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Alte Frauen pflanzen Tagetes überall hin, wo Platz ist.

Und man kann machen, was man will, es sieht in den meisten Fällen scheiße aus.

Aber –  was solls? Die Frage ist nämlich nicht, passen gelbe Tagetes zu rosa Dahlien (die Antwort lautet natürlich nein, auch orange Tagetes sehen dazu scheußlich aus), die Frage lautet, möchte ich Dahlien als Blume im Garten haben, oder nur als Wurzel in der Erde, und der überirtdische Teil ist Schneckenfutter.

Also habe ich jetzt auch an allen möglichen Stellen Tagetes stehen. Damit ich überhaupt mal rosa Dahlien kriegen kann.

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Kurz ein Link zu Tichiro.

Wenn man ein hübsche Motiv sieht – IMMER GLEICH ein Bild machen. Besser noch SOFORT. Besonders im Garten. Da war dieses hübsche Motiv: Kleine Pflänzchen, in einer Reihe, relativ wenig Unkraut (zu Unkraut muss man nicht political correct sein, oder?), und ich wollte als Bildunterschrift haben: „Sagt Hallo zum Babygrünkohl“.

Und jetzt, ich hab das Bild auch nicht gemacht, ist da relativ viel Unkraut, und sämtliche Grünkohl-Keimlinge bis auf den Stängel abgefressen.

Scheiß Fauna in der Flora!

Ja es tut gut, die lange Runde mit dem Hund zu gehen.

Wenn mein Mann nicht da ist, weil er vielleicht in Taiwan weilt, oder so, dann behaupte ich immer, ich wäre zu müde für die lange Runde -kann ja auch möglich sein- und gehe nur die kurze.

Aber tatsächlich, die lange tut nicht nur dem Hund gut, sondern vor allem mir.

Und die Gedanken sprudeln schneller als ich schreiben kann, und natürlich habe ich keinen Skizzenblock dabei, beim Gassigehen. Also schnell die Hälfte, die ich noch nicht vergessen habe:

Hellgraues Leibchen, mit weißer Spitze. Kauni fehlt mir, nach Ersatz suchen, jetzt gleich. Dünnes Islandgarn? Der eine Rock da, Westport, von schnittquelle, beim Wolfshöschen Umschläge vielleicht, und Knöpfe und Paspeln, aber vielleicht drückt das durch.

Und Blumen. Viel mehr Blumen. Dunkellila Storchschnabel mit kalifornischem Goldmohn. Rote Rosen neben weißen Rosen. Rosa Rosen, Lila Rosen. Gelbe Rosen. Rote Mageriten.Viel mehr Pfingstrosen. Und ein Rosenrondel in meinen Gemüsegarten, und Erdbeeren als Randbepflanzug, und alle vier Beete mit Gemüse. Und eine Kiwi an die Garage (Garage? Welche Garage?). Und rosa Nelken. Und Nussbusch, Weigelie, Platz für Kornelkirsche, Schlehe, Sanddorn. Und mehr Rosen. Mit Ziersalbei. Und Kletterrosen. (Vielleicht sollte ich mir andere Lektüre suchen, als den Kordes-Katalog.)

Und wieviel Apfelbäume braucht man, um Apfelsaftselbstversorger zu sein?

Und final: Wenn man es im April nicht schafft, Kartoffeln zu setzten und im Mai nicht schafft, Kartoffeln zu setzten- Ist dann der Wunsch nach Selbstversorgung aus dem eigenen Garten eine Winzigkeit zu hoch gegriffen?

Hier ruhen sie nun meine Kartoffeln. Sorte: Biokartoffeln von Aldi Nord. Einfach in die Erde. Entweder es klappt. Oder es klappt nicht. Sie liegen in der zweiten Reihe von oben. Ganz oben ist Mangold, der ist wenigsten angegangen. Die Reihe mit Möhren blieb leer, ebenso wie die Reihe mit Zwiebeln. Da liegen jetzt Kartoffeln, eine Reihe, wie gesagt, mit Färberkamille als Deko. Obwohl es wohl nicht viel Sinn macht, Hundskamille als Unkraut rauszureißen, und Färberkamille einzusähen, aber man muss ja nicht immer Sinnvolles tun. Dann kommt eine Reihe Dill, dann eine Reihe Erbsen, dann Eisbergsalat, dann Grünkohl. Und ja, eigentlich ist das alles viel zu eng, aber es kommt ja sowieso von allem höchstens die Hälfte. Dann passt’s. Die grünen Büschel sind Petersilie, fertig gekauft, mit Tageteswächtern. Das sind die Beipflanzen für die Tomaten, die selbstangezogenen. Die haben aber noch nur Keimblätter, und sind noch zu zart fürs richtige Leben. (Auch zu spät, ich weiß, aber ich geben nicht auf!)

Erinnert mich an ein Bild im August!

Das schöne am heutigen Dienstag ist, dass es ja ein Mittwoch ist. Und der ist wiederum ein Freitag.

Fantastisch!

Heute neues aus unserer Serie: Notaufnahmen Chirurgische Ambulanzen dieser Welt: Teil hundertundsiebenundzwanzig – Evangelisches Krankenhaus Weende.
Toll.
Ich vermeide mal zu sagen: Jederzeit wieder gerne. Aber wenig los,schnelles Drankommen, freundliche Menschen, die alle verständliches Deutsch sprachen. Außerdem Heinz Erhardt im Wartezimmerkino. Passend, weil viele Heinz-Erhardt-Filme in Göttingen gedreht wurden.
Das mittlere Kind hatte die Hand zwischen zwei Kegelkugeln gehabt, für mehr Dramatik ist extra auf diesem Weg auch noch eine alte Schürfwunde aufgeplatzt, so dass er wenigstens mit einem Pflaster aus dem Krankenhaus wiederkam, wenn schon nichts gebrochen ist.

Vollkommen ohne inneren Zusammenhang die Musik des Tages. Genaugenommen ohne irgendeinen Zusammenhang.

 

Vielleicht kann man so vermeiden, dass der Artikel mit den Worten: Ich dachte an nichts Böses, als… beginnen muss.
Ich dachte also gestern abend an nichts Böses, als ich mich zwischen Mann und Sohn ins mein Bett faltete, genaugenommen auf die Besucherritze. Erst als ich den Kopf drehte, auf der Suche nach einer bequemen Stellung, da tat es so komisch in meinem Hals.
Und fürderhin kann ich den Kopf nicht mehr nach rechts drehen. Und den rechten Arm nicht mehr über Schulterhöhe heben. Schiefer Kopf. Wie ungünstig. Meine schlaue Schwester sprach was von Zeichen des Körpers… Erschöpfung… und all so was.
Da hat mein Körper wohl aber nicht richtig nachgedacht, was! Ich kann mit schiefem Hals nicht schlafen! Wie soll ich mich denn da erholen???
Nur so für’s nächste mal, Körperlein: Ausknocken kannst du mich Montag morgens, nicht Freitag abends. Merk’s dir!

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