Seit gestern habe ich so ein Zucken am Auge, so ein nervöses. Zumindest macht es mich nervös.

Und dann bin ich gestern abend vor dem Fernseher eingeschlafen. Bei Logo. Wollt ihr selbst nachkucken, wann das kommt, oder soll ich es verraten? Um zehn vor acht. Um halb neun hat David mich geweckt, äußerst unsanft, wie er mir heute gebeichtet hat (ich weiß von nichts mehr), und ich bin ins Bett gewankt. Man bloß gut so! Als um zwei es nämlich anfing zu gewittern, ist Fiete aufwacht, und konnte nicht schlafen wegen dem Gewitter. Und weil er Durst hatte. Und weil er husten musste. Und weil er wieder Durst hatte. Und weil nach einer Stunde noch ein kleines Gewitter hinterher kam. Und weil ich ihm meine Decke nicht ganz gegeben habe, sondern nur teilen wollte. Dabei hat er mir doch seine gegeben. Ach wie bin ich undankbar.  ABER: war egal, ich hatte ja schon viele Stunden vorher geschlafen. Und hinterher auch noch zwei.

Allerdings: Mein Mondkalender sagt, man solle sich ruhig mal an seine Träume erinnern. Und das passt zum Zucken. Ich war allein zu Haus, und der Wind pustete und pustete, dass das Haus ganz schief wurde, und die Türen aus den Zargen brachen. Hilfswillige Handwerker halfen mir, alle Türen und Fenster zu schließen, bis einer sagte halt stop. Alle Fenster auf, dann pfeift der Wind durch das Haus und nicht dagegen. Also alle Fenster auf. Szenenwechsel. Irgendwas mit meiner Familie. Und ich stehe vor dem Spiegel und zupfe an meinen Haaren, und habe auf einmal einen ganzen Zopf in der Hand, und eine handflächengroße kahle Stelle auf dem Kopf. Kann mir das bitte mal einer deuten? (Der Traum aus der Nacht davor war entschieden lustiger: Ein Bauarbeiter hat durch Ganzkörperbarfüßigkeit für mehr Arbeit demonstiert. Das ist ja nur konsequent, wenn David das Buch „Halbnackte Bauarbeiter“ liest.)

Ich erfreue mich sonst bester Gesundheit. Ich hatte zwar ein paar Tage das Gefühl, nicht in meiner Mitte zu sein, aber nachdem ich heute mit den Kindern laufen war, ist auch das vorbei.

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