You are currently browsing the monthly archive for September 2017.

Es ist der 5. September, Zeit aufzuschreiben, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Angestiftet hat mich Frau Brüllen.

Um zehn von sechs klingelt der Wecker. Viel zu früh, denn gestern Abend ist es für mein murmeltierhaftes Schlafbedürfnis zu spät beim Chor geworden. Wir sprachen über Weihnachtslieder, das ist ein weites Feld. Ich husche fix durchs Bad und mach mir die Haare aus dem Gesicht, und gehe ein Ründchen mit dem Hündchen. Dann wecke ich zwei Kinder, mache Frühstück für uns und wecke das dritte Kind. Frühstücken und Schulbrote schmieren (einmal Toast mit Kassler, einmal großer Joghurt und das dritte Kind hat sich gestern Cookies gebacken, die es mitnehmen kann.) Ein Hoch darauf, dass wir kein Grundschulkind mehr haben, wo Zucker des Teufels ist. Erst verlassen die Jungs das Haus, dann ich, dann das Mädchen. Auf dem Weg zu Arbeit ist Stau, eine Überraschungsbaustelle ist im Hönnetal aufgebaut worden. Im nachhinein habe ich mich sogar darüber gefreut, denn gerade außer Sichtweite der kilomertweiten Ampelschlange hat ein Autofahrer im Gegenverkehr so knapp überholt, dass ich bremsen musste. Wie schön für ihn, dass er jetzt vor dem Laster an der Ampel stand.

Auf der Arbeit war es -naja. Man stelle sich folgendes vor: In einem Haus verteilt stehen hundertfünfzig Kisten, in ungefähr zehn verschieden Farben. Ich gehe jetzt sozusagen durch das Haus, und fülle Murmeln in die Kisten, je nach Farbe verschieden viele. Wenn man die Kisten gefüllt hätte, bevor man sie im Haus verteilt, wäre es ein bißchen schneller gegangen. (Es handelt sich natürlich um Computerdaten,  es wäre zu dem Zeitpunkt Copy&Paste gewesen). Aber jetzt haben die Kisten schon Zimmereigenschaften angenommen, und nix ist mit Copy&Paste.  Zwanzig Minuten hat es Spaß gemacht, aber das war gestern.  Dazu kommt erschwerend, dass bis auf eine Ausnahme alle Kollegen unterwegs sind, da kommt man nicht mal zu ’nem Schwätzchen.

Nach der Arbeit muss ich noch einkaufen, dann setze ich Kartoffeln auf und gehe wieder ein Ründchen mit dem Hündchen. Zwei Kinder kommen zum Essen, das dritte sammel ich später ein. Anstatt die Küche aufzuräumen mach ich ein schnelles Mittagsschläfchen, denn kurz darauf muss ich wieder los. Ein Kind zum Saxophon bringen, dabei das Klavierkind einsammeln, Hundefutter kaufen. Dann schnell die Küche aufräumen, Sportsachen packen, und zum Sport. Auf dem Weg dahin war es nötig eine Vollbremsung hinzulegen, weil jemand von links auf die Hauptstraße eingebogen ist, der sehr schön auf den Fahrradfahrer geachtet hat, aber leider nicht auf mich. zwanzig Zentimeter waren aber Platz genug, und Gott-sei-Dank war keiner hinter mir.

Nach dem Sport treffe ich das Kind 1 beim Muffinsbacken. Und tatsächlich sieht die Küche auch nach 48 Muffins aus. Jetzt noch Küche aufräumen und dann geh ich Murmeltier ins Bett.

Werbeanzeigen

WKSA 2017

WKSA 2017

Seiten

September 2017
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  
Werbeanzeigen