Wir haben unseren obligatorischen Sonntagnachmittagsausflug gerade hinter uns gebracht. Drei Fünftel wollten gerne eine Radtour machen zur nächstgelegen Möglichkeit für ein Eis. Zwei fünftel wollten eher nicht. Und eben diese zwei Fünftel hatte dann auch am meisten Probleme.
Die Strecke ist so lang, wie ein neun- und ein siebenjähriges Kind es gut bewältigen können, um es für einen gelungenen Ausflug zu halten. Kurz hin, Eis, Spielplatz, zurück, Sonntagsnachmittagsfilm kucken.
Der Vierjährige hat aber viel weniger Gänge, viel kürzere Beine und viel schmalere Schultern. Aber eine Mutter mit einem sehr weichen Herz. Du kannst nicht mehr? Ich helfe dir schieben.
Ich habe also nicht nur die Hälfte der Strecke zu Fuß zurückgelegt (Es ging hin bergauf dann bergab und zurück eben auch bergauf dann bergab. Bergauf habe ich halt geschoben.) Sondern auch entweder zwei Fahrräder geschoben, oder ein Fahrrad geschoben, und ein Kind samt Fahrrad geschoben.

Was für ein großese Glück. Denn währrend mein Mann über Schmerzen im Gesäß klagt, kann ich mich bei schmerzenden Handgelenken, schmerzenden Füßen, schmerzenden Oberarmen und einem schmerzenden Gesäß gar nicht mehr zum Jammern aufraffen.
Ich weiß nicht wie lang die Strecke ist, von hier bis zum Eis, gedauert hat sie von zwei bis halb fünf.

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