Teil hat es nicht ganz so schwer. Der muss nur die Arbeit tun, die gestern liegengeblieben ist. Vier Maschine Wäsche. Waschen, Trocknen, Wegräumen. Die Sonne scheint, also nicht mal bügeln. Und zwischendurch etwas im Garten arbeiten. Das Beet Nummer vier herrichten, und Erbsen sähen zum Beispiel. Geranien kaufen.

Und der vierte Teil, der  erholt sich mal schön vom Wochenende. Der geht ins Freibad, wenn die Kinder in der Schule sind. Liest ein Buch oder zwei, schwimmt ein Paar Bahnen, und besorgt endlich mal Sonnenmilch.

Und heute Mittag treffen sich alle vier Teile zum Essen. Danach kann einer mit dem Kleinen zum Schwimmen, einer  bleibt  beim Mittleren bei den Hausaufgaben, einer  geht mit der Großen einkaufen, und einer kann  noch mal Pause machen.

Morgen schaffe ich dann wieder alleine.

Jaaa.

Ja.

Ich bin bis hier gekommen, ich habe einiges gelernt.

Und gestrickt habe ich auch.

Nur fertig bin ich eben nicht.

Mickrig, könntet ihr sagen. Sieht auch so aus. Großartig, sage ich, denn ich weiß, dass ich nur noch zwei Runden zu stricken habe, bis die Ärmel stillgelegt werden, und dann werde die Runden endlich kürzer. Und dann sieht man vielleicht schneller was ich stricke. Ich weiß nicht mal, wieviele Maschen eine Reihe hat, aber vier Reihen sind eine Dreiviertelstunde.

Vor vier Wochen war der Stand noch so:

Mein erklärtes Ziel für heute war, die Strickjacke am Objekt zu zeigen. Und das habe ich auch geschafft.

Ich hatte ja Probleme, eine Anleitung zu finden, habe spät angefangen, mich nochmal umentschieden, und Ostern noch mal von vorne angefangen.

Also: zitiere ich nocheinmal meinen Vater: Leg Gesinnung ins Tun. Auch ins geringste.

Und: Die Vorbereitung ist oft wichtiger als die Arbeit selbst.

Also beim nächsten Knit/Sew-Along nicht am Anfang hektisch werden, und am Ende alles in Ruhe von vorne anfangen, sondern lieber am Anfang trödeln, und am end hetzten, aber zwischendurch die Arbeit nicht für ein Teil für die Tonne verschwenden.

Ich bin mit dem Jäckchen sehr zufrieden, und freue mich darauf, das es fertig wird.

Vielen Dank, liebe Catherine für die Durchführung des Knit-Alongs, und für das Sammeln der Zuspätgekommenen.

Ich mag ja Lieder, wo ich ab und zu ein Hey! einwerfen kann. Gerne aus  dem Norden. So wie  Katzenjammer. Und Of Monsters and Men.

Zum Frühjahrsputz tönt es aber unten im Bad (wo mein Mann putzt) oh-ohohoh-ohohoh… und oben aus dem Bad (wo ich putzte)oh-ohohoh-ohoho. Erweitert mal euren Horizont und hört es euch an.

 

Männer in schwarzen T-Shirts (oder ohne). Wir Mädchen stehn drauf ;-)

****

Passend zu Sound: Übergangsschuhe. Ich merke mir, dass bei Crafteln darübergesprochen wurde, und nehme mir vor, Waldviertlerschuhe (http://www.gea.at/frameset_gehen.html, Reiter Wing, Balla, Stella usw.) mal auszuprobieren. Ich hab ja bald Geburtstag….

***

Ich hab Post aus Amerika bekommen. Von Sense And Sensibility. Und seitdem inhaliere ich die Seiten zum Sew-Along hier. Es juckt zwar in meinen Fingern, aber gut Ding kriegt Weile, erst mal muss ich Reste aufarbeiten.

***

Ebenfalls bei Crafteln gibt es das Nähfragezeichen. Ich kann euch nur abraten, da zu blättern ;-) . Man schnuppert nur mal kurz bei Fragen, die nicht sooo interessant sind, wie zum Beispiel Farbberatung, und kriegt dann wochenlang das Thema nicht aus dem Kopf. Wie auch der Kopfkleiderschrank, und die Frage nach dem perfekten Kleidungsstück.

Ich suche das perfekte Kleidungsstück ja auch noch. Vorteilhaft, mit mindestens zwei, beser noch vier Taschen, es rutscht im Rücken nicht hoch, wenn ich mich ins Auto setze, es kneift nicht am Bauch, ich trete nicht drauf, es hat ein so langes Oberteil, dass es nicht aussieht, als hätte ich es falsch gewaschen. Im Idealfall muss ich es zum Yoga nicht ausziehen, und es kühlt mich morgens, und wärmt mich abends. Jeans und weißer Doppelripp würden es tun. Wenn ich nicht Hosenkaufen hassen würde.

Ich hoffe, dass das Swing-Dress all das erfüllt. Hoffen kann man ja.

Und ich merke mir die Genderdiskussion bei Catherine, verschieb aber das Lesen und Denken auf später.

Ich muss ja die Zeit überbrücken, bis meine Bestellungen da sind.

Ich muss ja auch Wolle kaufen, weil ich doch beim Frühlinsjäckchen-Knit-Along mitmache.

Ich muss ja auch Wolle kaufen für mein Rumpelstilzchen, das habe ich ihm versprochen. (Er will diesen Pullover ;-) )

Und jetzt *räusper* ist auf einmal ein Berg Wolle im Wohnzimmer. Komisch.

