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Ich k a n n mir keinen Pullover nähen am Abend vor der Einschulung, damit ich was zum anziehen habe zur Einschulung. Nicht, wenn ich die Zuckertütenfee bin. Und ich bin die Zuckertütenfee, weil der Zuckertütenfee-rich zum Elternabend gegnangen ist. Da kann ich ihm nicht mal einen Vorwurf machen. Aber mit dem Hund muss ich auch noch gehen, weil ja der Abends-mit-dem Hund-Geher auf den Elternabend ist.

Tss. Schlecht geplant. Die Termine haben wir erst seit Juni. Da hätte man uns doch auch vorher mal was sagen können oder?

Und kommt mir nicht damit, dass Weihnachten dieses Jahr schon im Dezember ist.

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Ein Link. Zum Urlaubsbericht bei David.

Wir haben die letzten Baustellen am Haus beseitigt. Wie nennt man die Leisten unter der Tür, die den Übergang von einem Bodenbelag zum anderen kaschieren? Na, also die haben wir festgebohrt. Mal eben. Und dann haben wir mit vereinten Kräften und einem neuen Elektrohobel unten die Türen um ein paar Milimeter gekürzt. Könnt ihr euch vorstellen wo überall dieser Staub landet? Türen schließen konnten wir ja nicht, weil wir erst alle Leisten festgemacht haben, und dann mit dem Schleifen engefangen haben. IN DER BESTECKSCHUBLADE. Herrje. Und sonst überall auch. David ist jetzt noch am Wischen. (Danke!)

Ich habe eine Woche lang mit mir gehadert. An mir gezweifelt. Meine Ansprüche immer wieder überprüft. Gift und Galle gespuckt. Gedanken überworfen.

Und dann. Auf dem Weg nach Hause, drei Stunden vor dem Urlaubsende. Die Lösung.

„Also ich finde ja Urlaub mit drei Kindern unglaublich anstrengend!“

Danke Schwesterlein für diesen Satz, ungefragt, und während ich noch nach einer Formulierung suche, die nicht undankbar scheint.

Ich auch. Und mit jungem Hund noch mehr.

Luxus verursacht immer auch Luxusprobleme.

Der Netto nebenan, der für frische Brötchen in sekundenschnelle am Morgen sorgt und den Schokoladenhunger abends um zehn nach acht befriedigt….

….wird morgens um sechs beliefert, der angrenzende Bäcker um viertel nach fünf. Bei drei Metern Luftlinie zwischen dem Schlafzimmerfenster und der Laderampe hört man manchmal tatsächlich ein leises Rumpeln.

Das Wasserbett (!!!! Wir haben eine Ferienwohnung mit Waserbett!!!!!)…..

…..gibt nicht nur dem Ausdruck „INS Bett gehen“ neue Tiefe, es sorgt auch für andauernden Schwindel bei nächtlichen Gängen.

Vor der Fahrt in den Urlaub hab ich mir meinen (!) Schaukelstuhl über den großen Zeh geschaukelt.

David saß drauf.

schallt es morgens an mein Bett. „Ich Mumie is.“

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Gute- Mutter-Sein diese Woche: Sprich leise und freundlich mit deinem Kind (mit dem Ehemann schadet auch nicht).

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Wollsocken und Rock. Mein ewiges Modethema. Wollsocken in Wanderschuhen mit Jerseyrock….nein. Der Tragekomfort ist zwar super, aber ich fühlte mich die ganze Zeit wie Ev.a Br.aun persönlich. Knöchelfreie Sommersöckchen in meinen Sommerschühchen zu Jeansrock dagegen fand ich gut.

Gestern haben wir ein paar Reportagen über Gift in Kleidung und Verpackungen gesehn. Ui! Jetzt mag ich nur noch nackig gehn und ungesüßten Naturjoghurt Möhren aus dem eigenen Garten ach eigentlich überhaupt nie wieder was essen. Überall sind Phtalate drin, und in Papppackungen war auch irgendein Müll, weil im recyclten  Karton Reste von giftigen Farben sind. Also: nur noch Äpfel direkt von Baum, sonst nie wieder irgendwas. Außer Brennesselcurry.

Dafür habe ich mir aber mal die Zeit genommen, Seidenjersey zu finden. Für Fuchs-Buxen  und feine Leibchen.

Hier.

Ich wollte ja ein Wurstbrot mitnehmen, wenn ich das nächste Mal in die Notaufnahme fahre.

Und fast hätte ich es auch geschafft.

Der gesamte Wochenendeinkauf war schon im Kofferraum als ich hinter dem Krankenwagen hergefahren bin. Ich bin nur nicht auf den Gedanken gekommen, fünf Bananen und drei Joghurt mit reinzunehmen.

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Wenn man wieder zu Hause ist, dauert es einige Stunden, bis man wieder richtig angekommen ist. So wie man auch einige Stunden braucht, um im Krankenhaus richtig anzukommen.

Und dann die Freude: Hier sind Aufgaben. Dinge zu tun. Beschäftigung. Puhh….

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In Stichworten. Gehirnerschütterung, 48 Stunden Überwachung im Krankenhaus, Fiete übrigens, ist wieder ganz der alte (Ich habe heute schon wieder denken können: Jetzt halt doch mal für e i n e Minute den Mund ;-))

Tröste dein Kind wenn es weint.

Ganz besonders dann, wenn du denkst: Na, dann heul doch!

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Und dann war da noch der Reißverschluss von meiner  Jacke. Damit ich anfangen kann, habe ich schon mal ein tollles Tutorial gefunden (mit einer tollen Jacke übrigens).

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