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Ich spiele in diesem Jahr ein Spiel mit mir: 13 mal etwas schönes neues anfangen, und ein Bild davon zeigen, und im Gegenzug davon berichten, was in der Zwischenzeit fertig geworden ist.

Ein neues Projekt, yeah. Natürlich nicht nur eins, aber eins, das mir besonders erschien.

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Neue Socken. Ich habe zu Weihnachten das Soxx Book bekommen und dazu gleich ein Starter-Paket, und ich hatte Zeit und Muße. Und deshalb habe ich mir auch diesen Quatsch ausgedacht.

Fertig geworden sind im ersten Dreizehntel eine Sporthose (Steeplechase Leggings von Fehr Trade aus Funktionsjersey von Extremtextil) und ein Wickel-Shirt nach eigenem Entwurf in lila, das ich mir gemacht habe, weil es dieses Shirt in meiner Größe nicht zu kaufen gab.

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„Und?“, sprach der Gatte.“Was sind deine guten Vorsätze?“ Kann sein, dass ich unwirsch reagiert hatte. Ich bin kein Fan von guten Vorsätzen zum neuen Jahr. Wenn ich mir was vornehmen will, kann ich das auch Mitte November machen (z.B jeden Morgen einen Sonnengruß, um mich mal selbst zu loben.)  Zu diesem Silvester hat sich aber durch Zufall zweierlei ergeben. Ich habe ein Video gesehen, in dem es um gute Vorsätze ging. Ich fand’s gut, denn die Youtuber hielten auch nichts von guten Vorsätzen. Aber ganz ohne ging es nicht, und vielleicht war es etwas langatmig, aber es kam der Hinweis, dass man doch mal versuchen sollte, mehr auf seine Bedürfnisse zu achten. Aufstehen, wenn man nicht mehr stillsitzen kann, trinken, wenn man Durst hat (und nicht – ich will ja keinen angucken! -Schokolade essen, wenn man Durst hat), oder Schlafen gehen, wenn man müde ist. Ich fand, das kling gut, und deshalb habe ich mir vorgenommen, ein bisschen mehr auf meine Bedürfnisse zu achten.

Und zweitens möchte ich gerne ein Spiel mit mir spielen. Es heißt Anfangs Schwester heißt Ende (hier die Musik dazu) und geht so: 13 mal in diesem Jahr beginne ich ein  Handarbeitsprojekt.  Dabei habe ich ungefähr fünf Tage Zeit, um mich zu entscheiden und mich vorzubereiten. Davon mache ich dann ein Bild um es euch zu zeigen. Ein Anfangsbild. Und nach vier Wochen, bevor ich wieder bei etwas Neuem von vorne anfange, schreibe ich auf, was fertig geworden ist in der Zwischenzeit. Der Schwerpunkt liegt aber auf jeden Fall im Neubeginn. Sinn muss das nach außen nicht ergeben, ich versuche mir das Auf und Ab des weiblichen Zyklus ein bisschen schöner zu reden. Wenn ich es schaffe, mich dabei selbst zu überlisten und mehr angefangene Ding beende, wäre das doch ein hübscher Nebeneffekt.

Ach ja, einen hab ich noch! Wenn ich nicht weiß, soll ich zu Sport oder lass ich es sein: Immer zum Sport gehen. Nicht für den Körper, sondern fürs Gemüt.

Es ist toll wie viel kleines Glück man haben kann in einem großen Das-hätte-es-aber-nicht-gebraucht.

Mir ist mein Auto stehengeblieben. Während der Fahrt. Aber das erste kleine Glück war, dass ich vorher leckere Zimtschnecken gegessen hatte. Satt und zufrieden erträgt sich so ein Abenteuer leichter.

Das zweite kleine Glück war, dass das Auto vor einer Tankstelle stehengeblieben ist, und nicht zwei Kilometer vorher auf der Autobahn. Mir haben zwar die Finger gezittert, als ich das Warnblinklicht angeschaltet habe, aber ich wusste, ich kann auf der Tankstelle nach Hilfe fragen. Mir haben dann drei Männer das Auto auf die Tankstelle geschoben

Das dritte kleine Glück war, dass der Handyakku noch gereicht hat, den Gemahl anzurufen, den ADAC, und meiner Tochter und meiner Schwiegermutter SMS zu schicken, um Mittagessen, Gassigehen und Ersatzauto zu organisieren.

