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Also mich.

1. Wenn du bemerkst, dass das Werke nicht gelungen ist, ribbel es sofort so weit wie nötig auf und behebe den Mangel.

2. Wenn du zwei Mängel bemerkst, sei dir bewusst, dass du beide beheben wirst. Entweder sofort, oder ribbelst ein zweites Mal.

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Es war ja so, dass das Frühlingsjäckchen nicht so saß wie es sollte. Also habe ich brav und sofort geribbelt, und gleich wieder weitergestrickt, damit es gar nicht erst zum liegen kommt.

Aber.

Ich wollte ja nur die beiden Vorderteile neu machen. Schlimm genug, der Sommerurlaub ist ja schon vorbei, und es ist doch ein Frühlingsjäckchen!

Und ich konnte und konnte mich nicht dazu aufraffen. Am Ende, das wußte ich, drohte die schwierige Entscheidung Ärmel länger oder nicht.

Ich glaube, diese Entscheidung war mehr Arbeit, als das Stricken, denn als am Wochenende Vater-Kind-Zelten war, und ich mit wahnsinnig viel Zeit und Ruhe alleine war, da habe ich mich für später fertig werden, aber dafür mit längeren Ärmeln entschieden.

Und seitdem sind wir beiden wieder gute Freunde und ich freue mich aufs Stricken heute abend!

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3. Wenn du ein Strickwerk länger liegen ließest, dann leg Gesinnung in den Neuanfang.

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In der Zwischenzeit habe ich, weil ich ja keine Lust mehr auf das Frühlingsjäckchen hatte, beherzt zum Winterjäckchen gegriffen, dass unterbrochen im Regal lag. Dar Rückenteil war fast fertig, da ist das Ende ja abzusehen. Und kaum ein ganzes Vorderteil später habe ich schon bemerkt, dass ich die vierer Stricknadeln  durch zweieinhalber ersetzt habe. Die Vierer sind ja im Frühlingsjäckchen! Wenn das mal nicht schnell war. (Allzu offensichtlich war es nicht, die Wolle gäbe beide Nadelstärken her)

 

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