Ja. Frühlingskäckchen-Knit-Along-Finale.

Ich fass mich kurz. Der Plan (nämlich ein bißchen eher anfangen als der Rest, fleißig vorarbeiten, und dann lässig alle gemeinsamen Blog-Termine einhalten) war gut. Echt. Und das minimale P im Hirn für: Das kann nicht gehen, das habt ihr gar nicht gesehen, oder?

Und als Catherine zum Frühlings-Jäckchen-Knit-Along aufrief, da war das, was kam, ja gar nicht abzusehen. Aber dann habe ich mehr oder weniger überraschend angefangen zu arbeiten. Und erstaunlicherweise gleich vier Stunden weniger Strickzeit am Tag. Das kann das Ergebnis ja mal beeinflussen. Dann hatte ich Wolle, die unglaublich eigensinnig ist, damit habe ich nicht gerechnet. Sie wollte Driven werden. Hab ich angefangen, hat nicht so hingehauen, hab ich wieder sein gelassen. Vor lauter ich muss jetzt was stricken, sonst werde ich nie rechtzeitig fertig habe ich versäumt, mal nachzudenken, und auf die Wolle zu hören. Ich habe also fleißig an der zwischenzeitlich angeschlagenen Boyfriend-Cardigan gestrickt, und von Knäuel zu Knäuel gefiel es mir weniger, und schlussendlich, vor zwei Wochen, habe ich mich dann doch wieder für Driven entschieden. Ich bin auch gut voran gekommen, aber, wie schön, wir hatten Erstkommunion, und vor lauter Putzten, Vorbereiten und Ichhabnichtsanzuziehen* bin ich nicht zum Stricken gekommen.

Daher ist das mein Final-Bild

Andere ergreifende Geschichten, tolle Bilder und erfolgreichere Strickerinnen gibt es hier bei Catherine.

* Ichhabnichtsanzuziehn bedeutet (aber nicht lachen):

Braunes Seidenkleid angefangen, Nähte sind doof, Ausschnitt sitzt nicht, Schultern sitzen gar nicht, ist also nicht mal eben fertig zu bekommen.

Graue Leinenbluse. Hätte mir mal einer sagen können dass eine kittellange kittelfarbige Bluse aussieht wie ein Kittel? Also erstmal Arbeitsstop.

Das Swing-Dress-Kleid. Baumwollleinen von Stoff und Stil. Pass nicht zum Schnitt. Mist. War auch die falsche Farbe.

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