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Ist an und für sich ja eine nette Sache. Aber so ganz konkret und in meinem Fall… Ich kann immerhin gut nachdenken und habe quasi immer hinterher einen Blogeintrag.

Diesmal: Wo sind eigentlich die Jungs mit der Gitarre hin? Die, die man früher so ein kleines bißchen angehimmelt hat, als alle im Kreis saßen und gesungen haben. Manchmal sogar auch am Lagerfeuer. Mit ehrlichen Gesprächen und viel Gelächter.  Dick geworden, oder glatzköpfig? Im Straßenverkehr ums Leben gekommen? Theologie studiert und die irdische Welt verlassen?  Ach, so ein Jammer!

Hier die Musik in Erinnerung an Christph, tatsächlich in Straßenverkehr ums Leben gekommen, und Luis hat tasächlich den Hang zur Glatze

Aber – Meine Nerven! Die Stunde beginnt mit Meditation. Dann Lockerungs- und Aufwärmübungen. Beginnend beim Kopf. Spätestens beim Lockern der Halsmuskulatur bin ich verspannt, und wenn wir dann -wie immer- nach dem Schulterkreisen (Beim Einatmen vorne hoch ziehen und dann langsam mit dem Ausatmen in weitem Bogen an der Wirbelsäule entlang nach unten) erst noch mal nachspüren, was das mit unserer Schulter gemacht hat, dann blubbert mein Blut schon ein bißchen. Dass ich gerne vor zehn im Bett bin, hat jetzt nicht unmittelbar was mit meinem Lehrer zu tun, aber so richtig freue ich mich über zwanzig Minuten Überziehen nicht, weil ich ja auch noch nach Hause muss.
Und als wir dann schön im Flow waren, das Chi floss und leuchtete, da bekommen wir einen kleinen Vortrag darüber, wie sehr das Reden stört.
Plupps- da bin ich geplatzt.

Ich habe mir vo ein paar Tagen mal die Haare statt von links nach rechts von rechts nach links gekämmt (Die Folgen von verworrenen Gedanken über Spiegelverkehrtheit).
Es ist nicht so, dass ich die Frau im Spiegel gar nicht wiedererkannte. Nein, denn ich hatte schon mal ein Bild von ihr gesehen. Damals, bei meiner Schwester in der WG oder im Wohnheim. Da hing ein Bild von ihr und einem Einkaufswagen. Und untendrunter stand: Ich geh jetzt und kauf für 500 Mack Schockelade!

Paul (5): …morgens wach ich auf mit ’nem riesengroßen Schädel
neben mir im Bett ein mir unbekanntes Mädel.
Ich bring ihr ’nen Kaffee ans Bett und ich denk mir wie nett,
das passiert wohl jedem einmal….

So geht’s weiter.

Sommergemüse: geerntet

Ernte beschriftet

Wintergemüse: doof. Grünkohl verlaust, Spinat nicht angegangen, Portulak mickrig. Wächst der noch?

Aber: beim Aufräumen findet man ja manchmal tolle Dinge. Auch im Garten. Ein Kraut mit Duft zum Beispiel. Vielleicht hatte ich ja von irgendwo Zitronenmelisse? Ich hab’s mal umgepflanzt. Und *tusch*

Buchsbaum

Hatte sich unter der Zitronenmelisse versteckt. Noch vom letzten Jahr. Die ersten zwei Pflänzchen von zweihundert 😉

die Textzeile: „da hat die Kleine ihren Topf samt Inhalt umgedreht“
Näheres wollt ihr gar nicht wissen.

Schon vor ein paar Wochen wollte ich mal über Weihnachten schreiben. Weil es nämlich erstmals nach dem Sommer weihnachtlich geduftet hat. Nach Es-War-Nicht-Die-Ganze-Nacht-Das-Fenster-Auf-Luft. Und nach gekochtem Sellerie. (Warum gekochter Sellerie jetzt ein Weihnachtsduft ist, ist eine andere Geschichte) Und wie ich im Geiste so meinen Artikel formuliere, bleibe ich an diesem Satz hängen. Weihnachten sollte doch vor allem……sein. -Aber was sollte es sein? Vor allem festlich? Vor allem besinnlich? Vor allem für Kinder? Vor allem ein Fest der Liebe? Vor allem feierlich? Vor allem nostalgisch?

Ich tendiere zu vor allem friedlich. Keine gestresst Mutter, kein polternder Vater, keine streitenden Geschwister. Aber möglicherweise muss  Weihnachten vor allem nicht in eine Schublade gepresst werden.

Ich bin noch zwiegespalten. Ich würde mich gern auf Weihnachten freuen. Jetzt mit den Kindern ist es doch am schönsten. Tu ich aber nicht. Ich habe Angst vor mir selber, dass ich es perfekt haben möchte, und zwar gleich so perfekt, dass es ganz lässig perfekt ist und nicht angestrengt perfekt. Also angestrengt lässig perfekt. Na toll.

