das hätte nicht passieren dürfen.

Der Beitrag zum memademay verschiebt sich um einige Tage. Der Herr Gemahl hat dem Töchterlein auf dem Weg ins Zeltlager im letzten Moment die Kamera in die Hand gedrückt, auf der die Bilder der letzten Woche sind. Jetzt muss ich warten, bis beide wieder hier sind.

 

Bingecreating von Kiki:

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Techniktagebuch:

 

Journelle:

 

Mehr Liebe:

 

Unangenehm und entlarvend ist der MMM. Ich habe fleißig meine Bildchen gemacht, meist morgens, bevor ich Gurkensalat auf mein Dekolletée gekleckert habe, oder den Bauch mit Bratenfettspritzern getupft habe. Jeden Tag etwas neues anziehen benötigt mehr Überlegung als angenommen, denn ich weiß wohl, dass da viel undgebügelt in meinem Schrank liegt, aber bis zum Bügeln selbst haben mich meine Gedanken noch nicht so richtig geführt. Also trage ich zu bügelnde Kleider nur, wenn ich sie morgens vor dem Anziehen noch schnell bügeln kann. Mit reichlich freien Tagen ist das diese Woche kein Problem, und wer weiß, vielleicht bügele ich ja heute (haha). Das Fotografieren macht aber leider nötig, dass ich mich aufmerksam im Spiegel betrachte, und das macht mir grad keinen Spass. Ringe unter den Augen, Haare, die nicht liegen, und im ganzen ein eher abgespanntes Äußeres. Schön, dass das alles von alleine besser wird. Entlarvend ist es aber auch, die Kleidungsstücke konsequent den ganzen Tag zu tragen, auch zum Einkaufen oder zur Arbeit. Was mir da Mängel aufgefallen sind! Aber gut, vielleicht führt eine nüchterne Analyse ja in Zukunft zu besseren Stücken.

Beginne ich also.

Von links nach rechts, von oben nach unten:

  1. Sommerblüschen aus Blümchenstoff, hätte ich Ahnung, könnte ich ihn bezeichnen. Wie mag das heißen:leicht körniger Griff, weich fallend, etwas durchsichtig? Ist das Chiffon? Schmilzt eher schnell beim Bügeln, und ich musste tricksen beim Nähen. Weil er so flutschig ist, habe ich ihn mit richig viel Stärke gestärkt und dann Fadengerade aufgehangen, dann war er brav wie ein Lamm. Der Schnitt ist aus einer Burda, den ich ich nicht allzu kunstgerecht vergrößert habe. Weil das Stückchen Stoff von meinem Lieblingsregal kommt – reduzierte Reststücke – hat die Bluse im Rücken noch zwei sportliche Nähte. Sieht man aber nicht.

2. Sommerblüschen mit Strickjacke Hey Teach aus der Knitty, die Wolle ist von Drops.

3. Wickelkleid in braunem Viskosejersey von Stoff und Stil, der Schnitt ist Vogue mit FBA. Das ist mal wirklich ein alltagstaugliches Kleid, weil ich das nämlich auch ungebügelt anziehen kann. Das einzige Problem ist der bei Wickelkleidern übliche aufklaffende Ausschnitt.

4. Ein gelber Hollyburn aus Garbardine von Stoff und Stil, den ich vor Jahren in Dänemark gakauft habe, und der da auch schon länger gelegen haben muss, denn es sind Lagerungsfalten im Stoff. Hätte ich geahnt, dass die bleiben, hätte ich sie symetrisch verteilt, hab ich aber nicht. Auch bügelfrei, aber zu eng.  Das Shirt ist gekauft (Hess Natur).

5. Heute muss ich tricksen. Wir haben, weil Himmelfahrt war, einen Fahrradausflug gemacht, und dafür habe ich die Sachen von gestern angezogen und kein Bild gemacht. Ich hatte aber morgens bei der Hunderunde einen Schal um, dann gibt’s halt den. Dings aus der Knitty, mit mühsam aufgefädelten Perlen, die man gar nicht sieht.

6. Butterick oder McCall. Ein Probelkleid, aus Baumwollstoff von Stoffe.de. Ich habe sehr sorgsam das Kleid an meine Größe angepasst (eine FBA, und die Mehrweite im Rockteil fortgeführt), und hielt es für tragbar, auch wenn die Farbe überwindung kostet. Aber nachdem! ich einkaufen war, offenbarte mir meine Tochter, dass man meine Unterwäsche sieht, und die war an diesem Tag natürlich nicht die Zeige-Unterwäsche!

7. Swing dress von Sense and Sensiblity aus überfärbtem Baumwollleinen von Stoff und Stil. Geht, aber nicht gut, denn der Rock ist zu eng und die Taschen springen auf. Und es muss gebügelt werden, ohne Widerrede.

