Kann ich sagen, es lohnt sich.
Bolognese selbermachen, meine ich. Ich habe gerade die Reste von gestern gegessen, und es war mir nicht recht, dass Paul sich auch noch eine Gabel geholt hat, und was weggespitzt hat.
Und damit ihr auch etwas davon habt, hier mal food blogging:
Eine dicke Möhre, eine Zwiebel und eine Stange Sellerie in kleine Würfel schneiden, und in etwas Butter ( ich hatte laut Rezept einen Eßlöffel, das war zuviel) bei mittlerer Hitze 12 Minuten dünsten. Währenddessen 500 gr Hackfleisch (ich hatte Halb und Halb) in Olivenöl anbraten. Es darf etwas bräunen, hat es aber bei mir nicht so schnell geschafft. Beim anbraten habe ich noch so ein halbes Paket Schinkenwürfel dazu gegeben, das hat nicht geschadet. Dann mit Salz und Peffer würzen, die Gemüsewürfel dazugeben (mit Butter einfach rein) und mit einem Glas Traubensaft ablöschen. Ich habe nämlich noch nie das Bedürfnis verspürt, fürs Kochen unter der Woche Wein anzufangen, wer soll den denn trinken? Wenn der Saft verkocht ist, kommt eine Dose gehackte Tomaten dazu (also meine war blau, und in dem Laden, wo es all die guten Dinge gibt, gab es nur diese Größe) und ein viertel Liter Wasser und ein Teelöffel Hühnerbrühe hinzu, sowie ein Blatt Salbei.
Tja und dann kommt lange Zeit nichts mehr. Lange, lange Zeit. Sehr lange Zeit. So viel Zeit, dass man die Kinder vom Kindergarten abholen kann, Nudeln essen (mit Ketchup!), zum Logopäden fahren kann, den Tag vertun, neue Kinderstiefel anprobieren kann und möglichweise auch noch Zeit für ein Schwätzchen hat. Solange kocht sie Soße, bis sie dann abends die Nudeln zur bloßen Beilage degradiert! Kein Parmesan drüber. Wär schade drum!

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