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Mehr Dinge machen, von denen man am Ende des Lebens denkt, dass man schöne Erinnerungen davon behält. Das ist in etwa der Rat von Frau Kaltmamsel an Patschbella, gefunden bei Anke Gröner.

Das:

das ist für mich wahres Glück.

Ich liebe diese Küchenchemie, den Geruch nach nassem Schaf und Essig.

Und die Farbe.

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Stricken klärt die Gedanken.
Ich hatte gestern lieben Besuch, mit dem ich in die Stadt gegangen bin, und natürlich auch in einen Wolladen. Und stellt euch dieses Drama vor: Ich wurde auf ein oder zwei Knäuel eingeladen. Und ich wollte keins. Dabei gab es sogar Noro. Und Seide. Und Lace. Und reines Schaf. Und kein Knäuel flüsterte: Nimm mich! Nimm mich jetzt! Nur ein wohliges Schweigen. Ich wäre gerne in den Wolladen eingezogen. Aber mitnehmen wollte ich nix. Kein Plan.
Furchtbar.
Also habe ich ein Verlegenheitswerk angefangen. Ich hatte mir für eine Garnitur (ja ’nen kleinen Schaden hab ich schon) Unterwäsche Wolle gefärbt. Ich hatte dabei ein mattes grün vor Augen. Grün -soviel kann man sagen- ist die Wolle auch geworden. Nur halt sehr …. häßlich. Aber vielleicht ist sie ja verstrickt eine Augenweide, und sieht nicht aus, wie direkt von der Bundeswehr. Und während ich (Sockewolle + umfangreiche Figur + in Runden gestrickt) so meine 2300 Maschen stricke, klären sich wie von selbst meine Gedanken. Mein nächstes Projekt wird Tempest. In weiß und beige. (Oder vielleicht auch in giftgrün und türkis)

Und wenn wir schon mal bei Plänen sind: Nächstes Jahr gibt es bei uns in der Familie einen zehnten, einen dreißigsten, einen vierzigsten, einen fünfzigsten, einen sechzigsten, und ich glaube auch einen ziebzigsten Geburtstag. Sagt selbst. Ich brauch mehr Kleider, oder? Also will ich auch noch ein Vlieland-Kleid aus schwarzem Romanit-Jersey. (Und noch unbedingt mal was von Colette, und noch ein ordentliches Vintage-Kleid, und ein Seidenunterkleid…..)

 

 

Seit geraumer Zeit ist der Dings-Schlitz kaputt. Sd-Karten-Lese-Gerätemann. Also der für Fotos direkt auf den Rechner. Deshalb gibt es nur ab und zu Bilder hier. Zum Beispiel jetzt:

Der Urlaub aus der Retrospektive war phantastisch. NOCH kann ich mich erinnern, was es für eine Quälerei war (Kompetenzgerangel bei den Großen, das völlige Unvermögen sämtlicher Kinder weiter als zwanzig Meter auf Ihren eigenen zwei Beinen zu gehen, und ein völlig überforderter junger Hund, der alles will, außer bei Fuß gehen, und nix darf außer bei Fuß gehen.) Aber die Bilder sprechen nur von den schönen Momenten, und die bleiben:

Die Musik hierzu ist hier .

Gestern haben wir ein paar Reportagen über Gift in Kleidung und Verpackungen gesehn. Ui! Jetzt mag ich nur noch nackig gehn und ungesüßten Naturjoghurt Möhren aus dem eigenen Garten ach eigentlich überhaupt nie wieder was essen. Überall sind Phtalate drin, und in Papppackungen war auch irgendein Müll, weil im recyclten  Karton Reste von giftigen Farben sind. Also: nur noch Äpfel direkt von Baum, sonst nie wieder irgendwas. Außer Brennesselcurry.

Dafür habe ich mir aber mal die Zeit genommen, Seidenjersey zu finden. Für Fuchs-Buxen  und feine Leibchen.

Hier.

So lange, dass es für die Musik des Tages gereicht hat. Wir haben zwei Hunde samt Besitzern getroffen, einen davon zweimal. Und wir sind einer Frau mit Kinderwagen und Pferd begegnet. Echt.

Tanja mit Pferd

Wir haben zwei Millionen Fotos gemacht (neue kleine Digitalkamera)

Westerfeld

und nach nur eindreiviertel Stunden waren wir schon wieder zu Hause. Ich hatte reichlich Zeit, mir meine komplette Wintergarderobe inklusive des Weihnachtsfeieroutfits in schillerndsten Farben auszumalen. Ich brauche (alles ganzganznötig): ein paar neue Strumpfhosen, darüber wegen der Wärme ein Wollhöschen, dann nähe ich mir ein schwarzes  Seidenunterkleid, das so sexy ist, dass mein Mann darauf besteht, dass ich nichts drüber ziehe, und dann nähe ich mir noch diesen Rock, und einen aus der Ottobre, und dann probiere ich noch Seide zu färben für eine Unterrock oder ein Kleid, und dann, dann war ich wieder zu Hause 😉

Meine Damen und Herren,

feiert mit mir die Eröffnung der Stricksaison. Dreht die Lautsprecher laut auf:

und schaut auf meine Werke:

Feuerpuschen

Das sollen Puschen werden, gegen morgendliche kalte Füße. Ein Reste-Projekt (Socken von Anika, Socken von mir, Socken von Ria, und Wolle, die ich zur Hochzeit geschenkt bekommen habe, und nach vielen Jahren lila überfarbt habe. Jetzt hat sie noch zwei Jahre gelegen, und dann wurde sie auf einmal schön 😉 )

Und, bitte schön: meine erste Ashford-Farben-Wolle.

