Zu 1.

Es gibt ein Buch über Entwicklungsschritte bei Babys. Es heißt Oje, ich wachse und ist eines der wenigen Bücher, die man Eltern zur Geburt schenken kann, weil es kein Erziehungsratgeber ist. Darin wird beschrieben, dass alle Babys zur gleiche Zeit Entwicklungsprünge machen, die sich immer gleich äußern. Erst geht es einen Schritt zurück, erst dann einen Schritt voran. Das Buch endet pi mal Daumen beim ersten Geburtstag, und mehr als einmal habe ich bedauert, dass man nicht einfach den zweiten Band kaufen kann, und dann den dritten Band, na und so weiter. Klar kriegt man eine gewisse Routine, wenn die Lieben mal wieder einen Schritt zurück machen, und man weiß ja auch, es geht vorbei. Aber wenn man schon ganz genau weiß: die nächsten zwei Monate kannst du dein Kind komlett vergessen (natürlich nur im Sinne von Ansprüche WEIT unten ansetzen), aber danach wirst du dich wundern und vor Stolz platzen wollen, dann ist es wohl leichter.

Deshalb mal für die Zukunft: drei Monate vor dem vierten Geburtstag ist es ….äh… naja  die Phase: Zurück zu Mama. Ein Sprung kündigt sich an. Und: ganz wichtig: ein paar Monate nach dem sechsten Geburtstag ist auch so eine Zeit. Bei Anika habe ich mich gewundert, wie das nur sein würde, wenn sie schon in der SChule wäre. Paul war schon in der Schule. Aber wenn dann diese ungemütliche Zeit vorbei ist, staunt man nur. Als hätte es klick gemacht.

Erinnert mich daran, wenn Fiete sechs wird.

Zu 2.

Wenn ihr euch einen Teller auf den Fuß fallen lasst, wird er höchstwahrscheinlich heile bleiben. Trotzdem solltet ihr euch fragen ob es das wert ist. Es lohnt sich nur, wenn der  Wert des Tellers höher ist als die Praxisgebühr.

Zu 3.

Es gibt einen milden Winter. Weil es wenig Walnüsse gab. Sagt der Lesebrief hier in der Zeitung. Viele Walnüsse, strenger Winter, wenig Walnüsse, milder Winter. Naja, wir werden es gewahr werden. Erinnert sich noch jemand an die Walnussmenge im Katatstrophenwinter, damals, neunzehnhundertannotuck?

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