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Ich habe heute meinen ersten freien Vormittag seit Wochen, natürlich voll durchgeplant.

Gestern habe ich mir überlegt, ich könnte nach dem Saugenwischenwäschewaschen:

die Lichterketten aufhängen,

oder einen Adventskranz kaufen,

oder Überweisungen machen,

oder das Weihnachtskleid 2013 wiederherstellen,

oder das Weihnachtskleid 2014 nähen,

oder ganz geheime Dinge tun,

oder zu Sport gehen,

oder epilieren, pedikürenund maniküren.

Aber nachts, wenn keiner in meinem Hirn aufpasst, da kommen die Synapsenheimchen und machen aus jedem oder ein und. Und ich merke es nicht, und wundere mich, dass ich nicht alles in vier Stunden geschafft habe; wo ich doch so einen schönen Plan gemacht habe.

 

PS: Für heute ist die Sache nochmal gutgegangen. Mir wurde ein krankes Kind beschert, und damit ein Arzttermin, und damit ist alles hinfällig.

Also mich.

1. Wenn du bemerkst, dass das Werke nicht gelungen ist, ribbel es sofort so weit wie nötig auf und behebe den Mangel.

2. Wenn du zwei Mängel bemerkst, sei dir bewusst, dass du beide beheben wirst. Entweder sofort, oder ribbelst ein zweites Mal.

****

Es war ja so, dass das Frühlingsjäckchen nicht so saß wie es sollte. Also habe ich brav und sofort geribbelt, und gleich wieder weitergestrickt, damit es gar nicht erst zum liegen kommt.

Aber.

Ich wollte ja nur die beiden Vorderteile neu machen. Schlimm genug, der Sommerurlaub ist ja schon vorbei, und es ist doch ein Frühlingsjäckchen!

Und ich konnte und konnte mich nicht dazu aufraffen. Am Ende, das wußte ich, drohte die schwierige Entscheidung Ärmel länger oder nicht.

Ich glaube, diese Entscheidung war mehr Arbeit, als das Stricken, denn als am Wochenende Vater-Kind-Zelten war, und ich mit wahnsinnig viel Zeit und Ruhe alleine war, da habe ich mich für später fertig werden, aber dafür mit längeren Ärmeln entschieden.

Und seitdem sind wir beiden wieder gute Freunde und ich freue mich aufs Stricken heute abend!

****

3. Wenn du ein Strickwerk länger liegen ließest, dann leg Gesinnung in den Neuanfang.

****

In der Zwischenzeit habe ich, weil ich ja keine Lust mehr auf das Frühlingsjäckchen hatte, beherzt zum Winterjäckchen gegriffen, dass unterbrochen im Regal lag. Dar Rückenteil war fast fertig, da ist das Ende ja abzusehen. Und kaum ein ganzes Vorderteil später habe ich schon bemerkt, dass ich die vierer Stricknadeln  durch zweieinhalber ersetzt habe. Die Vierer sind ja im Frühlingsjäckchen! Wenn das mal nicht schnell war. (Allzu offensichtlich war es nicht, die Wolle gäbe beide Nadelstärken her)

 

Das Frühlingsjäcckchen ist fertig. Natürlich sind die Fäden noch nicht vernäht, aber, hey, egal:

FJKA fertig 1

Gar nicht schlecht.

Aber warum hält die Frau die Hand so komisch über die Ecke am Vorderteil? Moment. Ecke im Vorderteil? Nimm doch mal die Hand da weg!

FJKA Fertig 2

Schaut mal, wie der Saum fällt.

Grrrr. Da habe ich wohl ein bißchen zuviel des Guten an FBA gemacht.

Ungefähr alles, was ich an extra Reihen hinzugefügt habe, ist über. Wer hätte das gedacht. Also alles wieder auftrennen, und die Vorderteile aufribbeln und nochmal zusammennähen.

Ich freu mich.

Wie Sau.

Dabei ist gerade Summer-Tweed im Sale und ich wollte doch das nächste Jäckchen anfangen.

Heul. Seufz.

 

 

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Ich hechele und hechele schon eine Weile hinterher, aber ich hab das Ziel knapp verfehlt. Es fehlen zehn Zentimeter linker Ärmel, spannen, und zusammennähen.

Nun gut.

Hier liegt mein Werk:

KJKA alle Teile

Ich habe beim Planen ein bißchen viel nachgedacht, und so ist die Jacke länger geworden, als beabsichtigt. Ich habe nämlich erst gemessen, und meinen Wunschmassen angepasst, und o b e n d r e i n noch eine FBA gemacht, die noch einmal zehn Zentimeter Länge bringt.  Aber passt schon.

