Ich ging im Netz so für mich hin

und nichts zu suchen war mein Sinn..

da stieß ich auf folgenden Artikel bei Coletterie. Im Groben geht es darum, ob man näht, was man braucht, oder nur, was man gerne nähen möchte.

Volltreffer, würde ich sagen, wenn ich mir zum Beispiel das angefangene Seidenkleid zu der angefangenen Blusenjacke lege, und definitiv nichts anzuziehen habe.

Die Damen haben eine Grafik gemacht, wo sie sind, und was sie dabei tragen. Also auf der Arbeit, einkaufen, auf der Couch und so weiter. Und erstaunlicherweise tragen sie auf der Couch keine Etuikleider, und zum Joggen auch nicht, also ist das Bedürfnis nach einem Etuikleid vielleicht nicht der reinen Notwendigkeit geschuldet.

Und ich?

Aufstehen,  Fertigmachen, Arbeiten, Kochen, Rumlungern, Haushalt, Kindertaxi, Gartenarbeit, Haushalt, Kochen, Hunderunde, Rumlungern.

Der Dresscode auf der Arbeit lässt mir alle Freiheiten. Die Kollegen tragen Jeans und Hemd (oder Jeans, T-Shirt und Pullunder), und die Damen sitzen in anderen Büros. Da kann ich mich anpassen, kann es aber auch sein lassen.

Zu Hause ist es nur wichtig, das Hundehaare nicht hängenbleiben. Und dass ich denke, ich trage mehr als eine Jogginghose.

Ich könnte schick ins Büro gehen, und mich dann umziehen, aber eventuell bin ich dafür zu faul. Ich könnte in Jeans und Beilage ins Büro gehen und zu Haus so bleiben, aber dafür kauf ich zu ungerne Jeans.

Ein Drama.*mitdemHandrückenandieStrinschlag*

Immerhin hab ich mal drüber nachgedacht.

(Vielleicht gibt es ja bald eine Homewear-Collection von Colette Patterns)

Und gerade heute sehe ich ein, dass mein Überleben nicht von drei neuen Kleidern abhängt. Zumindest heute.

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