You are currently browsing the category archive for the ‘November’ category.

Heute mal ein komplettes Bild, zum ersten Mal mit Selbstauslöser und ungeputzten Schuhen. Selbige sind der morgendlichen Hunderunde geschuldet.

Von oben nach unten: Schalkragen von Lady Lovelace.

Longsleeve mit selbsterdachtem Schnitt und halsfernem Ausschnitt (ein bißchen arg halsfern für den Winter, darum der Kragen)

Neuer Jeansrock. Das Design ist eine Inspiration aus dem Stoff und Stil Katalog, der Schnitt aber einfach nur der bewährte Rømø. Ich liege bei diese Schnitt zwischen zwei Größen, habe das aber beim Zuschneiden ignoriert (ich weiß nicht wieso), und darum sitzt der Rock jetzt sehr leger.

UWYH: Der Rock besteht aus abgewetzten Jeans, die ich schon mal voller Wut in Stücke gerissen habe. Danke an Stoff und Stil, dass ihr das bei dem Rock-Design bedacht habt.

An dieser Stelle sagen wir noch mal Danke und auf Nimmerwiedersehen, nämlich an die Legging, die, wie alle Jahre wieder für die Musik des Tages sorgt: … My tighs slip when I ‚m walking…

Dank an Catherine und viel Spaß bei den anderen.

Advertisements

Im November ist ja gerne mal Buß und Bettag gewesen. Willkomener, evangelischer Feiertag, also ohne irgendwelche Verpflichtungen. Und darum mit guten Taten überbelegt.

Traditionell wurde am Vortag vom Buß- und Bettag die Chorfreizeit des Schulchores veranstaltet. Ich war -genaugenommen- nicht hauptsächlich wegen des Singens im Chor. Mehr so wegen der Möglichkeit, meinen pubertären Verpflichtungen nachzukommen, nämlich große Jungs anzuhimmeln. Und da war da dieser eine Bass mit den schönen Augen…Da war ich eventuell ein klein bißchen verknallt. Eventuell. Ein bißchen. Zu schade, dass ich zu unmusikalisch bin, um im Alt zu singen, der sitzt näher am Bass.  Die Tenöre, die dichter am Sopran sitzen, waren immer so albern.

Die Chorfreizeit fand bei unserem Chorleiter zu Hause statt und lief nach festen Regeln ab, die unter anderem einen „Puschenzettel“, Vollkorspagetti, und nächtliches Singen auf der Dachterasse beeinhaltete. Zum verstärkten Anschwärmen kam es eigentlich nie, weil die Schwarmziele um die achtzehn waren, und lieber Vergnügungen der Provinzhauptstadt genossen, als den Abend mit Kindern zu verbringen.

Nichts desto trotz wurde gesungen:

Buß und Bettag. Frei und Gelegenheit für Matscherei. Unsere katholische Mädchengruppe (Eieiei. Wenn man bedenkt, wie ich sozialisiert bin, dann bekommt mein Verhältnis zum hiesigen Geistlichen aber ein ganz anderes Gewicht), trug einen Stand zum Adventsbasar der Frauengemeinschaft bei. Der Basar bestand aus einem Kuchebuffet, unserm Stand, und einem großen Flohmarkt. Frühere Flüchtliche trennen sich nur ungern von Dingen. Und wenn sie sich von was trennen, dann nur, weil es weg kann. Und weil fast alle frühere Flüchtlinge waren, gabs da also nur Dinge, die wirklich weg konnten.

Aber an unserem Stand gab es selbstgebastelte Weihnachtskarten, fertige ewige Adventskränze und Pralinen. Die wurdenbei uns in der heimischen Küche gefertigt. Es kamen immer mal zwei, drei Mädchengruppenmädchen um Pfefferminztaler und Choco-Crossies zu machen. Das größte Gematsche waren aber Rumtrüffel und Nusstrüffel. Und die machten immer Steffi, Ana und ich an Buß- und Bettag.

Und ich sage euch, je länger das kühle Treppenhaus mit Schüsseln und Blechen voller Pralinen vollstanden, desto öfter musst ich mal die Treppe hoch oder runtergehen.