Zusammenfassung: 4/7 waren gut und alltagstauglich. 3/7 waren es nicht.

Ich merke mir aus dieser Woche: Bügelfrei ist gut, passend nähen ist auch gut.

Ergänzung:

Ich habe schon wieder vergessen was auch noch unglaublich wichtig ist. Unterwäsche. Zum größten Teil war sie in dieser Woche selbstgenäht, also Hemd und Höschen. Zum Teil Ottobre, zum Teil Gerties. Am Anfang der Woche war noch Strumpfhosenwetter, und mit Strumpfhosen kann man ja engelsgleiche Personen in Furien verwandeln. Die einzige helle, die ich noch hatte, hat gleichzeitig Falten am Fußrücken geworfen und zu kurze Beine gehabt, so dass sie ganz furchtbar gerutscht ist. Hölle. Da hat der MMM mir dann immerhin zwei neue Strumpfhosen beschert.

Eine Idee Für was neues wäre vielleicht das Appleton Dress von Cashmerette in gepunktetem Jersey von der Rote Faden. Und davon abgesehen hätte ich heute gerne eine neue weite Leinenhose, ein fließendes Top und eine Strickjacke.

 

Vor einiger Zeit entschloss sich mein Herr Gemahl, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Samstags. Natürlich hat er mir erzählt, dass er zum Kaffee wieder da ist, ich habs nur nicht mitbekommen und dachte, er sei zum Mittag wieder da. Nach nur ein paar Samstagen habe ich es jetzt aber realisiert. Mein Samstag Vormittag steht zu meiner freien unverplanten Verfügung. Damit bin ich zwar auch fürs Frühstück verantwortlich, aber dafür muss ich nicht vor dem Frühstück mit dem Hund gehen. Anfang Februar -das habe ich noch gar nicht erzählt- hat besagter Mann ein neues Hüftgelenk bekommen und lag naturgemäß dafür im Krankenhaus. Da musste ich vor dem Frühstück schon mit dem Hund  u n d  Brötchen holen  u n d  Kaffee kochen. Eine Zumutung! Mittlerweile ist er aber wieder wohlauf und übernimmt die Morgenrunde.

Nun stehe ich also ohne Zeitdruck auf, hole Brötchen und Aufbackcroissantteig und mache Frühsück, und Frühstücke mit Kind drei und zwei (in dieser Reihenfolge stehen sie auf), räume den Tisch ab (Kind eins nimmt das Frühstück als Vorspeise zum Mittag war, solange will ich den Tisch nicht gedeckt lassen, weil wenn ich nähe, dann nähe ich am Küchentisch), mache eine Maschine Wäsche an und dann….

… dann laufe ich unruhig im Haus umher auf der Suche nach einem Projekt! Das Ausrufezeichen gehört zum Wort. Nicht nur Projekt im Sinne von Beschäftigung mit einem Ergebnis, sonder Projekt! wo schon ein bißchen Größenwahn drin glitzert ist. Ich würde gerne Samstags im Bett liegen in der Gewissheit ich muss um spätestens um acht aufstehen, damit ich in Ruhe zwei Stunden an meinem Projekt! arbeiten kann. In der Größenordnung Wintermantel oder so.  Natürlich liegen hier so ein, zwei (räusper) angefangene Dinge umher, aber bei denen fehlt leider das Ausrufezeichen.

Und dann habe ich heute halt gegrübelt und sinniert und Pläne verworfen und dann auf einmal fiel es mir ein: MeMadeMai!

Im MeMadeMai trägt man jeden Tag im Mai selbstgenähte,-gestrickte, -gehäkelte, gebatikte, -ge-wasweissichdenn-te Kleidungstücke und dokumentiert sie. Ähnlich wie der MeMadeMittwoch, aber irgendwo im Englischsprachigen beheimatet, und international. Ich weiß, dass das Tragen der Kleidung weniger herausfordernd ist als das Bilder machen und einstellen, aber das ist quasi der glitzernde Größenwahn!

Ich habe mir meine persöhnlichen Regeln aufgestellt: Jeden Tag ein selbstgemachtes Stück, und zwar von mir, die Handarbeit ist egal. Jeden Tag ein Foto, Samstags ein Blogeintrag. Wenn möglich hole ich alle meine Kleider einmal hervor, damit sie ans Licht kommen.

So. Da ist es. Das Projekt!

Hihi. Ab auf den Stapel damit.

