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Was tut eine vorbildliche Mutter, wenn des Nachmittags alle drei Kinder wohlbehütet woanders spielen?
Richtig. Sie legt sich sofort hin und schließt die Augen. Und sie versucht auf keinen Fall Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, schon gar nicht per Telefon, und schon am allergarnichsten auf einen Anrufbeantworter (ist das jetzt der richtige Ausdruck? Ich bin verwirrt). Sollte nämlich der Angerufene später zurückrufen, kann sie sicher sein, dass genau in diesem Augenblick die aus Solidarität mit der kranken Schwester unzureichend gelüftet und gelaufenen Kinder komplett dem Wahnsinn anheimfallen und der Jüngste auch noch flugs die Windeln von sich wirft, und mit der Kehrseite (JA GENAU! Vollgesch *piep*) durch das Arbeitszimmer rutscht.

Also das nächste Mal : Hinlegen. Sofort.

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aber im Juli MUSS ich irgendwo jemanden kennen, der seinen Buchsbaum in Form bringt, damit ich auch viele hundert Pflänzchen kriege, so wie Frau Landgeflüster. Und dann spreche ich auch nochmal mit meinem Mann über einen Zaun!

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Wollt ihr wissen, was aus dem Essen geworden ist? Also: es war nett. Es war ein Kitchery, dass ist das, was Inder esen, wenn sie nur einmal am Tag essen können, also Arme-Leute-Essen. Ich bin aber nicht indisch genug, als dass es für den ganzen Tag gereicht hätte. Ein paar Pfefferminz-Eier haben schon noch gepasst.

Meine Kinder bekamen Nudeln mit Zimtzucker und hinterher einen Honiglassi (das ist ein „Jogurt-Zutrink“). Mit Kardamom. Und was folgt daraus?

skoleboler

Wenn der Kardamom schon mal angefangen ist…..

Hier für euch mal das Rezept:

  • 1 Beutel Trockenhefe
  • 80 gr Butter lauwarm
  • 250 ml Milch lauwarm
  • 75 gr Zucker
  • 500 gr Mehl und
  • 1 Teelöffel Kardamom

zu einem Hefeteig kneten, 45 Minuten gehen lassen, einen Vanillepudding aus 250 ml Milch kochen. Den Teig zu 12 Bällchen formen und noch mal 30 Minuten gehen lassen. Dann Vertiefungen hineindrücken und Pudding hineingeben. Bei 200° C 15 Minuten backen. Noch warm alle auf einmal essen! Vor dem Foto!

In der Bücherei ist mir ein Ayurvedisches Kochbuch in die Hände gefallen. Und hat sich mir in den Kopf geschlichen. Bis ich heute schließlich einen ganzen Einkaufswagen voll teurer Gewürze gekauft habe ( @David: 6,13  ;-))
Und so fängt das an:

indisch-1

indisch-2

Wie das riecht, wenn man Senfkörner, Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel und Muskatnuss in Butter röstet, das müsst ihr euch selber vorstellen.

Wie es weitergeht, und was meine Kinder heute gegessen haben, das erfahrt ihr in der nächsten Folge von:  Vegetarisch für Wurstesser.

dann aber! Dann ziehe ich nur noch Sachen an, die bequem sind und totschick aussehen. Und die Bio sind. Und selbstgemacht. Und extravagant, ohne besonders aufzufallen.
Dann ist es bestimmt auch endlich mal in Mode, selbstgestrickte Socken zum kurzen Rock zu tragen. Meinetwegen auch zum langen Rock. Notfalls sogar Kniestrümpfe. In dieser Hinsicht beneide ich ja Bayern um ihr Dirndl, zu dem kann man ja wirklich Strümpfe tragen. Und bequeme Schuh noch dazu. Nunja. Solange bis ich groß bin, fange ich mal mit dem Nicht-Sichtbaren an. Dementsprechen habe ich mir Unmentionables genäht. Ein passender Ausdruck. Im Deutschen fehlt mir noch der passende Audruck, der ein bißchen mehr Liebe ausstrahlt aus Langbeinschlüpfer. Zumal ich beim Nähen die ganze Zeit an meine Oma gedacht habe, die möglicherweise die gleiche Form an Wäsche trug, mit Sicherheit aber die gleiche Farbe. Also heißt das Stück jetzt Lisbeths Lingerie oder Fuchs-Bux. Bilder gibt es wohl erst mal nicht im Internet. Ist doch ein bißche privat.

Neulich kam abends eine Nachbarin eine entfernt bekannte Person um unsere Hausecke. „Hallo, wir kennen uns ja, ich mach jetzt in Avon…….“ – Wenn mir jemand sagt, er mache jetzt  in Punktpunktpunkt dann denke ich immer an Jungs, die jetzt aber mal in Badewannen machen. Zum Beispiel sogar welche aus dem Internet.

verpacktes-gartenhaus

Bitte nicht drauf rumklettern, oben in der Mitte liegen die Fenster!

