Mein Fortschritt im Frühlingsjäckchen ist beachtlich (hier ein leises Seufzen einfügen).

die ganze pracht

Aber man sieht ja gar nichts!!! Hier, kuckt genauer hin:

kein vier zentimeterKeine vier Zentimeter!  Aber ich bin voller Hoffnung, dass das Bündchen bis Ostern fertig wird! Denn nach den vier Zentimetern wechsele ich von Nadelstärke 2 auf 2,5, dann geht es aber so richtig los!

Wie weit die anderen Jäckchen gediehen sind, seht ihr hier. Vielen Dank.

Gestern Abend, als wir ins Bett gegangen sind, wollte ich gern noch lesen. Aber D. wollte lieber das Licht aus haben. „Ich wecke dich morgen um sechs, dann hast du genug Zeit zu lesen, ok?“

Bis jetzt weiß ich noch nicht, ob es gut oder schlecht war, aber ich von alleine um sechs aufgewacht, und hatte Zeit zum Lesen. Das Orakel vom Berg, was als Vorlage diente für The Man In The High Castle. Wir haben noch bis acht im Bett herumgelungert, Tablet geschaut und die Zeitung gelesen. Dann bin ich mit dem Hund gegangen, und der Gemahl hat Brötchen geholt.  Der Jüngste hat mir beim Frühstückstisch decken geholfen und wir haben zu dritt gefrühstückt. Je eine Waschmaschinenladung waschen, trocknen, wegräumen. Dann sind die restlichen Kinder (zwei eigene, ein Gastkind) zum Frühstücken erschienen. Als die Küche wieder fertig war, habe ich die Nähmaschine hervorgeholt  und ein Unterhemd fertig genäht. Für den passenden Schlüpfer hatte ich aber zu wenig Geduld. Also habe zwei Jungs aus dem Wohnzimmer geschmissen (genau genommen sagte ich:“Wollt ihr mit Siebenstein gucken?“ Sie sind zwölf, sie wollten nicht) und habe mich mit Strickzeug vor den Fernseher gesetzt. Unter der Woche kucke ich so gut wie gar kein Fernsehen, aber Sonntag hole ich das alles wieder auf. Heute morgen Siebenstein und Löwenzahn und die Sendung mit der Maus. Das Mittagessen habe ich mit D. zusammen gekocht, und kurz vor dem Essen wurde das Gastkind abgeholt. Nach dem Essen musste ich schwer überlegen, ob ich zu Sport will oder nicht. Normalerweise gehen wir Sonntags vormittags, aber heute halt mal nicht. Ich wollte eigentlich nicht, aber ich bin trotzdem mitgegangen. Wir fuhren zum Fitnessstudio und ich ging draußen Joggen. Gerade als ich wieder zurück war, kam ein Hagelschauer herab und ich war froh, wieder drinnen zu sein. Wir sind noch in die Sauna gegangen und als wir wieder nach Hause kamen, da hatte die Große einen Käsekuchen im Ofen. Große Kinder sind was feines! Ich habe mich mit meinem Stück wieder aufs Sofa gesetzt, vor den Fernseher. Sonntag nachmittag gibt es Privatfernsehen, Auto-Motor-Sport. Ich schreibe den Blogeintrag dabei. Später kommen noch Ab in die Ruine, die Beetbrüder (ich liebe sie) und als Tagesabschluss der Tatort. In den Werbepausen Abendessen und noch ein Maschinchen Wäsche.

Frau Brüllen fragte: Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Danke!

Juchhu. Frühlingsjäckchen-Knit-Along:

mapro

Ich habe mir in diesem Jahr ein Anleitungsbuch geleistet, anstatt wie sonst auf Ravelry zu stöbern, und zwar  knit to flatter von Amy Herzog. Das ist die Designerin meiner vorletzten (?) Frühlingsjacke, die echt schön ist. Ich habe mich für den Flutter-Pullover entschieden, in grün. Weil ich nämlich noch grüne Wolle liegen habe.