Nur ein bißchen gelaufen, ein bißchen blackgerollt, ein bißchen in die Sauna. Nur ein bißchen das Licht am Auto angelassen, ein bißchen auf den ADAC gewartet, und zu Hause haben wir auch nur noch ein bißchen wieder in das Wir-wussten-beim-Einzug-nicht-wohin-Regal zu räumen. (An dieser Stelle bitte leises Wimmern einfügen)

Ein ruhiger Dienstag liegt vor uns, das Pausenbrot von Kind 1 und mir ist ein belegtes Brot mit Schinken. (SCHINKEN).schinkenbrot

Wir befinden uns in der Woche vor unsere Sechstkommunion (die sechste Erstkommunion in fast jährlicher Folge) und dementsprechend verbringen wir die Tage mit Putzen. Beim ersten Kind haben wir noch die Steckdosen abgeschraubt, um sie besser sauber zu kriegen. Aber beim dritten stumpft man ja ein bißchen ab und so putzen wir nur ein bißchen gründlicher als sonst. Für heute waren nur die Fenster der Südseite dran, sehr entspannt. Es war noch Gelegenheit, Servietten probezufalten.

Serviettenkreuz

Nur leider, leider hat unser goldiger Doodle die Eck-Kappe der Fußbodenleiste im Flur aufgefressen und am Holz genagt.

Ecke alt

Und das ist nicht so schön und soll so nicht bleiben, also ziehen wir das Regal von der Wand und Kind 2 und der Herr Gemahl machen die Ecke wieder hübsch.

Ecke neu

Es fehlt zwar ein Stück Fußleiste, aber da kommt wieder das Regal vor.

Fußleiste

Bei dem Regal handelt es sich leider um eine Ikea-Ihr-wißt-schon, das quadratische-vier-mal-vier-Raumteiler-Ding. Wollt ihr wissen wieviel da so drin ist?. Ein ganzes Wohnzimmer voll!

Regal inhalt

Mal davon abgesehen, dass ich so müde bin, dass ich um acht ins Bett möchte, kann ich noch ein bißchen in alten Schätzen stöbern.

Mission

Der Herr Gemahl ist nämlich zur Krankengymnastik, und alleine will ich den Sums gar nicht wieder einräumen. Außerdem sieht das Regal halbleer viel eher wie im Möbelprospekt aus.

Regal leer

Andere acht, neun oder zwölf von zwölf gibt es wie immer hier, bei Draußen nur Kännchen.

Wie könnte man den ersten Urlaubstag besser feiern als mit Hühnerbrühe und Zwieback?

*mit letzter Kraft vom Zauberberg gesendet*

Es sind nur neun statt zwölf Bilder, und es ist der 13. und nicht der zwölfte, aber ich bin trotzdem hoch zufrieden, dass ich soweit gekommen bin. Ich wollte schon seit fast zwei Jahren mal mitmachen bei 12 von 12, aber immer war irgendwas.

Gesammelt werden die Bilder hier.
Vielen Dank für die Aktion!

Das Bild von Adventskranz:

Adventskranz2015

Juchuu, ein Sew-along für mich.

Es nahet Weihnachten von fern, und damit auch die Frage, was ziehe ich bloß an. Das ist eine gute Frage und erinnert mich daran, dass im nächsten Jahr mal wieder Erstkommunionen sind, und ja, was ziehe ich bloß an. Also schlage ich einen Haufen Fliegen mit einem Mal und nähe das Kleid für die Drittkommunion einfach jetzt schon. Einen Plan habe ich schon länger in meinem Kopf, und jetzt kann ich ihn rauslassen. Zumal, wie nunmal so bin, und ich weiß auch woher ichs habe, der Plan unerfüllbar groß ambitioniert ist. Neulich, also vor Jahren, beim Komstüm-Sew-Along habe ich mich in den Schnitt Vogue 8701 verliebt,genauer das Kleid und das Jacket. Bis der erschwinglich war und bestellt, verging die erste Weile, und bis ich mich an das ändern getraut habe, verging die zweite Weile. Nun ist er hier und trifft auf den Sew-Along und in meinem kleinen größenwahnsinnigen Kopf denke ich mir, ich arbeite „einfach“ jede Woche zwei Stunden daran, dann schaffe ich das locker bis Weihnachten. Es ist ja im November und Dezember immer so still und besinnlich *hust*. Zwei Stunden verteilt auf zwei bis dreimal 20-30 Minuten unter der Woche mittags und ein Stündchen am Wochenende. Freitags vormittags Fotos, fest versprochen. Das ist heute. Schade, dass ich vergessen habe rechtzeitig nach der Kamera zu schauen. Die ist nämlich beim Herrn Gemahl in der Tasche.

Ich habe bisher das Oberteil des Kleides probegenäht  und angepasst, und ein Probeteil der Jacke gemacht. Die würde ich gerne zeigen, und dann kann ich die Jacke ändern.

Soweit der Plan. Bis jetzt habe ich mich dran gehalten. Wenn ich am 24.12. nackig im Leibchen unterm Baum sitze, kann ich jetzt wenigstes nachlesen, dass ich in der KW 46 nach meinen hirngespinstigen Gedanken genäht habe.

WKSA 2015

WKSA 2015

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