Ein kleiner Faux-Pas ist mir unterlaufen bei dem ganzen faszinierenden FBA-Gehabe. Normale Schnitte sind auf Körbchengröße B ausgelegt. Colette-Schnitte bieten durchaus Raum für Körbchengröße D. Da brauch auch ich keine Vergrößerung mehr. Ich habe aber trotzig weitergemacht, in meinem Fundus war noch ein Rest Seide (!). Aber ich musste meine Arbeit unterbrechen. Bevor ich den Schrägstreifen aus dem Stoff schneiden konnte, musst ich kurz kucken, ob es für einen Unterrock reicht.
Reicht. Also muss ich kurz einen Unterrock nähen. Und natürlich kurz ausprobieren, ob selbstgehäkelte Spitze dazu aussieht. Das ist mein Plan für heute abend. (Und früher ins Bett, weil ich früher die Küche aufräume, oder noch besser aufräumen lassen werde, und früher mit dem Hund gehen werde. Und vielleicht schlafe ich heute ja mal in meinem Bett. Vielleicht. Zwei Kinder rauszuschmeissen war mir zu viel Aufwand, da bin ich lieber ins Kinderzimmer gegangen.)

Ich schummele ein bißchen. Ich trage das, was ich zeige grade gar nicht. Es ist zu warm(!).

Eigentlich ist es eine Strickjacke, aber bei der letzten Strickjacke, die ich gestrick habe, war ich mit der Verschlussblende nicht zufrieden, also habe ich gleich einen Pullover draus gemacht. Der Kragen ist nur aufgelegt, und wärmt auch ohne den ganzen Pullover sehr nett. Es handelt sich um Lady Lovelace aus der Knitty, und ich kann euch sagen, es fühlt sich nicht nach Lady an, nicht nach Love und auch nicht nach Lace.

Es fühlt sich an wie rotes Schaf.

Und es ist auch so warm, wie ich mir ein lebendes Schaf vorstellen. Allerdings zieht es ein bißchen durch das Lochmuster am Ärmel.

Gestrickt habe ich ihn schon vor ein paar Wochen, aber als ich ihn zu irgendeinem Mittwoch anziehn und fotografieren wollte, da war er einfach zu kurz. Also habe ich den Körper wieder aufgeribbelt und um dreizehn Zentimeter verlängert.

Und weil die Wolle reduziert war, und es die nicht mehr gibt, habe ich auch den Kragen nochmal aufgeribbelt, damit die Wolle für den Pullover reicht, und den Kragen nochmal neu und kleiner gestrickt. Jetzt brauch ich abends kein Feuer mehr im Ofen machen, ich habe ja mein rotes Schäfchen.

Vorrausgesetzt, ich habe ihn am Tage nicht irgendwo rumliegen lassen, denn sonst hat ihn sich mein Kleinster unter den Nagel gerissen. Er tritt zwar drauf, wenn er ihn trägt, aber das scheint ihm zu gefallen.

Die anderen Herbstsachen gibt es hier, und der Dank geht an Catherine!

 

Ich gehe heute mit meinem Chor singen. Auf dem Friedhof.

Dieses hier:

 

Wir singen zwar, und spielen kein Streichquartett, aber schön isses trotzdem.

Darum hab ich Zeit für unsinniges Zeug.

Ein Top (hat hier wer was von November gesagt?) mit FBA (Full Bust Alteration).

Das Top heißt Sorbetto und gibts für lau bei Collette, und die FBA gibts hier, bei Sew L.A.

Ich werde berichten.

Bislang habe ich das Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt, und ausgeschnitten. Und zwar in der Größe, die deutlich unter der Größe liegt, die ich normalerweise genommen hätte. In Inch beträgt meine Oberweite 46, die Oberbrustweite liegt bei 43. Das bedeutet, ich liege bei Größe 16 beim Schnittmuster.

Der Brustpunkt wird markiert, und die erforderlichen Einschnitte gemacht, auseinandergezogen, Papier dazwischen geklebt und mit viel mit Buntstift gemalt.

Jetzt ist das Schnittmuster fertig. Ich hoffe, ich denke dran, doch etwas Nahtzugabe an der Seitennaht zu lassen, der Teufel ist schließlich ein Eichhorn.

Naja.  Stoff brauche ich eventuell auch noch (und by the way noch mal sechs Wochen mehr November. Ich habe mich nämlich für ein Kleid zur Kommunion entschieden, welches allerdings mich gerade lautstark um ein Strickjäckchen anfleht, weil es keine Ärmel hat, und wenn ich schon mal ein Jäckchen stricke, dann kann ich das doch gleich zur Weihnachtfeier anziehen, oder? Aber in vier Wochen kann ich das nicht schaffen. Ich weiß das. Ich weiß nur nicht, ob mich das daran hindert, es zu versuchen.)

