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Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Um zwanzig vor sechs klingelt der Wecker, um viertel vor sechs steh ich auf. Sonnengruß und anziehen. Um viertel nach sechs verabschiede ich den Herrn Gemahl, wecke zwei Kinder und stecke ein Toast in den Toaster und fülle Schoko-Müsli in eine Schüssel. Dann mache ich zweimal Haferflocken mit Kakao und weiche eine Portion schon mal mit Milch ein. Um halb sieben wecke ich noch ein Kind und frühstücke. Ich verabschiede zwei Kinder und schmiere zwei Pausenbrote -ja in dieser Reihenfolge. Heute gibt es Graubrot mit Gouda. Dann verabschiede ich mich von Kind und Hund und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Zwanzig vor Acht bin ich da. Ich arbeite fleißig meine eher unattraktive Aufgabe ab, unterbrochen nur vom Hündchen des Chefs, das leider Durchfall hat. In meinem Büro.

Um eins bin ich fertig für heute und fahre nach Hause. Seit diesem Halbjahr bin ich montags mittags alleine zu Hause, weil alle Kinderlein lange Schule haben. Ich habe Appetit auf Käsespätzle, und niemand zieht einen Flunsch. Schön. Nach dem Essen gehe ich mit dem Hund um den Block. Ich mache noch ein bisschen Pause und um halb vier fange ich an zu kramen. Ich schreibe eine Liste, mit dem, was in meinem Kopf rumschwirrt. Ich mache meine Überweisungen und stelle zu meinem Bedauern fest, dass diesen Monat wohl keine neuen Schuhe drin sind. Naja, dann eben später. Dann versuche ich die Unterlagen vom Kieferorthopäden zu verstehen, das gelingt mir aber nicht. Also mache ich noch einen Gesprächstermin aus. Ich wasche eine Maschine Wäsche und hänge sie auf, dann arbeite ich an einem Probekleid weiter. Zwei Kinder kommen nach Hause und zaubern sich eine Mahlzeit, Pommes mit Hackfleisch. Um halb sechs fahre ich ein Kind zum Judo. Zu Hause nähe ich noch ein bisschen. Abholen muss ich das Kind nicht, denn der Herr Gemahl holt ein Kind von der Tanzschule ab und gerät in Umstände und fährt dann gleich noch einen großen Bogen zum Judokind. In der Zwischenzeit räume ich mit dem dritten Kind die Schwibbögen auf den Dachboden. Um halb acht gibt es Abendessen für das Tanzschulkind und die Eltern die anderen beiden sind noch satt. Die Kinder verziehen sich in ihre Zimmer, der Gemahl hat noch einen Massagetermin und ich schreibe einen Blogeintrag. Feierabend.

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