You are currently browsing the monthly archive for November 2010.

bleibt hundert Tage liegen.  Sagt Gärtner Pötschke, der ist schon alt, vielleicht kennt er sich aus. Aber kennt sich der Schnee auch damit aus? Und was ist mit dem Schnee von gestern?

Advertisements

Wenn man den Tatort kuckt, und der Mann immer sagt: Gier. Der ist aus Gier. Und die Frau so Sachen trägt.

Gier.

Nach dieser einen weißen Bluse, die mit den schwarzen Bändern.

Im Kindergarten. Und die Kinder haben mir ihre Kerzen am Fenster gezeigt, die sie gebastelt haben, und es war dämmerig, und nur die Lichterketten leuchteten, und draußen schneite es sacht.

***

Beim Blutspenden. Mit unseren drei Kindern. Ich finde das ja etwas dreist, und suche immer nach Rechtfertigungen dafür. Es war aber diesmal gut, dass sie mit waren, denn: eine Hälfte der Rotkreuz-Gruppe ist einem Streikaufruf gefolgt. Und zwar die Hälfte mit dem Blutabnehmen. Die Hälfte mit den Brötchen war da. Also haben wir unsere Mitmenschlichkeit dadurch unter Beweis gestellt, dass wir in kurzer Zeit möglichst viel gegessen haben. Schließlich konnten die ja umso eher gehen, je schneller die Platten leer waren. Und da schaffen fünf schon mehr als nur zwei.

***

Abends mit dem Hund um den Block, und die Glocken läuteten, und es war dunkel, und es schneite sacht.

***

Beim Adventsmarkt in der Abtei Königsmünster. Ein Benediktiner-Kloster. Als ich den ersten Bewohner gesehen habe, bin ich zusammengezuckt. Ui, da hat sich wer als Mönch verkleidet. Aber nach so fünf sechs Mönchen hat sich das etwas gelegt.

Es wal sehr schön da, und wieder einer von den Tagen, die ich als Elternteil komplett falsch eingeschätzt habe. Äh wie langweilig, hat der erste schon auf dem Weg zu Klo gesagt, und das war direkt der erste Weg.  Dann haben wir die Kinderstube gesucht und gefunden, und wurden sehr herzlich von einer älteren Dame empfangen. Trotzdem kuckten die drei skeptisch, und dememtsprechend skeptisch zog auch ich von dannen. Als David und ich viel Geld für faire (zweieurofünfzich für eine halbe Tafel Schokolade!!!) und  klösterliche Dinge ausgegeben hatten, und zu ihnen zurückkamen, da hatten ein pädagogischer Mönch und zwei Schülerinnen die ältere Dame ersetzt, und die drei waren nicht mit guten Worten da wieder rauszubringen. Erst die Märchenstunde gestattete uns einen Raumwechsel. Wir waren die einzigen, und entsprechend persönlich (und auch sehr schön) war es. Die geplante Bratwurst (Oh Mann, die nächsten Kinder, die ich kriege, essen bitte mal auch was anständiges! Es gab drinnen so leckere Sachen, aber nein, meine Kinder essen nur Bratwurst) hat uns noch fast die Kasperstunde verpassen lassen.  Und so waren wir nur etwa zwei Stunden länger da, als wir ohne Kinder gewesen wären. Auf dem Rückweg habe sie schon gefragt, wann wir denn wieder dahinfahren.

***

Bei meiner Schwiegermutter auf einen Kaffee.

***

Um den Markenberg. Der ist etwas ehrlicher als das Westerfeld, er gibt nämlich zu, dass es bergauf geht. Das Westerfeld tut da immer so unschuldig, geht aber auch in beide Richtungen bergauf.

***

Und dann war ich noch direkt in der Geschichte von Bagger- Billy.

***

Mitten in der schönsten Detektive-im-Einsatz-Geschichte. Wer hat wem zuerst die Lego-Häuser kaputt gemacht, wer wen danach oder davor und warum gehauen, und warum gibt keiner nie nicht das kleinste bißchen zu.

***

So, da war ich überall.

Musik zur Rot-Kreuz-Geschichte.

Das mit dem Bloggen?

Ich würde nämlich behaupten, der Kerzenandraht-Draht, ist alle, ich brauch neuen. Durch Zufall habe ich aber im Archiv gelesen, dass ich erst letztes Jahr welchen gekauft habe. Nun gut.

Ich wußte mir zu helfen.

