Ich habe mein erste Hose genäht. Eine, in die ich rein passe, eine, die nicht zu kurz ist, und möglicherweise eine, die ich nie anziehen werde.

Ich bin ja selber schuld. Sei ist taillenhoch, und ich habe seit gefühlten zwanzig Jahren keine taillenhohen Hosen mehr getragen. Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt.

Und außerdem ist sie …äh.. in der Taille auch hüftweit. Ob ich sie ändere, vielleicht mal fotografiere, oder hüfthoch als Sarouelhose trage (Just kidding!)… mal sehen. Wenn meine Retrobluse fertig ist, kann ich beides zusammen anziehen und feststellen, dass ich bei weitem zu feige bin, so etwas öffentlich zu tragen.

Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass wenn nur alle das tragen würden, was ihnen gefällt und nicht nur das, was es zu kaufen gibt, vielleicht sich auch endlich Wollsocken zum Rock durchsetzen könnten.

DAS ist ja wirklich die einzige erstrebenswerte Mode.

Darum hier statt me-made-Hose me-made-Jäckchen.

Es heißt Hey Teach, ist aus der Knitty (kostnix), aus Baumwoll-Polyester gemisch, dessen Name ich wieder vergessen habe, das aber auf dem einen Ständer da im Wollladen ist, wo auf der Rückseite Catania ist. Ich habe Allerlei an Länge hinzugefügt. Mindesten fünf, eventuell auch zehn Zentimeter. Dummerweise ist nämlich meine Anleitung mit den Bemerkungen direkt nach Fertigstellung verschwunden.

Ich habe mir aber schon eine neue ausgedruckt, denn mein Schwesterchen kriegt auch eine. Strickjacke. Nicht Anleitung. Es ging fantastisch schnell sie zu stricken, und ich habe sie seitdem sie fertig ist eigentlich nur zum schlafen ausgezogen.

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