Gute Mutter sein…Schwierig, ganz schwierig. Weil sich die Katze in den Schwanz beißt.

Ich denke ja, dass ich Ruhe habe fürs Gut-Sein-Üben, weil Ferien sind. WEIL aber Ferien sind, ist es doppelt schwer. Denn: weil Ferien sind, sind hier viel mehr Kinder als sonst. Bis zu Sieben in unserem Haus, unter anderem auch viele, die sonst aus gutem Grund zur Ganztagsschule gehen. Der erste Punkt den ich beherzigen möchte (von sieben) ist: Achte auf den Gesichtsausdruck deines Kindes. Denn ein glückliches Kind ist ein gut erzogenes Kind, kurz gesagt. Und jetzt kommen Kinder zu uns, die kucken aber mal gar nicht glücklich. Und wenn dann einer mich ankuckt (statt Hallo zu sagen), böse und trotzig, und schimpf-ruhig-ich-wars-nicht, dann krieg ich erst mal so’n Hals! Ich werde schon sauer, wenn er nur auf meiner Wiese steht! Der kann mich ja gerne böse anfunkeln, wenn ich ihm einen Grund gegeben habe. Aber nur weil ich kucke, wer kommt…

Bah. Da mussten erstmal ein paar Tag vergehen, bevor ich es über mich gebracht habe, freundlich lächelnd auch an dieses Kind Schokolade zu verteilen.

Und dann der Schuppen, der zu streichende. Ach, ach. Die Wände waren ja letztes Jahr schon fertig. Ein Tag, eine Wand. Zack, vorbei nach vier Tagen. Und jetzt! Lauter Kleinscheißteile. streichen, trocknen lassen, streichen, trocknen lassen, umdrehen, streichen, trocknen lassen, streichen, trocknen lassen. Schnautze voll. Und noch nix angschraubt.

Aber:

  • Kopfkissenpolstergemütlichkeitsparadigma fertig genäht und aufgehängt.
  • Regale ausgeräumt, abgebaut, Schrank verrückt, Hochbett aufgebaut, Lampe umgehängt, Regale wieder eingeräumt.
  • Gardinen für Fiete sind fertig, scheitern nur noch an Gardinenringen.

Mit dieser Bilanz wäre ich schon fast zufrieden. Und ein paar (vier) Wochen habe ich ja noch.

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