Das Hirn ist ja ein wundersam‘ Ding. Meines zu Beispiel kommt auf ganz fantastische Ideen. Und zwar war das so, im November habe ich ungeplant angefangen, mehr zu arbeiten. Von 16 auf 25 Stunden die Woche. In der ersten Woche habe ich an jedem freien Abend Sport gemacht- und war am Donnerstag ein Wrack. In der zweiten Woche habe ich keinen freien Abend für Sport gehabt- und war am Donnerstag ein Wrack. Dann ist es aber Gott-sei-Dank besser geworden. Kann sein, dass mein Verstand aber ein bißchen erschüttert wurde. Denn zuerst habe ich mal mein Weihnachtsoutfit in Angriff genommen. Statt Weihnachtskleid ein Weihnachtsrock, der meine Alltagsgarderobe auffrischen soll. Der braucht natürlich ein ergänzendes Oberteil – pro Feiertag. Ok , war nur ein Witz. Nur ein Blüschen in rot, eins in Petrol und ein Strickjäcken, aber ein genähtes. Davon fertig ist bis jetzt…. die Probebluse.

Und weil das ja noch nix ist, hab ich, ich ganz alleine, meine liebe Familie zum Weihnachtsessen eingeladen.

Es gibt Gans. Die ist bestellt, und den Rotkohl habe ich gestern auch schon mal vorbereitet. Der Stollen ist gebacken und im Moment würde ich sagen: Läuft.

Läuft so entspannt, dass mein wundersames Hirn denkt: ohh ich habe ja gar nicht genügend Tischdecken, wenn jemand beim Essen kleckert, und es kleckert immer jemand!! Dann muss ich schnell noch Weihnachtplatzdeckchen nähen. Äh – Nein! Und nur wenig später dachte mein Hirn: In den neuen Weihnachtssachen in der Küche – ich muss eine Schürze tragen! Ich habe ja gar keine Partyschürze. Ich brauch eine Partyschürze!  Liebes Hirn: Sag mal geht`s noch!

 

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