 

Neulich hatte ich ja mal so einen großen Näh-Stapel.

Aus Termin-Gründen ist der jetzt bis auf das Fundament zusammengeschrumpft. Und so eine Baulücke…. das geht nicht.

Ich geh also jetzt mal zu Stoff und Stil und bringe mein Geld weg, und später dann, dann zeige ich mal was.  So ein Kleid, oder so ein Leinen- Kleid aus der Ottobre, oder ein Nachthemd, oder ein Hosenanzug.

Ich will mich ja nicht langweilen.

Ich bin heute morgen meine Abschiedsrunde gegangen. Jeden Morgen unter der Woche bin ich mit Sammy ums Westerfeld gegangen:

Kuck doch mal, Süßer….

Wer, Ich????

Immer, nachdem ich den Kleinsten in den Kindergarten gebracht habe.

(Kurz nachdem die Sonne aufging, war der Akku leer)

Diese Regelmäßigkeit ist jetzt vorbei. Ab Morgen gehen ich wieder arbeiten.

Und heute sitze ich auf der Schwelle zwischen nur zu Hause arbeiten und außer Haus arbeiten, und dafür bezahlt werden. Ein kleiner Schritt für die Menschheit,ein großer Schritt für mich.

Es fängt ja immer klein an. Überschaubar. Auch mein Nähprojektstapel. Am Anfang war da nur das Kleid zur Kommunion (meins, nicht ihres!). Das lag da, und wartete auf Motivation, und ich habe auch schon einige Nähte genäht, nur fertig ist es eben noch nicht.

Dann kam mein Töchterchen in die Küche, und ist in ihrer kurzen Abwesenheit (sie war in ihrem Zimmer, glaube ich) einfach fünf Zentimeter gewachsen, ohne das vorher anzukündigen. Und da möchte ich doch gerne, dass das Kind wieder langärmlige, bauchbedeckende Pullover tragen kann, und schneide schon mal was zu. Und packe es auf das Kleid.

Schon ist es ein Stapel geworden. Und dann kommt ja überraschend auch noch Karneval, und nur, um meine Jungs von Star Wars Clone Trooper Kostümen abzuhalten, habe ich ihnen einen Obi-Wan-Kenobi-Mantel und einen Darth-Vader-Umhang versprochen. Ab auf den Stapel. Und das Töchterchen? Vampir. In selbstgenähtem Pannesamt.  Fertig ist der Turm. Fehlen nur noch ein paar Zinnen aus “Ich könnte doch eigentlich noch so ein Stricktäschchen nähen”. Und ein kleiner Anbau vielleicht, denn wer weiß denn, was im April für ein Wetter ist, ich brauch unbedingt auch noch einen Hosenanzug, nur für den Fall.

Und dann.

Dann näht mein Maschinchen einfach nicht mehr.

Und der Turm.

Der wackelt.

Es ist samstag Abend.  Im Fernsehen beginnt eine Tatortwiederholung.

Ich (ganz aufgeregt): Das ist der mit den schönen Sachen. Wo ich die eine Bluse unbedingt haben wollte!!

Er: Den kenn ich. Den kenn ich. Der ist aus Gier.

Es wiederholt sich alles.

Übrigens kommt heute abend wieder so ein Tatort. Diesmal nehme ich ihn auf. Wegen der Klamotten. Und der Gier.

 

Stricken klärt die Gedanken.
Ich hatte gestern lieben Besuch, mit dem ich in die Stadt gegangen bin, und natürlich auch in einen Wolladen. Und stellt euch dieses Drama vor: Ich wurde auf ein oder zwei Knäuel eingeladen. Und ich wollte keins. Dabei gab es sogar Noro. Und Seide. Und Lace. Und reines Schaf. Und kein Knäuel flüsterte: Nimm mich! Nimm mich jetzt! Nur ein wohliges Schweigen. Ich wäre gerne in den Wolladen eingezogen. Aber mitnehmen wollte ich nix. Kein Plan.
Furchtbar.
Also habe ich ein Verlegenheitswerk angefangen. Ich hatte mir für eine Garnitur (ja ‘nen kleinen Schaden hab ich schon) Unterwäsche Wolle gefärbt. Ich hatte dabei ein mattes grün vor Augen. Grün -soviel kann man sagen- ist die Wolle auch geworden. Nur halt sehr …. häßlich. Aber vielleicht ist sie ja verstrickt eine Augenweide, und sieht nicht aus, wie direkt von der Bundeswehr. Und während ich (Sockewolle + umfangreiche Figur + in Runden gestrickt) so meine 2300 Maschen stricke, klären sich wie von selbst meine Gedanken. Mein nächstes Projekt wird Tempest. In weiß und beige. (Oder vielleicht auch in giftgrün und türkis)

Und wenn wir schon mal bei Plänen sind: Nächstes Jahr gibt es bei uns in der Familie einen zehnten, einen dreißigsten, einen vierzigsten, einen fünfzigsten, einen sechzigsten, und ich glaube auch einen ziebzigsten Geburtstag. Sagt selbst. Ich brauch mehr Kleider, oder? Also will ich auch noch ein Vlieland-Kleid aus schwarzem Romanit-Jersey. (Und noch unbedingt mal was von Colette, und noch ein ordentliches Vintage-Kleid, und ein Seidenunterkleid…..)

 

 

Seiten

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.