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die Termine für das Adventssingen im Kindergarten in den Kalender eingetragen. Heute war nämlich Eltern-Geschwister-Spiel-Nachmittag (die Hölle, übrigens), und ich hab’s nicht gewusst.

Im letzten Jahr wurde ich von einer mir wirklich nur entfernt bekannten Mitmutter scharf gerügt, weil ich ein Singen verpasst hatte. Es stand halt nicht im Kalender. Dumme Kuh.Also die und nicht ich!

Meine Kinder trugen es damals mit Grandezza. Und selbst Paul, der nicht gerade für sein dickes Fell berühmt ist, sagte heute: „Macht aber nichts.“ Ich wurde auch nicht zurecht gewiesen, sondern lediglich mein (oder unser aller) Fehlen bemerkt. Das  Gefühl ist aber das gleiche. Doof.

Und jetzt werd ich mir gleich einen Taschenkalender kaufen mit sechs Spalten pro Tag (jedes Familienmitglied plus Geburtstage) sieben Tage die Woche, und mindestens 30 Stunden am Tag! Mit herausnehmbarer Einkaufsliste, Aldi-Angebotsplaner für das ganze Jahr, Menüvorschlägen, Schönheitstipps, täglichen Beckenbodenübungen, Yoga-Sammelkarten, Norwegischvokabeln, Adressbuch, weisen Sprüchen, und täglich wechselnde Meditationen. Selbstverständlich mit Mondkalender und Namenstagen. Im Scheckkartenformat. Muss doch möglich sein!

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Kann ich sagen, es lohnt sich.
Bolognese selbermachen, meine ich. Ich habe gerade die Reste von gestern gegessen, und es war mir nicht recht, dass Paul sich auch noch eine Gabel geholt hat, und was weggespitzt hat.
Und damit ihr auch etwas davon habt, hier mal food blogging:
Eine dicke Möhre, eine Zwiebel und eine Stange Sellerie in kleine Würfel schneiden, und in etwas Butter ( ich hatte laut Rezept einen Eßlöffel, das war zuviel) bei mittlerer Hitze 12 Minuten dünsten. Währenddessen 500 gr Hackfleisch (ich hatte Halb und Halb) in Olivenöl anbraten. Es darf etwas bräunen, hat es aber bei mir nicht so schnell geschafft. Beim anbraten habe ich noch so ein halbes Paket Schinkenwürfel dazu gegeben, das hat nicht geschadet. Dann mit Salz und Peffer würzen, die Gemüsewürfel dazugeben (mit Butter einfach rein) und mit einem Glas Traubensaft ablöschen. Ich habe nämlich noch nie das Bedürfnis verspürt, fürs Kochen unter der Woche Wein anzufangen, wer soll den denn trinken? Wenn der Saft verkocht ist, kommt eine Dose gehackte Tomaten dazu (also meine war blau, und in dem Laden, wo es all die guten Dinge gibt, gab es nur diese Größe) und ein viertel Liter Wasser und ein Teelöffel Hühnerbrühe hinzu, sowie ein Blatt Salbei.
Tja und dann kommt lange Zeit nichts mehr. Lange, lange Zeit. Sehr lange Zeit. So viel Zeit, dass man die Kinder vom Kindergarten abholen kann, Nudeln essen (mit Ketchup!), zum Logopäden fahren kann, den Tag vertun, neue Kinderstiefel anprobieren kann und möglichweise auch noch Zeit für ein Schwätzchen hat. Solange kocht sie Soße, bis sie dann abends die Nudeln zur bloßen Beilage degradiert! Kein Parmesan drüber. Wär schade drum!

Ich habe heute mein Erdbeerbeet entgrätet. Und weil ich Brennesseln befürchtet habe, habe ich mir so Arbeitshandschuhe von David gemopst ausgeliehen. Ich war wirklich erstaunt, wie viel Fingerspitzengefühl ich hatte. Bis ich die Erde unter den Fingernägeln hatte, und endlich die Löcher gesehen habe.

