Erst Nux Vomica, wegen dem Schmerz in der Lebergegend, dann Carbo Vegetabilis, wegen dem geblähten Oberbauch und dann eine Verklepperung von Ferrum Phosphoricum (weil eigentlich mein Wohlbefinden gar nicht so schlecht war), Gelsemium (aber Gliederschmerzen dann doch) und Veratrum Album (erschöpfender Durchfall, oh ja!), dazu dann noch Iberogast, und dann, dann ist der Tag wieder dein Freund! Möglicherweise nicht feinste Kunst der Homöopatie, aber wer heilt hat recht, sagt Herr Hahnemann.

Es ging mir wieder so gut, dass wir unternehmungslustig wurden, und erst im Gartencenter waren, und danach ein eröffnendes Hof-Café in Dreisborn gesucht haben. Gesucht. Dann haben wir die Bank ausgeladen und auf die Karte gekuckt, und sind nochmal los. Und haben gesucht. Und hatten Angst, ob wir auf diesem Feldweg JE würden wenden können. Und hinter vielen vielen Kurven und Hügeln war dann auch der Hof. Kaum zu sehen vor Menschen, die alle im Sauerländer Sommer sonntags mal Lust auf ein Stück Kuchen hatten. War aber keiner mehr da. Nur noch Schnittchen. So ein Mist. Also haben iwr einen Lolli pro Kind abgestaubt und sind wieder gefahren. Dahin, wo alle Wegfahrenden langgefahren sind. Und da war die Straße dann auch wenigstens autobreit.

Ich hatte ja die Hoffung, dass es so ähnlich ist, wie da oben das Bauerhof-Café in Herstelle. Es war immerhin auch ähnlich voll. Wieviele Wochen müssen denn wohl ins Land streichen, damit man da wieder hin kann?

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