Ich habe zu Weihnachten ein Glückstagebuch bekommen. Man schreibt für jeden Tag drei Dinge rein, die einen glücklich gemacht haben. Das Doofe wird ignoriert. Damit -blablubb und so weiter entzieht man dem Negativen Energie. Gedankliche Energie.

Ich frage mich jetzt, ist die Tagebuch-Energie stärker als die Blog-Energie, weil, ganz ehrlich, mein Tag war scheiße.

Ich bin ja nun die Tochter meines Vaters, und als solche n Schisshäschen vorsichtig, und darum meine drei glücklichen Momente für heute:

  • als die schlimme Gereiztheit der Müdigkeit gewichen ist
  • das Gefühl meiner neuen Schuhe an den Füßen
  • dass ich  außer der Reihe mit David telefoniert habe

Und den ganzen Mist mit Kinder brüllen, Mutter brüllt, Glatteis auf dem Hof und anstrengende Autofahrt hinter Schneeschiebern vergess ich ganz schnell.

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