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dass der März in diesem Jahr komplett ausgefallen ist:

  • Nur einen einzigen Bauer hab ich sein Rösslein anspannen sehen
  • Mein grüner Daumen hat nicht im mindesten gejuckt
  • fast kaum hab ich die Amseln so singen hören, wie sie es nur zu Omas Geburtstag machen
  • die Sehnsucht nach trockenem Weißbrot kam dieses Jahr zum ersten Mal nicht zu früh, sondern am Samstag vor dem Sonntag
  • und komplett ganz und gar nicht hatte ich dieses schöne Erinnerungsgefühl vom Spazierengehen in der warmen Sonne in Volpriehausen ( kurzärmlich, ohne Jacke, schluchz), obwohl ich doch eigentlich lieber an der Nähmaschine sitzen sollte, um für mein Schwesterchen zur Hochzeit eine Decke zu patchworken. (Meine liebste Osterferienerinnerung)

Hoffen wir dann auf den April, der mindestens das Gefühl hergeben sollte, „Wow, ich habe ja bald Geburtstag“ und vielleicht Frühling lässt sein blaues Band…..

sagte Christopher Robin. „Was ist Proviant?“, fragt Puh. „Etwas zu essen.“ „Ach so. Ich dachte schon, du hättest Proviant gesagt.“…(oder so ähnlich)

So habe ich mich heute gefühlt, als ich mit Anika bei einem Dekanatschortag war. Für die anwesenden Eltern wurde nämlich als Programmpunkt der Vortrag angeboten: Nutzen des verantwortungsbewusten und guten Musizierens. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass beim Musizieren das Körper-Habende und das Körper-Seiende des Menschen sich bedingt und aus sich selbst hervorbringt. Eine Kleinsche Flasche also.

Die Frage jedoch, warum bei einem Publikum, dass zu mindestens hundert Prozent (bei einigen sicher auch mehr) Musik schätzt, und die Kinder zum Singen heranführt, so ein Thema gewählt wurde, die Frage blieb leider unbeantwortet.

Das kurze, sehr anspruchsvolle Singen war jedoch allererste Sahne, wenn auch anstrengend für mein müdes Hirn (ihr erinnert euch? Gestern waren wir bei unseren Nachbarn, und die haben immer so leckeren Wein…). Leider war die Organisation noch ausbaufähig, so dass wir uns als Stimmgruppe „Erwachsene“ nicht optimal einbringen konnten. Vielleicht das nächste Mal.

Und damit ihr auch was davon habt, von der Stimmung wenigstens, hier bitte zwei Musiken:

Besinnlich: weihrauchpsalm.mp3 (Die richtige Musik zu finden überfordert mich heute abend, aber das wollte ich euch schon lange mal ans Herz legen)

und gut gelaunt:

In diesem Sinne: *singt-kyrie-kyrie-eleison-und-schleicht-sich-langsam-ins-Bett…*

ist schon ein Artikel fertig in meinem Kopf, aber meine mentale Leistung ist noch nicht so groß, dass er ungetippt online geht. http://www.krausekopfs-hellseherei.oder so.

Und ich habe doch keine Zeit zu tippen, weil ich nämlich bei Frau Kaltmamsell durch einen Sprachtest abgelenkt wurde. Der hat jetzt -ein Glück für euch!- Ladehemmungen.

Nun also der Artikel.

Blut, Schweiß und Tränen  (dramatische Überschrift)

Die Raffrollos für David zum Geburtstag sind fertig. Und ich bin echt früh dran. Sein Geburtstag ist erst im Januar! (merkt man die Ironie?) Und  mit meinem Blut eingeweiht. Wenn man sich mit der Nähnadel  unter den Daumennagel sticht, (nur, weil man zu faul ist, die Dinger schon wieder runter zu nehmen) dann tut das Popeln noch am Abend weh der Daumen noch am nächsten Morgen weh Popeln aber nicht mehr. (Kann man das so schreiben, oder ist das politisch sehr unkorrekt?)

Hier das Bild. Ordentlich gerafft, DAS war ja das Problem!

raffrollo

Ok. Das Bild ist doof.  ein besseres gibt’s hier.Und das nächste Raffrollo, das ich nähe, ist schon fertig verpackt! Pah!

So. Zweiter Artikel

An mir liegt es jetzt nicht mehr, wenn der Frühling nicht kommt. ICH habe jetzt meine Weihnachtsdecke vom Klavier genommen. Hey, die war von mir handgestickt. Das kann man nicht nach vier Wochen wieder in den Schrank legen. (Und wenn ich sie jetzt abnehme, ist sie mit großer Wahrscheinlichkeit bis Weihnachten auch wieder gewaschen und gebügelt)

ostereier

So. Der dritte Artikel war trübselig, gedankenschwer und handelte von dem Vergleich einer Komponistin mit einer Hausfrau (ich hasse dieses Wort) Mutter dreier kleiner Kinder, deren kultureller Höhepunkt in der nächsten Zeit das Wunschkonzert des Musikvereins in der Schützenhalle ist, in dem das Wort Glamour dann aber doch keine Rolle spielte. Heute ist der Artikel schon wieder so unwichtig, dass ich nur noch den Aufhänger weiß. Ich habe, weil es mir so in den Sinn kam, eine alte (nur so alt wie ich – haha) Schulkameradin gegugelt. Definitiv bemerkenswert und so was von das Gegenteil von mir…. Ich bin beeindruckt. Hier.

So. Der nächste Artikel kommt erst nach meiner Mittagspause (und wohl auch nach dem Turnen, dem netten Abend bei den Nachbarn, dem Chorsamstag (ich freu mich drauf)), aber dann irgendwann bestimmt.

