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Wir haben Unwetterwarnung wegen starkem Schneefall und Orkan.

Ich liebe solches Wetter.

Noch ein bißchen mehr würde ich es lieben, wenn ich nicht von halb acht bis halb eins immer wieder durch den Regen gelaufen wäre. Wind war schon genug da, so dass es auch unter dem Schirm erfrischend war. Und  selbstredend ist heute mein Kindergartenkind R2D2 und kann nur schleichen.

Er ist jetzt aber auf Piratengeburtstag, und ich spute mich hier beim Müßiggang. Denn erstens kam per Post kein Komet zweisechzig, sondern ein astreiner Nimbus Zweitausend, und zweitens könnte ich noch den Nachmittag beszahlter Arbeit widmen, und drittens  -Achtung Geheim- habe ich doch noch ein Home Made Last Minute Present in der Schublade.

Also. Hurtig.

 

1. Was ist für Dich ein typischer Weihnachtsduft?
2. Hast Du ein Räuchermännchen?
3. Wenn ja, was darf es rauchen?

1. Der Duft von Tannengrün und ausgeblasenem Streichholz (wir haben auch mit drei Kindern und Hund echte Kerzen am Baum, das größere Problem ist die Schwiegermutter) und Pastinaktunke: Bestehend aus Petersilienwurzeln, Pastinaken, Sellerie, Backpflaumen, Rosinen und Frühstückskuchen. Das gibt es nur an Heiligabend zu essen, höchstens mal Reste zu Sylvester. Und sonst NIE. Dazu gehört Fleischwurst.
2. Nein. Die stinken.
3. Siehe 2.

1. Und, was gab´s für Dich?
2. Verschickst Du Weihnachtspost?
3. Warst Du schon auf einer Weihnachtsfeier?
1. Schokolade. Mmmmmmmhhhh.
2. Jepp. Zwei Karten. An meinen Opa und an meinen Schwiegervater.
3. Nein. am Freitag ist es soweit.

1. Kommt ein echter Nikolaus?
2. Hast Du Deinen Stiefel schon geputzt?
3. Was verschenkst Du im Stiefel?

1. Ja, aber ohne mein Zutun heute hier im Dorf. Da gehen wir natürlich hin!
2. Äh. Nein. Ist aber noch geplant.
3. Nur so ’ne Winzigkeit. Für die Kinderstiefel sorgt ja der Nikolaus!!!

Wenn ich einen Ohrwurm habe, der in meinen Ohren noch neu ist, dann krieg ich den erst aus dem Kopf, wenn ich halbwegs den Text kenne. Bei Mumford and Sons im Sommer war das so, und bei Selig auch, und sonst eben auch. Und weil man ja mit seinen Aufgaben wächst, habe ich hier den Text von Katzenjammer ausfindig gemacht.

Der Refrain lautet:

Og vi tenner våre lykter når det mørkner,
og når alle lyder pakkes inn i vatt.
Ja vi tenner våre lykter når det mørkner,
kanskje lyser de til kvelden si’r god natt.

An der Übersetzung arbeite ich noch 😉

 

1. Dezember

Ich hole mein Kind aus dem Kindergarten ab, wir gehen Hand in Hand, es tobt vor Wut. Ich bin echt sauer, dass ich nicht die goldene Nuss gezogen hab!, und kneift mich herzhaft in die rechte Hand. Er grummelt unverständlich, wir gehen ein paar Meter weiter….Ich bin echt traurig, dass ich nicht die goldene Nuss gezogen habe. Und kneif mich herzhaft in die rechte Hand. „Morgen“, denk ich, „Morgen geb ich dir die linke!“

2. Dezember

Ich hole mein Kind aus dem Kindergarten ab.

Nur noch viermal schlafen, dann ist das, das ich nicht kenne.

Ja, dann ist Nikolaus.

Und dann müssen wir nur noch zweimal schlafen, dann ist Weihnachten.

Nein, tut mir leid, dann müssen wir noch achtzehnmal schlafen, und es ist Weihnachten.

Nein zweimal!

Achtzehnmal. Deine beiden Hände voll, und von mir nur noch acht Finger.

Dann bin ich nicht mehr dein allerbester Sohn.

 

Dieses Jahr geht es mir wohl wie den Kindern. Die Zeit bis Weihnachten will und will nicht vergehen.

 

 

Es ist samstag Abend.  Im Fernsehen beginnt eine Tatortwiederholung.

Ich (ganz aufgeregt): Das ist der mit den schönen Sachen. Wo ich die eine Bluse unbedingt haben wollte!!

Er: Den kenn ich. Den kenn ich. Der ist aus Gier.

Es wiederholt sich alles.

Übrigens kommt heute abend wieder so ein Tatort. Diesmal nehme ich ihn auf. Wegen der Klamotten. Und der Gier.

 

1. Hast Du ein Lieblingsweihnachtslied?
2. Einen Lieblingsweihnachtsfilm?
3. Kennst Du ein Gedicht auswendig?





2. Oh jaaa. Anfang Dezember kommt traditionell bei uns Schöne Bescherung, sogar in Zeiten von USB-Sticks klassisch von DVD. Und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Lange Zeit hab ich den Film erst nach Weihnachten gekuckt, und er hat eine nachweihnachtliche Ruhe behalten. Diese angenehme, entspannte Gefühl, wenn man die Feiertage gut überstanden hat, und wenigsten zwischen den Jahren Gelegenheit hat für un-besonderes Essen und gepflegte Langeweile. Ergänzt eventuell durch vorher abgestaubte Buchgeschenke.



3. Von drauß vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.
All überall auf den Tannenspitzen sah ich goldne Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch die finstren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an.
Knecht Ruprecht, rief es, alter Gesell
hebe die Beine und spute dich schnell
die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt‘ und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruh’n.
Und morgen flieg ich hinab zur Erden
denn es soll wieder Weihnachten werden.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier.
Denn Apfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach:Die Rute, die ist hier.
Doch für die Kinder nur die schlechten,
da trifft sie auf den Teil den rechten
Christkindlein sprach:  So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht.
So sprecht wie ich’s hier drinnen find‘
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?


1. Warst Du schon auf dem Weihnachtsmarkt?
2. Gibt es einen Stand, den Du immer besuchen mußt?
3. Was gehört zur Adventszeit unbedingt dazu?

1. Nein. Doch. Also nicht auf einem Weihnachtmarkt mit Glühweinständen und lauter Musik, und Lärm und vielen Leuten. Aber wir waren im Kloster Königsmünster.  Das war schön. Fast schon besinnlich. Und man kann die beste Leberwusrt ever kaufen.
2. Öh. Nein.
3. Die schlimmbunte Lichterkette am Küchenfenster, ein Adventskranz, Lebkuchenherzen.

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