Liebes Tagebuch.

Es ist heiß. Es war schon lange heiß (so sieben Tage, vage) und bleibt auch noch ein paar Tage über dreißig Grad. Naja. Vielleicht gewöhnt man sich dran. Diese Woche ist schon besser als letzte Woche.

Ich war früh einkaufen, dafür spät mit dem Hund, anstatt umgekehrt. Dann Kinder, Küche, so’n Zeug. Planschbecken. Obligatorisches: „Der hat mich nassgespritzt!“ Und statt gemütlichem Nähen in der kühlen Küche kam der abgesagte Spielbesuch doch und hat nicht nur meine Kinder sondern, ach, auch mich mit zu anderen Kindern auf Südseitenterassen und zu Planschbecken mitgezogen.  Samt „Der hat mich naßgespritzt!“

Ich habe es gehasst.

Zu Hause Abendessen. Es wollen zwei Kinder Ziegenkäse. Und erst nachdem ich mein Ziegenkäsetoast aufgegessen haben, stellen sie fest, dass sie aber gar keinen Hunger mehr haben. Macht drei Ziegenkäsebrote. Dann Erdbeertörtchen, wie von Oma. Jeder hat eins angebissen. “ ‚Meckt nich‘ „. Mir schon. Jetzt aber sehr satt.

Abendgartending war Mist. Hund kläfft,weil er nicht mitgießen darf. Blutdruck geht hoch, weil der Hund kläfft. Und jemand hat am Schlauch gedreht. War Wasser an. War Druck drauf. Ist vorne der Verschluss abgegangen.

DER HAT MICH NASSGESPRITZT!

Jetzt endet der Tagebucheintrag. Mein Tag endet im Waschraum, Badehosen und Handtücher waschen, damit es auch morgen wieder heißen kann: „Der hat mich nassgespritzt!“

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