Viel besser. Im Schlafzimmer. Weil wir das Bett mal eben* umgestellt haben.

eben*: „Ach, hallo, David, schön dass du schon da bist, da können wir ja heute mal eben das Bett umstellen.“

„Mal eben? Das dauert den ganzen Abend?“

„Ach nein, höchstens bis sechs.“ *bambieeyes*

Nur kurz Schubladen leeren, Hund wegsperren, zwei Gastkinder verabschieden, Bettzeug wegräumen, Matratzen in den Flur stellen, Lattenroste in den Flur stellen, ein Brett zerbrechen. Dann:

„Also ich dachte, wir kippen das Bett hochkannt und drehen das dann hier so rum“

„Ach quark, wieviel hat denn die Diagonale, wir drehen das einfach auf der Erde.“

„Zwei quadrat plus zwei quadrat und davon die Wurzel…keine Ahnung“

„Zwei komma acht.“

„Aber das Zimmer hat doch nur zwei komma fünf“

„Ja, aber nicht, wenn wir da um die Ecke schieben“

„Hmm“

Nur kurz ziehen und schieben und ziehen und schieben, und eine vergessene Schublade leerräumen (direkt neben das Bett, weil: Aus der Ecke kommt mein Mann ohne Hilfe nicht mehr raus.) Dann den Fernseher wegstellen, die Kommode unter dem Fernseher wegstellen (Vorsicht schwer-Na, das hätteste ja auch VORHER sagen können), direkt neben das Bett, weil die ganzen Kabel sind ja noch alle hintendran. Und ein bißchen schieben und ziehen und dann…. Kennt ihr das rote Sofa im Treppenhaus? Und dann haben wir es doch hochkant gestellt und gekippt, und dann ging alles ganz schnell. Nudelwasser aufsetzten, Schubladen einhängen, Lattenroste drauf, Matratzen drauf, Bettzeug drauf, Claudia drauf. Fertig. Viertel nach sechs.

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