Außerdem graust es mir vor dem Vorweihnachtsrummel. Überall Glitzer. Uäh. Und dann aber wieder andrerseits waren wir im Baumarkt in der Weihnachtsabteilung und da war nur geschmackvoller Schmuck. Kein einziges Nee-wie-kann-man-denn-nur. Das war AUCH enttäuschend.

Vielleicht brauch ich einfach noch ein bißchen Zeit.

Wir sind heute morgen (David hat ja Urlaub) in Unna gewesen und haben unsere lang lang lang ersehnten Stühle bestellt. War auch gar nicht so teuer. — Hoffe ich. Wenn wir bedenken, was der Stuhl „Stefan“ aus Schweden kostet, und zwei im Sinn, und der hält sagen wir mal- nicht so lange- und dann auf die Lebenszeit gerechnet…. Worauf ich hinaus will: Erben, nehmt euch in Acht. Diese Stühle waren teuer! Genaugenommen so teuer, dass ein Leben nicht ausreicht, um sie kaputt zu sitzen. Also pflegt sie!

Jetzt finde ich es ja nich so gut, wenn man teure Küchen hat (oder sehr teure Regenjacken) und sein Essen im Al.di kauft. So wie ich. Ist einfach nich korrekt. Und deswegen waren wir danach noch in einem Delikatessen-Geschäft frühstücken. (Die Kaffeegutscheine, die wir zu den Stühlen dazubekommen haben hatten damit gar nichts zu tun!)

Hach! Glück! Und auch gar nicht so teuer, wenn man mit drei Gutscheinen kommt, und sich zu dritt ein Frühstück teilt.

Schade, dass Unna so weit weg ist. Es gibt da sogar ein Kaufhaus. Kenn ich gar nicht mehr, sowas. Und einen Re.we. Da gab’s zur Feier des Tages auch noch ein kleines Fläschchen Wein.

zum Leibchen hier auch noch ein Höschen. Bei Drops (übrigens aus Norwegen!)

„Hui wie nasskalt“ rief Lina, wenn sie morgens um fünf in den Stall ging. Und recht hatte sie (aus dem Gedächtnis zitiert, Michel-Gesamtausgabe).
Also mal ganz ehrlich, letztes Jahr war der Herbst nicht so dunkel. Und als Fiete geboren wurde, konnte ich bis mitte November Latschen draußen anziehen.
Passend dazu habe ich einen neuen Plan. Neues aus der Lingerie-Abteilung.

Leibchen

Man sieht, ich lese mehr englische Anleitungen als deutsche 😉

Ich habe mich  inspirieren lassen von diesem uralten klassischen Modell, hiervon und die Spitze ist von hier

Ebenso ist angedacht, ein winzig kleines Ajourmuster einzufügen, dessen Grafik ich aber zu faul bin, einzufügen. Das alles in einem  weichen dünnen Garn, in einem satten braun. Mit cremefarbener Spitze. Jetzt ist nun aber leider gerade Sonntag, und ich kann keine Wolle kaufen (es müsste wohl sowieso Rowan sein, und dafür reicht’s grad nicht). Tja, dann kann ich wohl kein *andenfingernabzähl* sechstes Projekt anfangen, zumal ich ja für alle Kinder Socken zu Weihnachten fertig haben will.

Wenn ich zwischendurch ein Handtuch sticken würde, würde das wohl auch als angefangenes Projekt zählen? Und muss ich meine Sachen vom Nähtisch auch fertig machen?

Hier mal eine kleine Anspielung für Weihnachten (für meinen aufmerksamen Leser!): Es gibt ein Buch, das würde mich interessieren und hier gibt es auch Anleitungen zu kaufen, oder auch komplett-Pakete.

Zuerst mal hier:

http://skizzenblog.clausast.de/.  Gerade, wenn man über meine Linkliste spaziert ist, kann ich empfehlen, zum Abschluss nochmal bei Herrn Ast vorbei zu schauen. Dem fällt nämlich immer noch was dazu ein.

Und dann hier:

Badetasche

Badetasche für die allein badende Frau. Für meinen Aqua-Fit-Kurs. Also Wassergymnastik. Leider war der so kurz, dass er die Tasche nicht mehr erlebt hat. Aber wenn ich  mal wieder alleine schwimmen gehe (2020 vielleicht), DANN habe ich eine tolle Tasche. Wasserdicht und mit ganz vielen Täschchen für Portmonaie, Schlüssel, Handy, Duschdass, Shampoo, Bodylotion, frische Wäsche und den nassen Badeanzug. Und eins, das ist noch für unvorhergesehene Notfälle.

Und hier: Franken-Socks

Frankensocke 1

Es ist eine Ravelry-Anleitung. Ich habe sie bei Frau Quartalsstickerin gesehen und musste sie sofort anschlagen. So etwas sinnfreies! (Zumal, wenn man noch vier angefangene Prokjekte hat) Aber:*knurrrr* die Anleitung wird nur schrittweise veröffentlicht, und ich kann nicht weitermachen, muss aber jeden Tag kucken, ob’s weitergeht. Diese Hunde!  Wollen nur eine bessere Statistik!

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