Das vierte kleine Glück war, dass der liebe Werkstattmann auch wirklich in seiner Werkstatt war, und er mir außerdem sein Telefon geliehen hatte, damit meine Schwiegermutter mich von der Werkstatt holen konnte. Außerdem hatte er auch die Telefonnummer von selbiger Schwiegermutter, denn mein Handy mit dem Telefonbuch war ja aus.

Es ist also alles in allem glimpflich verlaufen, nur das Auto, das tut es halt erst mal nicht mehr.

In den Ferien hatte ich Urlaub. Urlaub im Sinne von Nichts tun. Gar nichts. Diese Zeit zwischen den Jahren ist zum Runterfahren aller Systeme da. Kein Projekt, keine Arbeit, keine Termine, keine Kinderbelustigung.

In der zweiten Woche, als die Weihnachtstage schon verklungen waren, hat sich eine Ferienroutine entwickelt. Ich bin jeden Abend brav um viertel vor zehn ins Bett gegangen, und habe wunderschöne zehn bis zwölf Stunden geschlafen. Offenbar hat meine Körper erste eine Woche gebraucht, um runterzufahren. Das war schön, aber auch ein bisschen erschreckend. Denn das heißt wohl, dass die acht Stunden Schlaf, die ich im Alltag bekomme, mir nicht reichen.

Im Englischen gibt es dafür den Begriff „unwind“-abwickeln. Dabei stell ich mir eine Uhr vor, die aufgezogen war, und es jetzt nicht mehr ist und nur noch still daliegt. Im Deutschen das Wort „entspannen“ dagegen ist wie ein Bogen, der am Baum lehnt. Nicht gespannt in der Hand des Bogenschützen, aber immer noch mit Spannung versehen.

Schon am ersten Arbeitstag hat war ich müde, hatte Kopfschmerzen, hab mich ein bisschen komisch gefühlt. Das ist seither nicht viel besser geworden, aber ich gewöhne mich wieder daran. Wahrscheinlich so sehr, dass ich diesen paradisischen Zustand vergessen werde. Und damit das nicht passiert, schreibe ich es auf.

Claudia, du könntest mehr schlafen.

Wenn man das Problem erkannt hat, ist man der Lösung ja schon näher, sagt man.

Am zwölften jeden Monats zwölf Bilder. Das ist eine tolle Sache und wird netterweise hier gesammelt.

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Das erste Bild ist mal nicht mein Frühstücksschälchen, sondern Käsebrote.

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Dann mache ist mich fertig für die Arbeit. Das Auto, das ich nutze braucht zwanzig Minuten, bis es halbwegs warm ist. Deshalb Winterjacke, Wolldecke und Handschuhe.

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Irgendwie ist mir kalt, deswegen habe ich mir in dieser hübschen Kanne einen Tee gemacht.

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Als ich mittags von der Arbeit komme, hat ein Paketbote Osterhase gespielt. Nur eine kleine Ecke von Päckchen kuckt raus.

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Ich versuche noch ein Selfie, mit einer noch wärmeren Winterjacke, weil – siehe oben- mir immer noch kalt ist, aber Einstein hat kein Verständnis für olle Bilder, wenn man statt dessen auch schön rausgehen könnte.

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Man kann nicht erkennen, wie er stupst, aber er stupst.

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Schon so lange wollte ich euch diese braune Kugel in der Mitte zeigen. Das ist ein Feen-Kobel. Da wohnen kleine pummelige Feen drin. Jetzt sieht sie so nass allerdings ein bisschen trostlos aus. Aber ist es nicht schön, dass wir Feen im Dorf haben?

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Diesen Engel habe ich vor Wochen im Schnee gefunden und in den nächstgelegenen Haselnussstrauch gehängt. Und da hängt er noch.

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Und endlich mal ein Wazifubo. Zahnarztkontrolltermin mit zwei Kindern. Laaaaaangweilig.

Nicht im Bild Sport, Sauna und Abendessen. Zum Abend noch eine Folge Türkisch für Anfänger:

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Und dann ab in die Heia.

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