Ich habe etwas schönes gefunden. Einen LYS (Local Yarn Shop) mit einer Verkäuferin, die sehr nett, sehr kinderfreundlich und sehr großzügig war. Allein die Tatsache, dass es Noro-Wolle dort gibt (in meinen ca 15 Jahren als aktive Wollkäuferin ist mir das noch nicht passiert) läßt mich glauben, das Laden kann alles. Sogar Nähmaschinen reparieren. Das muss im April nämlich auch gemacht werden,wenn ich wieder Taschengeld habe.
Meine großen und geheimen Pläne scheitern nämlich außer an geht-so Lust auch noch an einer Nähmaschine, die Stiche weglässt. So KANN ich nicht arbeiten!
Zurück zum Wollladen. Ich habe so viel schöne Trekking gesehen. Hach. Und die Dame hat mir sogar ein altes Filati-Heft geschenkt!! Ohne, dass ein Einkauf meinerseits dies als Rabatt gerechtfertigt hätte. Statt einer Loft-Strickjacke könnte ich mir jetzt eine Nimbus-Strickjacke vorstellen (und minderstens vier….und zwanzig neue Socken und ganz dringend gefilzte Hausschuhe). Vorausgesetzt, dass ich eine zusagende Anleitung finde, ohne rechnen zu müssen.

Ich habe einen Armausschnitt fertig umgenäht und eine Anprobe gemacht. Tja. Bei der ersten zusammengenähten Anprobe musst ich klaffende Armausschnitte feststellen. Ich war voller Elan und kam mir äußerst gewitzt vor, als ich mir ein Konstrukt aus verkürzten Reihen ausdachte, um dieses Klaffen zu beseitigen. Aufribbeln kommt nämlich nicht in Frage!  Ich habe genau darauf geachtet, dass die Maschenzahl gleich bleibt. Ich Fuchs, ich. In keinster Weise ist mir auch nur annähernd in den Sinn gekommen, dieses eingesetzte Stück mal näher zu begutachten, sonst wäre mir aufgefallen, dass gerade die von mir so peinlich genau eingehalte Maschenzahl vier cm weiter oben kein engeres, sondern nur ein weiter-weg-eres Loch ergibt. Hier, bitte:

armausschnitt-mit-arm

Der Faden war sogar schon vernäht, nur noch nicht abgeschnitten. Seufz.

PS: Ich bin andrerseits aber nicht eindimensional genug, um mich angstfrei auf meinen Stuhl zu setzen:

kaputter-stuhl

„Du mast mich ganz karussellich“, sagt die Kassiererin zu einem unserer Kinder.

Und meine Kinder spielen zu zwei Dritteln frisch gebadet in der Sonne und ich durfte eine ganze Stunde in Ruhe und für Geld arbeiten.

Jetzt gehe ich Kuchen backen für die hungrigen Bauarbeiter.

Ihr erinnert euch?- neigt sich dem Ende entgegen, nur noch Mäusezähnchenrand umnähen und Fädenvernähen. Bis zu meinem Geburtstag im Mai habe ich das sicherlich geschafft.  Und jetzt suche ich nach einer Anleitung für eine warme Strickjacke für abends zum Fernsehen. Grau und dick und warm. Und rosa und chic. Sehr gemütlich, figurschmeichelnd und gerippt. Kann doch nicht unmoglich sein. Als Garn schwebt mir Loft von Zitron vor. Nicht mehr erhältlich. Und beim stöbern im Netz fand ich bei Frau Nadelgeklapper dieses hier. Das ist ein Strick-Kit, das es bei Wollsucht gibt, Sla Om heißt es. Relativ günstig  (als Weste. Als Jacke nur noch geht so) und gestrickt in Nadelstärke *trommelwirbel* 2,5.  Na, da schafft man ja was weg.  Zum Vergleich: Loft-Nadelstärke 6-7.

Gestern beim Tai Chi habe ich tolle Socken gesehen. Meine Nachbarin trug sie und hat sie mir freundlicherweise erklärt: Vier rechts, zwei links im Wechsel und nach vier Reihen alles um eine Masche nach – puh, ich glaube – links versetzen. Das wird so elastisch, dass man keine Ferse braucht. Ideal also für KINDER (!) (hab ich!) und bestimmt auch für David. Ich bin sicher, ich habe das Muster schon mal irgendwo gesehen, aus den Zwanzigern oder so, also richtig alt. Vielleicht bei Knittingpatterncentral.

Als ich nach Hause gekommen bin und dieses Liedchen geträllert habe, weils im Radio lief, da hat David komisch gekuckt.

saß mein Mann sinnierend auf dem Klo im Bad und sprach: Gibt es wohl welche, die nachkucken, ob auf so einer Rolle wirklich 200 Blatt sind?

Ja. In unserer Familie. 200 Blatt sind genau ein Klo voll mit einem Berg und noch ein paar einzelne Blatt auf dem Fußboden.

Schön, wenn Kinder selbständing werden.

Das sind auch genau die Tage, an denen der Fahrrad-Reparateur leider vergessen hat, den Auftrag von der Theke bis in die Werkstatt zu bringen. Und wo der Aldi so zugestellt ist, dass keine zwei Wagen aneinander vorbeipassen, und wo dem Liebsten einfällt, dass ich doch neulich (vorletzte Woche!) geschimpft habe, und er sich heute mal darüber beschwert.

Dank der Fahrradreparatur habe ich gebraucht bis vier um den Zustand zu erreichen den ich sonst bis halb elf habe.

Und gerade habe ich beim Splitter rausziehen von meinem Liebsten (ich wollte nur kucken, ob was abgesplittert ist…) gesehen, dass das Paulchen mit einem Feuchttuch die Fenster putzt. Hilfreich. Das kommt vom „Stillen Zimmer“.

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