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Ich habe heute Erdbeeren gepflanzt. Drei verschiedene Sorten, aber ich habe keine Schildchen dazu gesteckt, ich wurde von der Lieferung überrascht. Ich habe zwar eigenhändig im Internet bestellt, und das auch erst, nachdem ein freundlicher Garten-Newletter sagte…die Erdberbeete für das nächste Jahr sollten bis Mitte August angelegt sein, also denken Sie bitte daran, sie zu giessen…., aber ich bin innerlich noch nicht so weit. Immer noch nicht, obwohl die Dinger jetzt in der Erde stecken. Aber das ist ja das schöne am Garten: das meiste klappt auch irgendwie, wenn man sich an gar nichts hält. (Dafür klappen andere Sachen nie, auch wenn man alle Regeln befolgt. In diesem Jahr habe ich eine Dahlie im Topf, damit die Schnecken da nicht dran gehen. Haha. Sie lebt noch, aber hat alle Spitzen abgenagt, und ich glaube nicht, dass sie blüht. Ich habe gehört,man müssen Dahlien direkt mit Schneckenkorn pflanzen)

Zurück zu den Erdbeeren. Wenn man vom Haus aus aufs Bett schaut, also in westlicher Richtung, und dann das Beet in vier mal vier Felder teilt 1a bis 4d, wobei die Zahlen von Süd nach Nord, und die Buchstaben von West nach Ost gehen also vom Gartentor aus von oben link nach unten rechts, dann habe ich folgendermaßen gepflanzt:

1ab, 2ab, 3ab – Florence, eine späten Sorte

4a eine übriggebliebene Erdbeere, die zwischen den Wegplatten gewachsen ist. Möglicherweise Mieze Schindler.

1cd,2cd, 3cd – Honeoye, eine sehr frühe Sorte

4 bcd – Ostara, eine immertragende Sorte.Eine Pflanze habe ich aber kaputtgerissen. Sie ist mit einer Ringelblume markiert.

Ich bin gespannt. Ich hatte ganz früher mal Senga Sengana, die war eingentlich ganz gut, wurde aber eventuell nicht genug gepflegt. Dann hatte ich Mieze Schindler, weil die ja so lecker sein soll. Aber wenn die Pflanzen nur Blätter und Ableger produzieren, dann habe ich gar nicht so einen großen Genuss. Vielleicht war die Befruchter-Sorte murx, wer weiß.

Dann habe ich noch Grünkohl gesetzt, der war runtergesetzt. Entweder er wird was, oder nicht.

Ich bin ja außerordentlich begeistert, wie prachtvoll mein Garten in diesem Jahr aussieht, obwohl ich im April und Mai überhaupt nix gemacht habe. Ich habe lediglich im Juni einige geschenkte Pflanzen eingebuddelt, und Knoblauch, Bohnen und Kornblumen in die Erde gesteckt, und alles grünt und blüht und wächst. Besonders die Gurke lässt es krachen.

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Über den Urlaub war meine Nähmaschine zur Wartung. Bevor ich mit neuem Elan zurück an meine Näherei gehe, habe ich mal aufgeschrieben, was ich eigentlich so vorhabe. Was liegt begonnen in der Schublade, was ist fest eingeplant, was hätte Anfang Juni fertig sein sollen. Gut, ich war genau, und habe jede Unterhose einzeln aufgeschrieben (ich wollte die Möglichkeit, fertige Dinge abhaken zu können), aber ich war von der schieren Anzahl der Projekte doch erstaunt. 38 Dinge will ich nähen, und den Badeanzug habe ich sogar noch vergessen.

Am nächsten Tag wollte ich nähen, war aber zu faul, in die Küche zu gehen und habe aufgeschrieben, was sich an Anziehsachen in meinem Schrank befindet. 68 Teile habe ich aufgeschrieben, und dabei notiert was ich davon halte. Zu kurz, zu weiter Halsausschnitt, und so weiter und „meh“-für Ich-bin-unzufrieden-kann-es-aber-nicht-in-Worte-fassen.

Und wie viele Kleidungsstücke haben keinen Negativeintrag? Sieben. Wow.

Dabei gibt es eine gewisse Häufung von Makeln. Bei Kaufshirts fehlt es immer an Länge, Bei Röcken und Kleidern fehlt es immer noch an Taschen.

Anstatt nun mit kritischem Blick meine Nähpläne zu kürzen, habe ich kurzerhand eine neue Liste gemacht, die aber ganz im ernst kaum ein Kleid enthält und eine tolle multipel kombinierbare Garderobe macht. (Sind nur 18 Teile)

 

 

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