Je länger ich gestrickt habe, desto mehr erinnerte mich die Jacke an die Strickjacken, die sich meine Omi Lisi gestrickt hat. Die waren auch etwas länger und hatten vorne, so wie meine, oft komplizierte Muster. Ich konnte meinen Mustersatz übrigens bis zum Schluss nicht auswendig. Das hat dann natürlich gedauert.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Meike und dem Me-Made-Team für die Organisation des Knit-Along. Es hat Spaß gemacht und motiviert, dran zu bleiben.

Hier gibt es mehr Frühlingsjacken.

Seit noch nicht all zu langer Zeit habe wir in der Küche ein Regalbrett für die Kochbücher. Zufällig passte daneben genau der Karton mit der Wolle für das Frühlingsjäckchen und war sehr aufgeräumt. Dann habe ich eine Küchenschürze genäht, und ordentlich draufgelegt. Dann habe ich eine Jogginghose genäht und ordentlich darauf gelegt. Und dann das Joggingkleid, das Geburtstagskleid, ein paar Jäckchenteile, ein paar Schnittmusterteile, und eine Draußentischdecke. Aus völlig unerfindlichen Gründen sah es auf einmal gar nicht mehr so ordentlich aus.

Und jedes Mal, wenn ich auf den Stapel geguckt habe, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Nie kriege ich was fertig, ______________ (hier Näh-Blogger deiner Wahl einfügen) ist viel produktiver als ich.

Aber gestern dann, da hatte ich mal einen anderen Gedanken.

Nachdem ich -Moment, kurz Luft holen- arbeiten war, tanken, Hausaufgaben betreut habe,  die Spülmaschine ausgeräumt und wieder eingeräumt, gekocht und gegessen hatte, mit dem Hund gegangen war, und mit dem Waschmaschineninstallateur telefoniert hatte, da also hatte ich zehn Minuten Zeit, bevor ich -nochmal Luft holen- die Tochter vom Klavierunterricht abholen, dem Installateur treffen, die Tochter zum Sport bringen, selbst zu Sport gehen, den Verband des Mannes wechseln und zur Pfarrgemeinderatssitzung gehen musste.

Ich habe mir dann ein Teil von dem Stapel in der Küche genommen, zehn Minuten ein Bündchen angesteckt, und war hoch zufrieden. Diese zehn Minuten waren das erholsamste am ganzen Nachmittag. Dabei kam mir dann ein schöner Gedanke: Dieser Berg an Arbeit ist keine Drohung oder Mahnung, sondern ein kleines Häufchen Instantfreude.Wann immer mir alles auf den Zeiger geht, kann ich mich hinsetzen und ruhig werden, und irgendwann kommt auch noch was schönes dabei raus!

Genauso wie mein Garten, übrigens. Nicht nur Quell des schlechten Gewissens -schon wieder kein Unkraut gezupft – sondern auch Quell der Freude.

 

Nähte heften ergibt Sinn.

Also – hätte Sinn ergeben. Denn als ich versuchte mein Geburtstagskleid* anzuprobieren, da habe ich die Öffnung für den seitlichen Reißverschluss mit reichlich Stecknadeln geschlossen. Dabei war die Idee an sich ja schon bescheuert: Reißverschluss schließen zum anprobieren. Das ist wohl eng, hm?

Da habe ich mich dann halt in eine Wurstpelle mit Nadeln gequetscht. Und mir nur ein kleines bißchen den linken Arm vom Ellenbogen bis zur Achsel aufgeratscht. An der Unterseite, da heilt das bei dreißig Grad einfach besser. Arrrgh.

*Geburtstagkleid := Kleid, das extra für den Geburtstag genäht wurde, und am Geburtstag das erste Mal ausgeführt wird.

= Kleid, das an dem Geburtstag genäht wird

= Kleid, dass überstürzt zwei Tage vor dem Geburtstag angefangen wird, und bis zum nächsten Geburtstag reellle Chancen hat, fertig zu werden.

Ich habe Anfang des Jahres gar nichts genäht, sondern die Zeit mit Denken verbracht. Übers Nähen.

Und bin zu folgendem -vorläufigen- Schluss gekommen.

Baumwollkleidchen zu nähen ist eine äußerst befriedigende Angelegenheit.

Baumwollkleidchen zu tragen ist unbefriedigend.

Ich halte es durchaus für möglich, dass ich eines Tages DAS Kleid nähe und fortan darin wohne. Aber: auf dem Weg dahin könnte ich ja mal meine Energie in die Kleidungsstücke stecken, die mir fehlen. Und so viele Sommerkleidchen fehlen mir ja gar nicht.

