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Kenn ihr das? Der Mann spinnt ein bisschen herum, die Gedanken schweifen von hier nach da, und ohne dass er es eigentlich wollte, blubbert der Mund schon los. Was hältst du davon wenn wir bei einem Triathlon mitmachen. Zum Beispiel. Natürlich kann die Antwort nur lauten: Sag mal geht’s noch. Dumm nur, wenn gerade in diesem Moment das Maß an Vernunft und der der Wille lenkend einzugreifen schon aufgebraucht ist. Dann flüstert eine kleiner Kobold nur: Na warte! und schon sagt man ok., und dann hat man das Malheur.

Und genau heute beginnt mein Tainingsplan und ich habe genau gar keine Lust.

Gut dass ich als Übersprungshandlung nähen kann. Ich habe freundlicherweise Dahlia zu Weihnachten bekommen, und Stoff auch. (Wenn ich immer nähen würde, wenn ich trainieren sollte, dann hätte ich aber einen tollen vollen Kleiderschrank im Herbst)

Kann sein, dass ich mal vom Laufen oder so berichte, kann aber auch sein dass nicht.

Es ist mir nämlich ein bißchen peinlich, dass ich da so reingeraten bin.

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Kennt ihr das? Ihr steht vor dem vollen Kleiderschrank und habt ü-ber-haupt nichts anzuziehen? Ganz manchmal hab ich das. Aber das Internet kann helfen. In Wirklichkeit stimmt das nämlich gar nicht. Wenn der Kleiderschrank voll ist, dann ist da normalerweise auch was zum Anziehen drin. Es nämlich so, dass man ja alle Oberteile und alle Unterteile kombinieren kann. Das bedeutet ich habe (Hosen+Röcke) x Oberteile = verschiedene Outfits. Und wenn ich ins Büro gehe, trage ich auch immer eine Jacke, dann habe ich (Hosen+Röcke) x Oberteile x Jacken. Und ich besitze ja auch noch einen Stapel Kleider. Das ergibt dann (Hosen+Röcke) x Oberteile x Jacke + (Kleider x Jacken). In Zahlen: (3+8) x 26 x 6 + (5 x 6) = 1746.

Bämm. Ich kann also mehr als vier Jahre lang immer wieder eine neue Kombination aus meinem Kleiderschrank fischen. Und selbst wenn nur 7 Oberteile wirklich zu allem passen, ergibt das immer noch  11 x 7 x 6 + 30 = 492. Reicht auch für eine Woche oder zwei.

(Man kann daraus folgern, wenn sonntagsabens nur eine Hose, ein Rock und zwei Pullover sauber sind, komme ich gut durch die Woche, ohne zweimal das gleiche anziehen zu müssen. Wie entspannend!)

Was allerdings tatsächlich in meinem Kleiderschrank fehlt, sind Sporthosen. Ich besitze genau eine, und das ist bei dreimal Sport in der Woche (ihr erinnerte euch an die Zombies) ein bisschen wenig. Und was tut dann der durchschnittliche Nähnerd? Schnittmuster suchen, finden, Beschreibungen durchlesen, Schnittmuster kaufen, ausdrucken, abmalen. Zuschneiden, nähen und: zu groß. Na sowas. Also Schnittmuster eine Nummer kleiner abmalen und dann erst! das Kontrollkästchen nachmessen. Hihi. Auf 125% ausgedruckt. Das ist super, weil ich lange dachte, ich hätte zuwenig Oberteile (siehe oben). Aber von den letzten 7 Pullovern, die ich genäht habe, sind 4 zu Nachtgewändern geworden. Und jetzt habe ich endlich auch eine Nachthose!

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