Drei Dinge gehören zum März:

1. Ein Hauch von Heimweh, wenn es an Spenneweih geht.

2. Schwarze Ränder unter den Fingernägeln.

Ein neu angelegt Staudenbeet. Nicht geplant. Ich habe einfach angefangen zu graben, und habe erst als das Loch fertig war festgestellt, dass der Flieder da gar nicht hin soll. Ich habe mir aber nichts anmerken lassen, und einfach eine Forsythie hingepflanzt, die stand vorher auch noch nicht gut.

Und weil ich schon immer einen Holunderbusch (siehe unten) haben wollte, und grad Pflanzzeit ist, na da kamen mir die Blümchen grad recht. Es finden sich im Bild im Uhrzeigersinn bei zwölf beginnend: Polsterphlox in weiß, was Rosanes (Ich habs vergessen, vielleicht Storchenschnabel), zweimal Kissenprimeln (was hab ich die gesucht!), Vergissmeinnicht (kann ich noch nicht genug von haben), eine übriggebliebene Hyazinthe, die nicht mehr in die Schale vors Haus gepasst hat, rosa blühender Thymian, und auf kurz vor zwölf blauer Ehrenpreis.

Hier links neben  diesem neuen Gartenbewohner (der übrigens zwischen Johanniskraut und Schnittlauch steht) hat der Flieder seinen neuen Platz gefunden

Und 3. Der Wunsch nach Kaffeetrinken mit der ganzen lieben Familie, und das erste Eis essen der Saison, spontan nach dem Kaffe, weil die einzeln so lieben Menschen zusammen so leicht reizbar sind, und auch, damit man diese lange Zeit zwischen Kaffee und Abendessen mit einer Zwischenmahlzeit füllen kann.

Da trifft es sich gut, dass mein Schwager uns seine neue Freundin nur gegen Kaffe und Kuchen vorstellt.

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