Ich habe also Stoff bestellt für folgende, bislang vermisste Kleidungsstücke:

1. Jogginghose in grau aus Ottobre. (fertig)

2. Sweatkleid selbsgebastelt in dunkelgrün.

Beides für den Weg zum und vom Sport.

3. Ein Radelröckchen für um es über die Radlerhose zu ziehen. Passend zum Rad in dunkelbraun. Ein halber Teller, irgendwo mit Tasche und Gummibund. Selbst zusammengeschustert.

***

Danach habe ich auch schon einen Plan, scheue aber bislang die Arbeit, nämlich mir eine Basis-Gardrobe zuzulegen.

3 Tops

3 T-Shirts

1 weite Hose

1 schmale Hose

1 weiter Rock

1 schmaler Rock

2 Kleider

2 Jacken

1 langärmeliges Strickjäckchen

1 kurzärmeliges Strickjäckchen

und am besten so, dass jedes Teil mit jedem Teil kombiniert werden kann. Keine unmögliche Herrausforderung, aber doch sehr ambitioniert. (Sagt die Frau, die die Frühlings-Knit-Along-Jacke noch nicht fertig hat, und den einen Rock noch ungesäumt auf dem Stapel mit der Schürze liegen hat, weil die Plüschtiere, die sie im letzten Sommer versprochen hat noch als Stoff und Schnittmuster in einer Tüte woanders liegen.)

Ich geh erstmal aufräumen….

Solid versus prints.

Examine your favorite clothing. Pick out the 10-20 most worn items in your wardrobe. What percentage of them are printed?

Haha. Nix!

Huch, nein halt doch. Mein Sport-T-Shirt hat einen Aufdruck. Crazy.

Pick your prints. Write down your most beloved styles of prints. Be sure to look through your closet and your fabric stash.

Ich hätte gerne ein dunkelbraues Kleid mit Polka Dots und ich könnte mir auch einen Pullover mit Streifen vorstellen. So wild bin ich!

Colors.

Es war einmal… eine junge Frau die im Internet und in Frauenzeitschriften Tests ausfüllte, die den Farbtyp bestimmen. Sommer.

Super. Im Laufe der Zeit wurde der Kleiderschrank dunkelblau, dunkelgrau mit ein paar Teilchen in fuchsia und hellblau.

Und dann kam der Tag, an dem Friseur (weiße Rauhfaser,Neonröhren, schwarze Frisierumhänge) eine Wand in braunrot strich. Und siehe da, ich sah nicht mehr zwanzig Jahre älter aus, als zu Hause. Wie merkwürdig.

Und dann las ich im Internet (bei Michou) über Farbberatungen und wollte endlich auch eine.

Das Ergebnis: Frühling. Der ist mit dunkelblau, dunkelgrau, fuchsia und etwas hellblau jetzt mal nicht so richtig gut bedient.

Seitdem bemühe ich mich um Frühlingsfrische, helle warme Farben.

Ich habe mittlerweile Kleidung in gelbtönen, orangetönen, grüntönen und dunkelbraun als Schwarzersatz.

Und gerade bin ich dabei herauszufinden, dass die richtige Farbe alleine noch nicht reicht.  Der Schnitt muss auch stimmen.

Ich arbeite dran.

Build your formulas.

Ich nenne mal die Kombinationen, die mir im Moment einfallen, in denen ich mich gut angezogen fühle.

1. Gut knielanger Rock in A-Linie mit einem Shirt mit dreiviertel Ärmeln

2. Kleid mit vollem Rockteil mit dreiviertel Ärmeln und V-Ausschnitt

3. Kurzer, enger Rock, dreiviertel Leggings, Longsleeve

4. Jeans, Top, offenes Hemd drüber

5. Tellerrock, schmales Oberteil

 

Es gibt einige Dinge, die mir schon aufgefallen sind:

1. Auf Grund meiner Oberweite sieht ein normaler runder Ausschnitt doof aus. Besser sit ein V-Ausschnitt, oder ein Wasserfallausschnitt, oder etwas in der Art, dass nicht so viel „Fläche“ zwischen Halsansatz und Brustrundung ist.

2. Es scheint, ich liebe dreiviertel Ärmel. Und dreiviertel Leggings, auch wenn sie modisch fragwürdig sind.

3. Ich trage gerne ein Jäckchen. Das führt zum Beispiel dazu, dass ich auf der Arbeit meine Jacke gar nicht erst ausziehe.

4. Ich glaube, ich mag schmale Röcke mehr als weite, bin mir aber nicht sicher.

 

 

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