Im Kindergarten. Und die Kinder haben mir ihre Kerzen am Fenster gezeigt, die sie gebastelt haben, und es war dämmerig, und nur die Lichterketten leuchteten, und draußen schneite es sacht.

***

Beim Blutspenden. Mit unseren drei Kindern. Ich finde das ja etwas dreist, und suche immer nach Rechtfertigungen dafür. Es war aber diesmal gut, dass sie mit waren, denn: eine Hälfte der Rotkreuz-Gruppe ist einem Streikaufruf gefolgt. Und zwar die Hälfte mit dem Blutabnehmen. Die Hälfte mit den Brötchen war da. Also haben wir unsere Mitmenschlichkeit dadurch unter Beweis gestellt, dass wir in kurzer Zeit möglichst viel gegessen haben. Schließlich konnten die ja umso eher gehen, je schneller die Platten leer waren. Und da schaffen fünf schon mehr als nur zwei.

***

Abends mit dem Hund um den Block, und die Glocken läuteten, und es war dunkel, und es schneite sacht.

***

Beim Adventsmarkt in der Abtei Königsmünster. Ein Benediktiner-Kloster. Als ich den ersten Bewohner gesehen habe, bin ich zusammengezuckt. Ui, da hat sich wer als Mönch verkleidet. Aber nach so fünf sechs Mönchen hat sich das etwas gelegt.

Es wal sehr schön da, und wieder einer von den Tagen, die ich als Elternteil komplett falsch eingeschätzt habe. Äh wie langweilig, hat der erste schon auf dem Weg zu Klo gesagt, und das war direkt der erste Weg.  Dann haben wir die Kinderstube gesucht und gefunden, und wurden sehr herzlich von einer älteren Dame empfangen. Trotzdem kuckten die drei skeptisch, und dememtsprechend skeptisch zog auch ich von dannen. Als David und ich viel Geld für faire (zweieurofünfzich für eine halbe Tafel Schokolade!!!) und  klösterliche Dinge ausgegeben hatten, und zu ihnen zurückkamen, da hatten ein pädagogischer Mönch und zwei Schülerinnen die ältere Dame ersetzt, und die drei waren nicht mit guten Worten da wieder rauszubringen. Erst die Märchenstunde gestattete uns einen Raumwechsel. Wir waren die einzigen, und entsprechend persönlich (und auch sehr schön) war es. Die geplante Bratwurst (Oh Mann, die nächsten Kinder, die ich kriege, essen bitte mal auch was anständiges! Es gab drinnen so leckere Sachen, aber nein, meine Kinder essen nur Bratwurst) hat uns noch fast die Kasperstunde verpassen lassen.  Und so waren wir nur etwa zwei Stunden länger da, als wir ohne Kinder gewesen wären. Auf dem Rückweg habe sie schon gefragt, wann wir denn wieder dahinfahren.

***

Bei meiner Schwiegermutter auf einen Kaffee.

***

Um den Markenberg. Der ist etwas ehrlicher als das Westerfeld, er gibt nämlich zu, dass es bergauf geht. Das Westerfeld tut da immer so unschuldig, geht aber auch in beide Richtungen bergauf.

***

Und dann war ich noch direkt in der Geschichte von Bagger- Billy.

***

Mitten in der schönsten Detektive-im-Einsatz-Geschichte. Wer hat wem zuerst die Lego-Häuser kaputt gemacht, wer wen danach oder davor und warum gehauen, und warum gibt keiner nie nicht das kleinste bißchen zu.

***

So, da war ich überall.

Musik zur Rot-Kreuz-Geschichte.

Das mit dem Bloggen?

Ich würde nämlich behaupten, der Kerzenandraht-Draht, ist alle, ich brauch neuen. Durch Zufall habe ich aber im Archiv gelesen, dass ich erst letztes Jahr welchen gekauft habe. Nun gut.

Ich wußte mir zu helfen.

 

Gefühlte zwei Wochen gab es bei uns Schokokuchen. Piratenkuchen. Marmorkuchen.

Eine Woche noch Apfelkuchen.  Und zwar ein Sorte, die sich mein Kind explizit gewünscht hat, die aber weder er noch ich mag.

Und obwohl hier noch Reste von besagtem Apfelkuche rumstehen, habe ich jetzt schon wieder Appetit auf neuen Kuchen.

Schon beim Aufwachen sang es in mir.

(Das klingt jetzt …äh … nach einer fröhlicheren Melodie als jetzt kommt)

Gleichwohl.

WKSA 2017

WKSA 2017

Seiten

November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930