Wer es eilig hat, der gehe langsam, heißt es. Also habe ich erstmal meinen Figurtyp eruiert und mich für ein Modell entschieden. Dann habe ich die erwünschten Änderungen überlegt ( Ausschnitt tiefer und die Ärmel schmaler) und  zwei Maschenproben gemacht, und dann umgerechnet, es passt natürlich nicht, und als ich gerade 320 Maschen (Nadelstärke 2,5) angeschlagen habe, da geht mir meine Stricknadel kaputt. Natürlich an einem Sonntag, natürlich die einzige in der Stärke. Und natürlich hatte am Montag der Wollladen zu. Rosenmontag. Hmpf. Also kann ich heute erst mein Werke beginnen, wo andere womöglich schon fast fertig sind.

Vielen Dank an die Organisation des Knit-Alongs!

Ich habe schon lange keine Pläne mehr notiert 🙂

Das Motto des Jahre sollte lauten: Basics

In meinem Weihnachtsurlaub habe ich mir schon mal Stoff bestellt. Für ein Nachthemd, eine Garnitur Unterwäsche und eine Jeans-Leggings. Ich habe auch schon fleißig genäht, aber ich komme hier zu nix. Immer ist irgendwas, und irgendwas ist immer. Und wenn man nur zwei Stunden aus der Woche an Nähzeit abzweigen kann, dann zieht sich so ein Werk mit Ziernähten ja ganz ordentlich.

Aber wenn ich dabei bin, Kinder zum Sport zu fahren, oder auf das Ende das Musikunterrichtes zu warten kann ich mir ja schon mal Gedanken machen. Dumme Sache, das. Denn statt meine Unterwäsche auf ein glücklich-machendes Niveau zu heben, möchte ich doch lieber das ein oder andere Kleid nähen. Und zwar war der Gedankengang so: ich habe auf Instagram ein schönes Kleid gesehen. Auf der Homepage war auch ein schöner Rock. Den hätte ich gerne als Festival-Rock, habe mir aber den Namen nicht aufgeschrieben von der ausländischen Schnittmusterfirma. Gut, dass ich noch einen Anhaltspunkt hatte. Das Bild war von Catherine und beim Durchscrollen habe ich erstens die Schnittmusterfirma (Sew Chic) wiedergefunden, und damit den Rock (Spin Skirt) und zweitens ein tolles Kostüm (V9052) gesehen. Und das war nun gerade eins, dass ich an anderer Stelle (Nadelbernds Nähkastchen), nämlich beim WKSA auch schon unglaublich toll fand. Ein Zeichen, was soll ich machen. Also muss ich mir das Schnittmuster bestellen, es hilft ja nix.

Ihr dürft jetzt nur nicht denken, dass es in näherer Zukunft Fortschrittsberichte gibt. Ich muss ja erstmal die drei Teile vom Januar fertig machen, und dann die Küche renovieren und dann eine Gartenparty durchführen (aaaahh, ich brauch eine Gartenpartykleid), und dann, also nach dem Sommerurlaub, kann ich mich darum kümmern. Aber der Anfang, der ist gemacht.

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? fragt Frau Brüllen.

Ja, was mache ich?

Es ist der 5. Januar 2017, ein Donnerstag. Ich habe seit zwei Wochen Urlaub, und die Kinder Ferien. Der Herr Gemahl ist auf Inbetriebnahme im Ausland, und war nur kurz zu Silvester mal  zu Haus.

In der Woche nach Weihnachten war ich hochzufrieden damit, nichts zu tun. Einmal war der Tagesplan Nagellack entfernen. Und nicht mal das habe ich geschafft. Mittlerweile habe ich aber wieder etwas mehr Elan.

Ich wach heute um zehn nach acht auf, und bin ein bißchen knatschig. Ich lese etwas bei Twitter, kuschele etwas mit dem Jüngsten, und stehe um zehn vor neun auf. Ich ziehe mich an und gehe eine Runde mit dem Hund. Ich gebe dem Hund Frühstück und bereite dann das meinige vor. Ich mache mir Haferflocken und in dem Zug auch gleich den Kakao für den Jüngsten, und die Haferflocken für die älteste. Sie wird sie allerdings nicht essen, denn für Vierzehnjährige ist das Konzept Frühstück in den Ferien sinnlos. Der Mittlere würde ein Nutellabrot essen, aber das wird nicht leckerer, wenn es den ganzen Vormittag hier rumsteht.

