ERFOLGREICH

war der Urlaub, denn für unsere Verhältnisse war er sehr erholsam. Wir, also mein Mann und ich neigen dazu, bis zur völligen Erschöpfung Urlaubsdinge zu tun, um dann nach zwei Wochen völlig -eben- erschöpft zu sein. Fahrradfahren, Schwimmen gehen, Ausflüge machen, Bötchen fahren, so was halt, aber immer, bis es weh tut. (Der Umstand, dass wir drei liebreizende Kinder mitnehmen, unterstützt das noch). Aber in diesem Jahr: Nix. Wir waren in Holnis an der Ostsee auf dem Campingplatz im einem Wohnwagen. Zwei Wochen spiegelglattes Wasser (langweilig), kaum Wind (langweilig), Sonne pur (langweilig). Schön.

In der zweiten Woche weilte meine Schwester nebst Familie ebendort, und unterhielt uns und brachte Kajaks mit, damit die Langeweile nicht zur Erschöpfung führt.

Wir würden es ja wieder tun, aber, ganz ehrlich, das Wasser ist salzig, es weht doch immer Wind, und überall dieser Sand… 😉

Durch geografische Gegebenheiten hatten wir kein Internet und keinen Handyempfang und keinen Fernseher. Die Kinder waren eigentlich immer weg oder woanders, und ich weitgehend allein mit meinem E-Book. Der Mann hatte den Wunsch, derweil rad zu fahren: bitte. Ich habe nicht mal gestrickt, denn dafür war es zu warm.

Hier ein Symbolbild aus dem letzten Jahr, das Holnisser Noor:

2013 07 08 Urlaub Ostsee und Hamburg (10338)

Und so habe ich jetzt einen freien Kopf, der sich langsam wieder mit Plänen füllen kann. Gut, dass ich mir zwei Röcke zerrissen habe, da ist wieder Platz im Schrank.

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