You are currently browsing the monthly archive for März 2011.

Habe Snape mit Thaddäus verglichen.

Ich: Soll ich dir die Hose hochkrempeln?

Er: *überleg* Nein.

Ich seh lieber scharf aus.

Auf die Kaffeezeit.

 

Zeit vor allem eins nicht: linear.

Weiß jedes Kind.

Heute zum Beispiel läutete das Telefon mit den Worten „Ist das denn zu viel verlangt? Ist das denn zu viel verlangt?“ Ich wurde nach einem Geburtstagswunsch für meinen Mittleren gefragt. Nein, hatte ich noch nicht, weil -ich schwöre- der letzte Anruf mit diesem Wunsch h ö c h s t e n s zwanzig Minuten her war. Allerhöchstens. Natürlich hat der Anrufer behauptet, nein, das sei letzte Woche gewesen, aber klar, das hätte ich auch gesagt.

Oder heute morgen. Der Wecker klingelt, ich warte ein Weilchen, ob ich wirklich aufstehen will, ja, ich glaub ich will. Ich stehe auf, gehe Richtung Bad, und dann liege ich auch schon im Türrahmen. Am Türblatt runtergerutscht und lache. Haha, da bin ich einfach umgefallen. Gar nicht gemerkt. Wie komisch. (Habe ich wirklich gedacht *entschuldigend kuck*)

Es gibt nur zwei Momente in der Woche, in denen die Zeit kurz innehält. Freitags, bei der Reklame für Lanz kocht, und Sonntags beim Vorspann vom Tatort.

 

Habe ein Plakat gesehn. Musste zweimal hingucken. Howard Carpendale oder Angela Merkel?

***

Vor lauter Nicht-um-mich-kreisen, vergessen zickig zu werden und Schokolade in mich hineinzustopfen. Nächstes Mal aber wieder.

***

Singen die in diesem einen Lied tatsächlich „ass wide open“

(Natürlich nicht!)

Drei Dinge gehören zum März:

1. Ein Hauch von Heimweh, wenn es an Spenneweih geht.

2. Schwarze Ränder unter den Fingernägeln.

Ein neu angelegt Staudenbeet. Nicht geplant. Ich habe einfach angefangen zu graben, und habe erst als das Loch fertig war festgestellt, dass der Flieder da gar nicht hin soll. Ich habe mir aber nichts anmerken lassen, und einfach eine Forsythie hingepflanzt, die stand vorher auch noch nicht gut.

Und weil ich schon immer einen Holunderbusch (siehe unten) haben wollte, und grad Pflanzzeit ist, na da kamen mir die Blümchen grad recht. Es finden sich im Bild im Uhrzeigersinn bei zwölf beginnend: Polsterphlox in weiß, was Rosanes (Ich habs vergessen, vielleicht Storchenschnabel), zweimal Kissenprimeln (was hab ich die gesucht!), Vergissmeinnicht (kann ich noch nicht genug von haben), eine übriggebliebene Hyazinthe, die nicht mehr in die Schale vors Haus gepasst hat, rosa blühender Thymian, und auf kurz vor zwölf blauer Ehrenpreis.

Hier links neben  diesem neuen Gartenbewohner (der übrigens zwischen Johanniskraut und Schnittlauch steht) hat der Flieder seinen neuen Platz gefunden

Und 3. Der Wunsch nach Kaffeetrinken mit der ganzen lieben Familie, und das erste Eis essen der Saison, spontan nach dem Kaffe, weil die einzeln so lieben Menschen zusammen so leicht reizbar sind, und auch, damit man diese lange Zeit zwischen Kaffee und Abendessen mit einer Zwischenmahlzeit füllen kann.

Da trifft es sich gut, dass mein Schwager uns seine neue Freundin nur gegen Kaffe und Kuchen vorstellt.

In diesem Jahr geht mein Neffe zur Erstkommunion. Nächstes Jahr mein erstes Kind, im Jahr darauf mein zweites Kind, im Jahr darauf mein anderer Neffe, ein Jahr Pause zum Luft holen und dann folgen Kind drei und Nichte.

Mein Plan: Perfekt geputztes Haus, perfekt hergerichteter Garten (allen Ernstes ist es hier im Dorf  Sitte zur Kommunion eine Pflanzschale mit weißen Blümchen vors Haus zu stellen), zuckersüße Kinder, feines Essen, entspannte, fröhliche Feier, und so tun, als wäre das alles ein Klacks.

Als ich neulich mit der diesjährigen Kommuniokindmutter sprach, da sagte sie noch: Ach, ich muss auch noch das Essen bestellen.

Als ich neulich mit einer Klassenkameraden- und damit Mitkommunionkindmutter von meinem großen Kind sprach, sagte sie: Ach, ich wollte nicht wieder so spät dran sein, wie bei der Großen, also habe ich zwei Jahre vorher schon alle Gasthäuser abtelefoniert. Das war aber wieder zu spät.  Im Gasthaus meiner Wahl (und übrigens auch unserer Wahl) ist der nächste freie Kommuniontermin in vier Jahren.

Da kann ich ja jetzt schon mal auf entspannt trainieren. Das war letztes Jahr wo nix mehr frei war.

Seit Montag bin ich Teil einer Weiterbildungsmaßnahme. Halbtags, für acht Wochen.

Und stelle fest: Ich habe mich unterschätzt.

Zum einen, was meine Fähigkeiten angeht. Ich habe zwar in den letzten Jahren mein Gehirn hauptsächlich  für „Kochen für Kinder“, naturkundliche Rezepte gegen Husten und Rotznasen und Schnittmuster genutzt, aber immerhin, ich habe eins.

Und zum anderen, was meine hausfraulichen Tätigkeiten angeht. Das bißchen Haushalt, was ich vormittags tue, das kann ich auch  nachmittags tun. Dachte ich. Dass ich aber nachmittags vorher auch schon noch ein bißchen Haushalt gemacht habe, und gar nicht n u r rumgesessen habe, das war mir gar nicht aufgefallen.

Sollte es also etwas ruhig sein hier (was ich mir nicht vorstellen kann, aber wer weiß), dann lerne ich gerade Rechnungswesen, Zehn-Finger-Schreiben, oder summe mit irrem Blick:

WKSA 2016

WKSA 2015

WKSA 2015

Seiten

März 2011
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031