Ich bin immer noch knatschig, und räume endlich mal die vielen Kleinigkeiten zurecht, die mir schon ein paar Tage auf den Keks gehen, zu denen ich mich aber nicht überwinden konnte. Der Karton mit Altpapier auf dem Wohnzimmertisch, der Altkleidersack, das Paket, das im Flur im Weg steht.

Dann setze ich mich hin, und nähe. Ein Hollywood-Nachthemd. Wenn ich mir kurz überlege, wie oft man ein filmtaugliches Nachthemd braucht….Nie. Also her damit! Für mein gutes Gewissen nehme ich mir vor, eine Stunde für mich zu nähen und eine für den Stapel, aber tja, hat nicht geklappt. Auf dem Stapel liegen familiäre Aufträge, und  ach nee. Gegen Mittag fahre ich TK Pizza kaufen. Ich bin immer noch knatschig. Immer ich! Im Geiste formuliere ich den Beitrag zu meiner Knatschigkeit und muss es selber albern finden! Ich rufe die Kinder zusammen und verteile etwas Arbeit. Von wegen immer ich! Nach dem Mittagessen bringe ich die älteste zu einer Freundin, und die Jungs spielen zusammen Computer. Ich nähe noch ein bißchen und freue mich, dass ich endlich nicht mehr knatschig bin. Und so als Tip: ein Snack und ein Nickerchen! Hilft fast immer. Nachher gehe ich noch zum Sport und hole das Kind ab, und dann ist Feierabend.

Es ist übrigens sonnig und kalt. Es liegt auch Schnee, aber zu wenig zum Schlittenfahren.

Es lief geradezu klassisch in diesem Jahr. Mein Plan war, einen Rock zu nähen, weil ich die letzten Weihnachtskleider bis auf eine Ausnahme ganz selten trage. Und zwar d e n  p e r f e k t e n Rock. Kein Druck also. Ich habe mir tollen Wollstoff bestellt und daraus einen Römö genäht-mit Taschen. Und Futter und allem. Dieser Rock ist auch gut geworden, hat mich aber echt Überwindung gekostet. So eine Schneidhemmung hatte ich noch nie. Nur eine Rock reicht natürlich nicht, also hab ich noch schnell ein Probeblüschen genäht, das tragbar ist, und Stoff bestellt, für zwei festliche Tops und eine Strickjacke. Was sollte dabei schon schiefgehen?

Naja, vielleicht, dass der Stoff erst nach zehn Tagen hier ankam, nämlich am Dienstag, und das ist dann doch sportlich gewesen. Und vielleicht, dass ich beide Schnittmuster noch nie genäht hatte…Immerhin ließen sich beide Schnitte zügig und problemlos nähen. Nur das Ergebnis….. seufz.

„Du siehst aus wie der kleine Bruder vom Krümelmonster“ war der netteste Kommentar zu der Strickjacke.“Wenn es vielleicht eine andere Farbe wäre…“ und „Ommerich“ die anderen. Auf den Bildern ist sie nicht zu sehen, denn es sind echte Weihnachtsbilder, und Weihnachten ist es hauptsächlich warm bei uns.

Egal. Trotz allem bin ich stolz, dass ich Weihnachten neue Sachen habe, und vielleicht werden wir ja doch noch gut Freunde, die Strickjacke und ich.

Der Rock ist noch ungesäumt, weil ich die Länge gerne so lassen möchte. Ich werde ihn noch mit Schrägband verstürzen.

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Hier sind die anderen Kleider zu sehen. Vielen Dank!

 

Das Hirn ist ja ein wundersam‘ Ding. Meines zu Beispiel kommt auf ganz fantastische Ideen. Und zwar war das so, im November habe ich ungeplant angefangen, mehr zu arbeiten. Von 16 auf 25 Stunden die Woche. In der ersten Woche habe ich an jedem freien Abend Sport gemacht- und war am Donnerstag ein Wrack. In der zweiten Woche habe ich keinen freien Abend für Sport gehabt- und war am Donnerstag ein Wrack. Dann ist es aber Gott-sei-Dank besser geworden. Kann sein, dass mein Verstand aber ein bißchen erschüttert wurde. Denn zuerst habe ich mal mein Weihnachtsoutfit in Angriff genommen. Statt Weihnachtskleid ein Weihnachtsrock, der meine Alltagsgarderobe auffrischen soll. Der braucht natürlich ein ergänzendes Oberteil – pro Feiertag. Ok , war nur ein Witz. Nur ein Blüschen in rot, eins in Petrol und ein Strickjäcken, aber ein genähtes. Davon fertig ist bis jetzt…. die Probebluse.