Wolle 1-5

Mit Banderole und Namen. Natürlich nicht sinnvoll angeordnet. Wir hätten hier:

FEM – TRE – EN – FIRE – TO

  • „EN“ – Sockenwolle (aka Schurwolle/Polyamid) in verschiedenen ……ich habe jetzt fünfmal „lilatöne“ hingeschrieben, aber immer sah das blöd aus. Also in verschiedenen Violett-Tönen.
  • „TO“ – Sockenwolle (Schurwolle/Polyamid), ebenfalls lila, aber mit einem längeren Farbrapport. Gewünscht von mir sind schmale Streifen, aber das hängt später von der Maschenzahl ab.
  • „TRE“ – blau. Von kobaltblau bis hellblau. Ebenfalls Sockenwolle
  • „FIRE“ – Reine Merino. Helles Türkis mit einem Hauch…..Violett.
  • „FEM“ – Reine Merino. Hellblau.

Alles wie immer Unikate. Lauflänge 420 Meter, 100 Gramm.  8.50 Euro.

liegt  zum Größtenteil ein tolles Wochenende. Ein bißchen haben wir noch, meine ich, nicht, dass es nur zu größten Teil toll war.

Wir haben uns Ich habe mich herrlich entspannt, meine Kinder habe sich ausgetobt, Nintendo spielen dürfen, ich habe sehr kurz aber dafür auch sehr intensiv und erfolgreich  zugearbeitet. Wir hatten fantastisches Essen, und sehr stilvolle Pizza ;-). Meine Socke ist ist fünf Zentimer gewachsen (beeindruckend, nicht?) und bin voller Pläne für Montag. Zum Beispiel wartet dieses hier auf mich

Ashford-Farben

und das

Weiße Wolle Sockenwolle_Merino

und das

…und vor uns hingeträllert habe wir die ganze Zeit dies.

Vielen Dank Papa, Ilona, allen anderen und last but not least Mutti für ein tolles Wochenende!

********

Edit:

UND wir haben den letzten Osterhasen der Saison gegessen. Danke Marion!

Bitte schaut doch mal hierund ruft ah und oh und kauft!

den Richter und sein Henker schrieb, wusst er angeblich zu beginn noch nicht, wer der Mörder war.
Als ich die Geschichte von dem Filzhut begann, wusste ich noch nicht, dass es ein Drama werden würde. Nur Genies sollten sich an Geschichten ohne Happy End wagen, heißt es irgendwo bei Anne of Green Gables, aber ich konnte es doch nicht ahnen!
Er. ist. zu. klein.
Nach dem 2. Waschen bei 30°C und 1200 Umdrehungen sah er aus wie BauerHeinrich persönlich, nur mit Pink.
Nach dem dritten Waschen war er zweifelsfrei sehr hübsch. Aber. Meine Ohren werden kalt, weil er zu „kurz“ ist. Das geht gar nicht bei diesem eisigen Ost-, Nord- und manchmal auch West- und Südwinden, die mir hier um die Ohren pfeifen. So ein. Mist.
Wenn also jemand einen Filzhut braucht… Bitte. Alex, ich bring ihn mal mit, man kann ihn bestimmt schwarz färben.

mit meinen To-Do-Dingen.

Hier in ganzer Pracht mein Christkindl-Werk:

rebekkas-kleid-2

Die Farben sind nicht so gut getroffen, ich muss am realistischen Digitalbild noch arbeiten.

Und es ist die erste Wolle fertig, liebe Ilona!

wolle-ilona-blau-und-gelb

Es juckt und beisst mich in den Fingern, weiter zu färben, aber:

Heute ist Weihnachtsfeier von meinem Schatz. Die einzige Gelegenheit im Jahr sich aufzubrezeln und fein wegzugehen. Und da steht doch in diesem Jahr auf der Einladung: Wir bitten um rustikale Bierkleidung.  Empörend! Nur gut, dass ich mir keine neuen Trittchen angeschafft habe. 99 Euro gespart.

Rustikale Bierkleidung hin oder her, meine Hände dürfen heute abend sauber sein, und Wolle färben und Finger sauber lassen geht ebensowenig wie Kekse backen und Küche sauber lassen.

Also, seufz, keine Wolle färben.

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