****

Mein Sohn. Verkleidet sich als Prinz und geht mit mir in den Garten. Beim Pipi machen (in den Brennesseln, nicht auf unser Wiese!) wird die Hose nass. Es hilft kein schütteln, es hilft kein klopfen, die Hose wir immer nass und früher hat sich das auch mal gereimt. Also muss er die Kostümhose ausziehen. Wenig später versucht er im Liegen aus einem Glas zu trinken. Versuch geglückt, Kind nass. Da muss er wohl auch noch das Prinzenhemd und das Unterhemd aussziehen. Später auf dem Klo rutsch die Hose von den Füßen und komischweise nicht von alleine wieder noch, also trägt er nur noch das allernötigste. Und dann, nach dem Essen, als wir alle nicht hinkucken, dreht er sich zum Herd, kuckt, ob keiner kuckt, und zieht sich schon mal die Unterhose runter. Ich konnte schlimmerse verhindern, aber das Lachen mir nur sehr mühsam verkniefen. Dieses Kind! Will ein meinen Backofen pinkeln!

hat mal einen Regenmantel zum Geburtstag bekommen. Genauer gesagt, eine Regen-Komplettausstattung inklusive Puppenschutzausrüstung. Und dann regnet es einfach nicht. Und sie steht vor dem Barometer und trippelt von einem Bein aufs andere, weil es einfach nicht fallen will. Solange, bis sie es dann runterschmeisst.
Tja, und so stehe ich im Moment auch vor dem Barometer. Ich habe einen neuen Ofen und eine neue Jacke (wir waren Samstag günstig einkaufen, cassis!) und draußen herrschen dreiundzwanzig Grad. Das ist doch wohl unfair!

Ofen

Ein gellender Schrei durchbricht die Stille der Nacht. Oh nein! Diebe, Mörder, Einbrecher! Mein armes Kind liegt hilflos allein in seinen Bett. Todesmutig und angsterfüllt schleiche ich die Treppe hinab. Puh, Glück gehabt, doch kein Einbrecher. Aber der Schrei, der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ? Ist Fiete aus dem Bett gefallen, schwer verletzt, oder schlimmeres?

Nein.  Er lebt noch. Die Socke war am Fuß verrutscht.

Fliegen in Fin-de-siècle-Stimmung
Kinder-Entlastungstag

…..

Und ich bin sauer, dass mein Sprachkurs nicht zustande kommt. *gegenirgendwasgegentret* Menno. Das ist unfair. Anika darf was neues lernen, David darf was neues lernen, nur ich nicht. *schmoll*

….

Und alle haben Ebola, was für ein Ende.

Wenn man einen Stuhl vor sich her trägt, sollte man aufpasssen. Wenn nämlich die Stuhllehne unterhalb der Unterlippe endet, die Stulbeine aber ganz knapp eben doch noch gegen den Tisch stoßen, dann passiert nämlich sogar dreierlei: Erst schlägt die Stuhllehne oberhalb vom Kinn auf (wird möglicherweise noch blau. Bislang ist es mehr so ein willensstarkes Kinn). Dann wird die Haut an den Zähnen gequetscht, und es gibt eine kleine (aber im Mund versteckte) Schnittwunde. Und dann tut es tatsächlich nochmal weh, wenn der Ruck im Nacken angekommen ist.
Klar kriegt man dann auch noch ein bißchen Spott, weil einem Familienmitglied (ich nenn keine Namen) das Lied des Tages einfällt.

Aber sonst war der Geburtstag von Anika schön!

Ich kann sehen, was die Leute in die Suchmaschine eingegeben haben, wenn sie bei mir landen (so deute ich das wenigstens).

Am häufigsten fragt man nach dem Café in Dreisborn, aber ich war noch nicht wieder da, ich weiß nichts. Und dann hat jemand nach Anti-Dröhn-Pappe gesucht. Hier. Naja, warum nicht. Ist das nicht etwas, das man unter die Motorhaube klebt, damit das Auto leiser wird? Kann ja sein.

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