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Verantwortungsvoller Umgang mit Resourcen.

Die Resource bin ich.

Und weil ich weiß, dass die Woche hammerhart wird (Mann in Spanien, drei Kinder, ein Hund  und diese Hitze), lasse ich mir morgens Harry Potter von Rufus Beck vorlesen, und tu nix.

Horrido…

Nur vier Maschinenladungen später riecht mein Waschraum nicht mehr nach Weasleys Wizard Wheezes Puking Pastilles Finest Choice.

So ganz ohne helfende Hände dauert es ja man ganz schön lang, bis Feierabend ist.

Memorykarten aufkleben, Memorykarten ausschneiden, Memorykarten anmalen, Tisch decken, drei Kinder zum Essen rufen, zwei bis sechs Kinder nach Hause schicken, drei Kinder mit Nutella-Broten versorgen. Drei Kindern beim essen zuschauen, wegen Montag fiel mein Essen aus. Drei Kinder dazu bringen, ihre Teller in die Spülmaschine zu räumen, einen Streit schlichten, Schlafsack und Iso-Matte vom Dachboden holen (GROSSE VORSCHULKINDERÜBERNACHTUNG!), zwei Kindern sagen, dass sie den Schlafanzug anziehen sollen, einem Kind den Schlafanzug anziehen. Dreimal Zähneputzen, drei Gute-Nacht-Geschichten. Kind eins ins Bett, Kind zwei ins Bett, Kind drei in mein Bett. Bärenbude an. Fahrräder in den Schuppen bringen, vergessenes Zeug aus dem Garten sammeln, Blumen gießen, Erdbeeren gießen mit dem Nachbarskind, Wäsche abnehmen, zusammenlegen, Hund füttern, Gassi gehen.

Feierabend. Zweineinhalb Stunden Abendroutine. Ich hätte das Wetter noch geschafft, wenn nicht Fußball gewesen wäre!

Einmal kurz den Schreibtisch unter dem Rechner weggezogen, und schon erkennt er seine Schnittstellen nicht mehr. Anstatt die Foto-Karte in den Rechner zu schieben, kann man jetzt ganz schnell Bilder auf den Rechner bringen,  indem man die Karte in den anderen Fotoapparat schiebt, und den per USB-Schnittstelle an den Rechner anschließt. Der andere Fotoapparat ist in der Nähe von Pisa, in Davids Tasche.

Naja.

Dann stellt euch vor:

Der Pullover von Paul ist fertig.

Ich habe einen neuen Header.

Und mal Strick-Content: Ärmel, die zu steeken geplant sind.

will ich. Nur vielleicht so viel:

Es existierte über einen Zeitraum von mehr als 12 Stunden eine Packung Schokokekse im Zustand „angebrochen“. Gibt’s sonst nicht. Die gehen normalerweise direkt von „zu“ über in „alle“.

kuckt schon wieder so böse. Ich leg sie erst mal kurz schlafen.
(Kein Wollknäul unter 4,95 Euro, nur Topflappengarn. Keine Aufnäher, die nicht Hase oder Bär sind. *mit dem Finger an die Stirn tipp* Zwei Stapel Dinge zu tun. Und Wäsche. Wegräumen, aufhängen,waschen, abnehmen, wegräumen, aufhängen, waschen, abnehmen,wegräumen……)
Egal. Wartet ja bis ich wieder aufstehe.

Hormonelle Wechselphase, formerly known as Pubertät, formerly known as Flegeljahre.

Groß geworden ist er, manchmal pinkelt er sogar schon im Stehen.

Und so dickköpfig, und schwerhörig, dass ich wieder den Futterbeutel immer dabeihabe, damit er kommt.

Und so ein Schisser is er geworden. Unser Nachbar kippt Kies (er kippt für sein Leben gerne Kies) und klopft Steine fest, und unser großer fast erwachsener und so mutiger Hund macht sich fast for Angst in die Hosen. Er hat sich unter dem Schreibtisch auf 60cm mal 60 cm zusammengerollt, damit ich ihn beschützen kann.

Ich kann also gar nicht aufstehen und Bäder putzen gehen, oder?

Ganz fix, wie immer:

Sommerstrickjäckchen. Dünn, weich, weiß. Blattmuster vorne unten, hinten und dazwischen und an den Ärmeln so altmodische Lochreihen, wie sie ganz alte Babyjäckchen hatten. Halbe Ärmel.

Der Plan ist also so gut wie fertig, allein: erst Bilder vom fertigen Sherwood, dann ein Jäckchen zum Geburtstag für Anika, zwischendurch ein Pullöverchen aus Kauni für mich zuende machen, und die Strümpfe für Opa, bestellt zwar erst für nächstes Jahr, aber in diesem Alter ist Zeit ja auch kostbar. Und natürlich folgt auch noch ein Geburtstagspullover für Fiete, aber erst ab September.

Eehh…

Ich kann gar nicht stricken, weil ich schon alleine sonst nix schaffe, weil ich ein krankes Kind habe. Paul. Bauchschmerzen.

Glück hat eine Gitarre.

(Ist von mir)

Und spielt das hier.

(Ist nicht von mir)

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