 

Frau Fuchsia, was sagen Sie eigentlich zum bevorstehnden Winter?

Oh, ich freue mich riesig drauf.

Haben Sie keine Sorge, dass es wieder ein Jahrtausendwinter wird?

Aber gar nicht. Wissen Sie, ich bin mit den Vorzügen eines außergewöhnlich schlechten Gedächtnisses gesegnet.

Ich weiß wohl dass der letzte Winter schneesicher war, und dass es kalt war, aber das muss ja nichts schlechtes sein.

Ich erinnere mich nur daran, dass die Kinder viel Freude an ihrem Schneepalast  hatten.

Haben Sie schon vergessen, dass Sie im März  nachts den Hund bei zweistelligen Minustemperaturen durch zwanzig Zentimeter hohen Schnee getragen haben?

Ach ja,  jetzt fällt es mir wieder ein.

Aber der Hund ist ja jetzt groß, der muss nachts ja gar nicht mehr raus. Und wenn, läuft er ja schon selber.

Ah ja. Und sonst ? Keine schlechten Erinnerungen?

Nein, gar nicht. Alles vergessen.

Gefühlte zwei Wochen gab es bei uns Schokokuchen. Piratenkuchen. Marmorkuchen.

Eine Woche noch Apfelkuchen.  Und zwar ein Sorte, die sich mein Kind explizit gewünscht hat, die aber weder er noch ich mag.

Und obwohl hier noch Reste von besagtem Apfelkuche rumstehen, habe ich jetzt schon wieder Appetit auf neuen Kuchen.

Der Schnee.

Schon beim Aufwachen sang es in mir.

(Das klingt jetzt …äh … nach einer fröhlicheren Melodie als jetzt kommt)

Gleichwohl.

Musik des Tages.

Nur die Melodie, nicht der Text diesmal.

 

 

Grad neulich war erst St. Martin, am Tag danach hab ich schon angefangen Kuchen vorzubacken für den Kindergeburtstag. Zwei Kuchen für den Kindergarten, wie üblich mit Schokostückchen und als Piratenschiff aufgetakelt. Dieses Jahr mit wilden Kampfzsenen. Ein Blech Birnenmuffins zum meinem Vergügen (gebacken nicht so lecker, dass ich zwölf mit Freude aufessen würde. Ungebacken wohl schon), und eine Prinzessinnentorte. In gelb. Uäh. Naja. An diesem Punkt hat der Kleine großes Glück, im November geboren zu sein. Früher war der Buß-und Bettag ja ein Feiertag, und wurde von meiner Mutter dazu genutzt, Pralinen für den Weihnachtsmarkt der Kirche vorzubereiten. Halb wurden wir verpflichtet, halb war es ein Vergnügen mitzuhelfen, und so scheint es mir von heute aus, dass ich jeden Buß- und Bettag stundenlang mit schokoladenverschmierten Händen in der Küche gestanden habe. Noch früher war der November von den Geburtstagen meiner Großeltern geprägt. Es roch nach Bohnenkaffee und Nusskuchen. Deshalb denke ich, dass der November schokoladenverschmiert und mit Bohnenkaffee gehört (im Gegensatz zu dem sonst eher bei mir üblichen Muckefuck). Sonst hätte ich nicht zwei Sorten von diesen oh-ich bin-nicht-ausgelastet-aber-so-phantasievoll-und-ich-liebe-mein-Kind-auch-über-alles-Angeber-Mütter-Kuchen gebacken.

Zurück zum roten Faden.  Schlag auf Schlag. Bumm. St. Martin. Bumm. Geburtstag mit Kindern und Oma , bumm Geburtstag mit Opa, padumm Geburtstag mit der restlichen Familie, bumm Lichterkette-Anbringtag (aka Totensonntag),bumm erster Advent, bumm Nikolausfeier im Dorf, bumm Nikolausfeier im Kindergarten, bumm Weihnachtsfeier in der ersten Klasse, bumm Weihnachtsfeier in der zweiten Klasse, bumm Weihnachtsmarktausflug mit den Frauen, bumm Weihnachtsfeier im Kindergarten, bumm Weihnachten (bumm bumm bumm) bumm Sylvester, bumm noch ein Geburtstag, und dann wundert man sich, wenn man keine Plätzchen mehr sehen mag.

Klar, dass es dazu die Musik des Tages gibt.

Alternative

WKSA 2017

WKSA 2017

Seiten

November 2010
M D M D F S S
« Okt   Dez »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930