Und weil das ja noch nix ist, hab ich, ich ganz alleine, meine liebe Familie zum Weihnachtsessen eingeladen.

Es gibt Gans. Die ist bestellt, und den Rotkohl habe ich gestern auch schon mal vorbereitet. Der Stollen ist gebacken und im Moment würde ich sagen: Läuft.

Läuft so entspannt, dass mein wundersames Hirn denkt: ohh ich habe ja gar nicht genügend Tischdecken, wenn jemand beim Essen kleckert, und es kleckert immer jemand!! Dann muss ich schnell noch Weihnachtplatzdeckchen nähen. Äh – Nein! Und nur wenig später dachte mein Hirn: In den neuen Weihnachtssachen in der Küche – ich muss eine Schürze tragen! Ich habe ja gar keine Partyschürze. Ich brauch eine Partyschürze!  Liebes Hirn: Sag mal geht`s noch!

 

Uaahh. Wo ist die Zeit?

Natürlich weiß ich, dass ich eigentlich gar keine Zeit für den Sew-Along habe, aber ich bin trotzdem immer wieder überrascht, wenn ich das mal wieder bemerke.

Ich habe mich aber schon mal in die Thematik eingearbeitet, in dem ich Stoffproben bestellt habe, und immerhin jetzt auch schon den Rockstoff. Zum Oberteil habe ich nach roter Seide geschaut, aber wenn sie mir gefiel, war sie nicht waschbar. Ähh. Nein danke. Also wird es vielleicht roter Satin, oder rote Wolle, oder ach, es ist ja noch Zeit. Als Schnittmuster für den Rock möchte ich immer noch Römö, beim Top schwanke ich noch. Es gibt ein Leinen-Top aus der Ottobre, aber es gibt auch die Portrait-Blouse von Gertie. Erst konnte ich mich nicht entscheiden, dann habe ich die passende Ausgabe von der Ottobre nicht gefunden, und war der Entscheidung enthoben. Jetzt ist mir aber wieder eingefallen, wo sie liegt, und ich muss mich doch entscheiden. (Ich mache beide. Und noch einen zweiten Rock. Irre lachen ab……) 

Wie weit die anderen sind steht hier.

Das Weihnachtskleid 2015 erlebte seinen ersten Auftritt im April 2016, wird aber von mir sehr gerne getragen.

erstkommunion-rebekka

Zusätzlich habe ich noch ein Erstkommunionkleid genäht, dass ich aber seitdem auch erst einmal anhatte, und von dem es kein Bild gibt.

Weihnachten selber musste es das alte Kleid von 2013 von 2013 nochmal tun.

weihnachten-2015

2014 gab es ein grünes Wickelkleid, dass ich auch noch in braun und in rot habe. Eigentlich hübsch, aber ich ziehe es trotzdem selten an.

weihnachten2014

Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, dass ich lieber kein Kleid nähe*, sondern den perfekten Rock. Also teurer Stoff, bewährter Schnitt und Taschen. Ein Römö aus brauner Wolle. Dazu ein ärmelloses Top (Nr.10) aus Seide. Ich hoffe, dass das dann Stücke sind, die ich oft tragen werde. Sozusagen Brot und Butter aus dem Feinkostladen.

*Es sei denn, ich entscheide mich doch noch für das Kimono-Kleid, auf das ich schon länger ein Auge geworfen habe….

Andere Weihnachtskleidparaden gibt es hier, vielen Dank.

 

Ein Samstag im November. Ich hatte Freitag frei und daher ist nicht mehr so viel zu putzen gewesen wie sonst.

 

— Claudia (@fuchsiawolle) 12. November 2016

Gesammelt werden die anderen Zwölfen hier. Vielen Dank dafür.

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