Im Kindergarten. Und die Kinder haben mir ihre Kerzen am Fenster gezeigt, die sie gebastelt haben, und es war dämmerig, und nur die Lichterketten leuchteten, und draußen schneite es sacht.

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Beim Blutspenden. Mit unseren drei Kindern. Ich finde das ja etwas dreist, und suche immer nach Rechtfertigungen dafür. Es war aber diesmal gut, dass sie mit waren, denn: eine Hälfte der Rotkreuz-Gruppe ist einem Streikaufruf gefolgt. Und zwar die Hälfte mit dem Blutabnehmen. Die Hälfte mit den Brötchen war da. Also haben wir unsere Mitmenschlichkeit dadurch unter Beweis gestellt, dass wir in kurzer Zeit möglichst viel gegessen haben. Schließlich konnten die ja umso eher gehen, je schneller die Platten leer waren. Und da schaffen fünf schon mehr als nur zwei.

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Abends mit dem Hund um den Block, und die Glocken läuteten, und es war dunkel, und es schneite sacht.

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Beim Adventsmarkt in der Abtei Königsmünster. Ein Benediktiner-Kloster. Als ich den ersten Bewohner gesehen habe, bin ich zusammengezuckt. Ui, da hat sich wer als Mönch verkleidet. Aber nach so fünf sechs Mönchen hat sich das etwas gelegt.

Es wal sehr schön da, und wieder einer von den Tagen, die ich als Elternteil komplett falsch eingeschätzt habe. Äh wie langweilig, hat der erste schon auf dem Weg zu Klo gesagt, und das war direkt der erste Weg.  Dann haben wir die Kinderstube gesucht und gefunden, und wurden sehr herzlich von einer älteren Dame empfangen. Trotzdem kuckten die drei skeptisch, und dememtsprechend skeptisch zog auch ich von dannen. Als David und ich viel Geld für faire (zweieurofünfzich für eine halbe Tafel Schokolade!!!) und  klösterliche Dinge ausgegeben hatten, und zu ihnen zurückkamen, da hatten ein pädagogischer Mönch und zwei Schülerinnen die ältere Dame ersetzt, und die drei waren nicht mit guten Worten da wieder rauszubringen. Erst die Märchenstunde gestattete uns einen Raumwechsel. Wir waren die einzigen, und entsprechend persönlich (und auch sehr schön) war es. Die geplante Bratwurst (Oh Mann, die nächsten Kinder, die ich kriege, essen bitte mal auch was anständiges! Es gab drinnen so leckere Sachen, aber nein, meine Kinder essen nur Bratwurst) hat uns noch fast die Kasperstunde verpassen lassen.  Und so waren wir nur etwa zwei Stunden länger da, als wir ohne Kinder gewesen wären. Auf dem Rückweg habe sie schon gefragt, wann wir denn wieder dahinfahren.

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Bei meiner Schwiegermutter auf einen Kaffee.

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Um den Markenberg. Der ist etwas ehrlicher als das Westerfeld, er gibt nämlich zu, dass es bergauf geht. Das Westerfeld tut da immer so unschuldig, geht aber auch in beide Richtungen bergauf.

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Und dann war ich noch direkt in der Geschichte von Bagger- Billy.

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Mitten in der schönsten Detektive-im-Einsatz-Geschichte. Wer hat wem zuerst die Lego-Häuser kaputt gemacht, wer wen danach oder davor und warum gehauen, und warum gibt keiner nie nicht das kleinste bißchen zu.

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So, da war ich überall.

Musik zur Rot-Kreuz-Geschichte.

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