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VIER Stunden habe ich gewartet. VIER. Und dreineinhalb Stunden davon habe ich gegrübelt, wie ich meine Kinder zum Kindergarten kriege, ohne das Haus zu verlassen, und wie ich sie vor allem auch wieder zurückkriege. Meine Nerven!!!*mitdemhandrückenandiestirnschlag*

Nach dreieinhalb gewarteten Stunden und nach der verabredeten Zeit habe ich die Kinder abgeholt. Und die Erzieherin sagt: Ihr Haus? das ist gerade hier vorbeigefahren. *lächel*

Ich sag*lächel* ANIKA, PAUL, HELM AUF wir fahren JETZT!

Vor dem Haus ein Vierzigtonner

-„Kommen Sie zu mir?“

-*nick.lächel* „Das geht nicht“ *weiterlächel* „Sie haben die Lieferbedingungen nicht eingehalten!“

-*lächelmitheruntergklapptemkinn*nach vierstunden zermürbendem Warten „Was machen wir jetzt?“*panikindenaugen*

„Tja, da müssen wir uns was einfallen lassen“ und fährt weg.

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Es rumpelt und rattert und Minuten später kommt ein Gabelstapler um die Ecke – mit dem Haus drauf.

So ein Arschloch. So eine komisch Art von Humor!

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame aka (also known as) Schwesterherz der Blick auf den Hof. Minus zehn gedachte Schubkarren voll Splitt, mein heutiges Tageswerk.

hof-mit-steinen2

Das Fundament. Diesmal PLUS zehn gedachte Schubkarren voll Splitt.

gartenhaus-fundamentbegrenzung

Wenn das linke so aussieht, wie das rechte, dann sieht man gar nicht mehr, dass da mal was war.

… schmeckt der Waldmeistersirup mit Wasser verdünnt. Zu süß. Aaaaaaabeeer: aus Vanilleeis ein Traum. Bestimmt auch toll über Erdbeeren.
…..fühlt sich auch mein Garn an, dass heute gekommen ist. Stretch-Garn. Und komisch war auch der Anfang vom Projekt, Invisible Cast On. Bilder kann ich leider nicht zeigen, weil
(Hier müsst ihr wieder „Komisch“ einsetzen)….kaum schippt man neun Schubkarren voll Schotter weg, schon tun einem Arme, Rücken und Hände weh. Ich krieg die Kamera nicht hoch. Ich kann nicht mal stricken, ich muss bloggen, ich Arme (und nebenbei kochen).

Komisch auch das Lied, dass wir alle im Auto zur Zeit schmettern:

hat der Waldmeister einen Weg gefunden. Ich habe jetzt gerade mal 250 g Zucker mit gut 300 ml Wasser aufgekocht und eine Hand voll Waldmeister und zwei Bio-Zitronenscheiben hinzugefügt. Kochen lassen bis es dicklich wird. Nach dem Abkühlen lasse ich es zwei Tage stehn, koche es nochmal auf und fülle es in eine alte Alster-Plop-flasche .Wenn ich bis dahin nicht alles wieder vergessen habe, erzähle ich euch auch, wie er schmeckt.
Erinnert mich dran!

stand heute ganz im Zeichen des Mondes. Abnehmender Mond im Steinbock. Das heißt:

  • Beine enthaaren. Autsch. Erledigt.
  • Kartoffeln in  die Erde bringen. Erledigt. Sogar zweimal. Beim erste Mal waren fast mehr Kinder als Kartoffeln da, und nicht alle haben das so ganz verstanden. Hineinlegen in die Furche hat noch bei allen geklappt. Mit Erde bedecken dann nicht mehr bei allen, und liegen lassen konnte einer auch nicht. Naja, wir werden sehen.  Ich glaube, die Sorte war Granola. 25 Stück.
  • Leider ist der Steinbock auch sehr …hmmm…. gründlich, also habe ich auch noch abgewaschen, Wintersachen weggeräumt, drei Maschinen Wäsche gewaschen, drei weggeräumt, Paul Schrank aus und ordentlich wieder eingeräumt, Wocheneinkauf gemacht und ein kleines Häufchen (Schutt) weggeschippt. Und gegossen und Unkraut gezupft, und Möhren entdeckt.
  • Und ich habe die Musik des Tages gestern irgendwo verlinkt gesehen und zeige sie euch heute, weil sie mir nicht aus dem Kopf geht. Ich bin gar kein DSDS-Fan, das ist mir zu                          (mir fehlen die Worte). Aber die Telekom-Werbung habe ich immer gerne gesehen.

Bitteschön:

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