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Ich habe gefragt, entschieden, mir extra das mit den Kreditkartennummern erklären lassen, downgeloaded, ausgedruckt, gelocht, geschnitten, zusammengeklebt,  Probe ausgeschnitten, aufgemalt, ausgeschnitten, gesteckt, genäht.

Jetzt ist das Kleid fertig. Und es gibt nichts schlechtes dazu zu sagen. Ja, es ist eine Nummer zu klein, aber dafür habe ich ja ein Probekleid gemacht.

Und ich will es nicht.

Pffffffft. Leg ich den Schnitt halt wieder an die Seite.

Ich will sowas! Schade nur, dass ich keine Taille besitze

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Es ist Januar.

Fünf Zentimeter Neuschnee bedecken das Land.

Es ist nasskalt.

… und doch riecht es ganz fein nach Geh aus mein Herz uns suche Freud. Und Butterkuchen, und Konfirmations-/ Kommunionkarten rumbringen und sich reichlich belohnen lassen. Und Sonne.

Ich ziehe einfach keine Winterjacke mehr an.

So.

(Jetzt hab ich’s dem Winter aber mal so richtig gezeigt, wa?)

Der Andreasschnee, ihr erinnert euch, hat Verstärkung bekommen. Ganz kurz, bevor der allerletzte Schneerest weggetaut war, hat es mal satt draufgeschneit.

Alles weiß.

Es ist ein bißchen still hier, weil ich gerade zweitweilig allein hier den Laden schmeiße, da sind meine Nerven …äh… anderweitig gefordert.

Horrido.

und dann kontrollieren Sie um 22 Uhr nochmal den Bauch, und wenn der dann hart ist und schmerzt, dann nehmen sie Ihr Kind huckepack und fahren in die Karoline.

Ja, lächel ich schwach, dann nehm ich mein Kind huckepack und fahre in die Karoline.

****

22 Uhr, Bauch weich, Kind grunzt und schläft weiter, Entwarnung.

als ich auf der Waschmittelflasche gelesen habe: Schutzbrille tragen.

Und tatsächlich. Schutzbrille tragen. Wenn die Flasche nämlich aus dem Regal purzelt – Mama, du musst vorsichtig sein! – dann zerbricht der Deckel und die volle Flasche ergießt sich in meinen Waschsalon.

Im Hintergund brüllt ein Kind wie am Spieß. Kopfplatzwunde, hoher Bluverlust, akuter Blinddarm?  Ich habe ganz viel Wörter falsch geschrieben.

in das, was ich lese.

Ordnung

Isabo

Cat und Kascha

Punkt.

 

läuft’s hier bei mir, auf meiner Arbeit. Es ist nicht mal grad ein großes Projekt zu wuppen, halt nur viel zu tun. Und dabei stören mich nicht die vielen Überstunden, nur der Mangel an Freizeit macht mir ein bißchen zu schaffen. Nichts zu tun, phasenweise, das gibt’s schon auch jeden Tag, aber frei, im Sinne von zu nichts verpflichtet für so ein Stündchen, das gibt es hier grad nicht.

Das gibt mir die Gelegenheit zum philosophieren:

Wenn die Kraft nicht mehr reicht, alles einfach ein bißchen leichter nehmen.

(Original von mir)

Virtuell bin ich gerade dabei, mir Kleider zu nähen. Ich habe bestimmt schon drei fertig; also zumindest habe ich für drei Kleider Zeit im Netz mit suchen verbracht.

Nach meinem Urlaub in der alten Heimat brauch ich noch immer ein bißchen Zeit, um wieder in meinen Rythmus zu kommen. So vom Aufstehen bis ungefähr vier Uhr hinke ich heillos meinem Tag hinterher, ab dann geht’s wenigstens. Und nein, ich glaube nicht, dass das damit zusammenhängt, dass ich zwei Stunden länger schlafe. Wirklich nicht.

Nun ist aber vier vorbei, und ich bin wieder im Trott. Ich denke, wieder im Trott zu sein, in Wirklichkeit verhindere ich das Abendessen.

Egal. Sind noch Ferien.

Also. Durch Zufall bin ich bei Frau Rieger auf dieses Kleid gestoßen. Und außer, dass es nicht available ist, ist es genau, was ich gesucht habe. Hrmpf.

Bleibt noch das von Burda.

Oder das, bei dem ich meinem Mann gefragt habe, ob mir das stehen könnte. Das kann ich dir sagen, wenn du’s anhast. Oh man, wie hilfreich.

Mein Damen.

Was soll ich nähen?

Ich habe zu Weihnachten ein Glückstagebuch bekommen. Man schreibt für jeden Tag drei Dinge rein, die einen glücklich gemacht haben. Das Doofe wird ignoriert. Damit -blablubb und so weiter entzieht man dem Negativen Energie. Gedankliche Energie.

Ich frage mich jetzt, ist die Tagebuch-Energie stärker als die Blog-Energie, weil, ganz ehrlich, mein Tag war scheiße.

Ich bin ja nun die Tochter meines Vaters, und als solche n Schisshäschen vorsichtig, und darum meine drei glücklichen Momente für heute:

  • als die schlimme Gereiztheit der Müdigkeit gewichen ist
  • das Gefühl meiner neuen Schuhe an den Füßen
  • dass ich  außer der Reihe mit David telefoniert habe

Und den ganzen Mist mit Kinder brüllen, Mutter brüllt, Glatteis auf dem Hof und anstrengende Autofahrt hinter Schneeschiebern vergess ich ganz schnell.

sprich, was wahr ist,

iss, was gar ist.

 

Frohes Neues!

Jahr…

Jahrzehnt.

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