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Vor einigen Wochen ist unser Hund gestorben. Wir mussten ihn einschläfern lassen, nach dem er einen Rückenmarksinfarkt hatte, und nicht mehr aufstehen konnte. Er war erst fünf Jahre alt.

Ich habe lange gebraucht, bis ich das aufschreiben konnte und das hat mich davon abgehalten Alltags-Blabla zu schreiben.

 

 

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Eine Geschichte mit A, B  C und D-Story. Es hängt alles mit allem zusammen.

Käsebrote kochen. Und nie wieder Kartoffeln. Weil: das geht nicht.

Und das hängt mit der B-Story zusammen. Unsere Nachbarn wohnen noch nicht so lange hier wie wir. Sie sind sehr nett. Und so gar nicht mein Fall. Immer mal wieder klingeln sie mit Geschenken, meistens für unseren Hund. Heute, in meiner Abwesenheit, mit Blumen. Weiß der Geier warum. Runtergesetzte Tulpen aus dem Aldi übrigens.

Also setzte ich schon mal das Kartoffelwasser auf, und suche Weidenzweige im Garten, damit die Tulpen wenigstens ein bißchen Halt haben.

Zurück in der Küche stelle ich fest, dass zwar das Wasser kocht, die Kartoffeln aber noch im Schrank sind. Jaja, zu doof zum Kartoffelkochen, jawohl. Also lege ich vorsichtig Kartoffeln ins kochende Wasser, es ist aber zuviel Wasser im Topf. Also vorsichtig vorsichtig den Topf zur Spüle getragen, da stoße ich an die Glasvase (durchsichtig, ne) mit dem Topf. Das Wasser schwappt erst auf die rechte Hand, dann auf die linke Hand.

Minutenlang knotet sich mein Hirn, ob ich die Blumen jetzt vor Wut wegwerfen soll, oder doch in die Vase stellen. Vielleicht erinnern sie mich immer an den Schmerz (große Melodramatik). Gott sei dank sind sie im Plastik total vergammelt.

Dabei hatte ich das diese Woche schon mit dem heißen Wasser (C-Story). Man soll ja nicht immer alles glauben, was man liest, denke ich, morgens beim Frühstück machen. Der Kaffe steht schon da und ich werfe nur noch schnell einen Blick in den Mondkalender. „Trinken Sie doch mal auf nüchternen Magen eine Tasse Brennesseltee, oder Ingwerwasser, um die Nieren zu unterstützen.“ Seufzend blicke ich auf meinen Kaffe und schneide schon mal Ingwer klein. Dann gieße ich kochendes Wasser in die Karaffe, die nur kurz knallt, und mir einen halben Liter Wasser über die Beine kippt.

Also nicht immer alles glauben, was man liest.

D-Story: Ich wollt ja eigentlich gestern Jammern. Fingernagel abgebrochen. Am Finger links daneben Schnittwunde. Am Finger rechts daneben Fingernagel blau.

Ich wollte einen rennenden Hund festhalten.

Meinen Hund.

Hormonelle Wechselphase, formerly known as Pubertät, formerly known as Flegeljahre.

Groß geworden ist er, manchmal pinkelt er sogar schon im Stehen.

Und so dickköpfig, und schwerhörig, dass ich wieder den Futterbeutel immer dabeihabe, damit er kommt.

Und so ein Schisser is er geworden. Unser Nachbar kippt Kies (er kippt für sein Leben gerne Kies) und klopft Steine fest, und unser großer fast erwachsener und so mutiger Hund macht sich fast for Angst in die Hosen. Er hat sich unter dem Schreibtisch auf 60cm mal 60 cm zusammengerollt, damit ich ihn beschützen kann.

Ich kann also gar nicht aufstehen und Bäder putzen gehen, oder?

Tierarzt (Kontolle wg Magen-Darm-Infekt, alles wieder gut), Blumen kaufen, halbes Beet umgraben (ich hab erst Bett geschrieben, ts, ts, ts), Welpenschule (heute Wassergewöhnung),  Mittagessen kochen, essen, andere Hälfte umgraben, kurz zum Werksverkauf nach Goldbach, jetzt Hunger haben und müde sein. Dafür bin ich stolz auf meinen Garten, auch wenn man auf dem Foto die Verheißung nicht sehen kann. Ich weiß aber, was da noch versteckt ist.

2009 noch so

und 2010 so

Besonders freue ich mich auf meinen Staudengarten (vorne rechts). Da sind Astern, Vergissmeinicht, Kissenprimeln, Waldmeister, eine Rose und eine Pfingstrose. Und es kommen noch  Rittersporn, Ringelblume, Salbei (wenn er wieder auftaucht), und mal sehen was noch.

So. Ich gehe dann mal essen und umfallen.

Heute fragte mich eine Nachbarin, ob Sammy nicht schon gewachsen sei.
Eine schreckliche Vorstellung: Sammy wird größer und ich merk’s nicht.
Deshalb heute hier (wenigstens einmal):
Er passt noch unters Bett im Arbeitszimmer.
Er hat heute nacht durchgeschlafen.
Er geht ganz ordentlich an der Leine. (Hat aber noch viel potenzial)
Er schnappt nicht mehr nach Handschuhen, Schals und Fingern. Nur noch nach Socken, Hosenbeinen und Schneeanzügen.
Kommt relativ zuverlässig auf das Kommando HIER.

Kann Treppen steigen. Soll er aber nicht.

Arbeitsauftag für mich: Schnappen konsequent unterbinden. Warten üben für den Kinderagrten. Ans Auto gewöhnen.

Wochenende! Ich kann es dahinten schon sehen. Es wird sich aber wohl erst nähern, wenn ich fertig bin mit saugen. Tu ich ja gerade, sieht man ja.
Und ach! Es kehrt ein bißchen Ruhe ein. Ganz, ganz langsam gewöhne ich mich an den Ablauf mit Hund, zum Beispiel, dass wir eine Stunde brauchen zum Kindergarten und zurück. Ob ich jetzt ruhig bin dabei, oder genervt, der Unterschied ist nur, wie nassgeschwitzt ich zu Hause ankomme. Und dass wir alle naselang rausmüssen. Ist halt so. Und wenn man es weiß…..
Und ach! Ich bin fertig mit meinem Nebenjob, gestern war Abgabe. Jetzt muss ich nicht mehr schnell in der Mittagspause und schnell während des Sandmännchens eben was tun, sondern kann ich sein. Auch nett.
Und ach! Wenn das Wochenende nur aus Freitag abend und Samstag Nachmittag besteht (ihr wisst ja, Übertreibung macht anschaulich), dann freut man sich darauf umso mehr.
Und ach! Ich bin so erholt, dass ich schon wieder etwas stricken will. Kann ich nicht, weil ich ja so viele angefangene Sachen zu Ende bringen muss, aber wenn ich könnte, würde ich meine Kauni in einen kurzen Pullover verwandeln, weil ich gerne Schurwolle trage (und ich so tue, als wüßte ich nicht, wie doll Kauni kratzt. Soll aber angeblich weicher werden nach dem Waschen.) Hier, Pioneer.
So weiter (räusper. Anfangen zu) saugen,.

Oder einfach nur müde. Ich hole Gehacktes fürs Abendessen aus dem Gefrierschrank. Auf dem Weg liegt Pauls Rucksack, da ist noch die Yoga-Decke drin, die muss zurück ins Wohnzimmer. Mit Gehacktem und Decke gehe ich ins Wohnzimmer und lege die Decke zurück. Da stören mich das Telefonbuch auf dem Sofa, und mein Schal muss unbedingt zurück in die Diele, und David Halstuch kann da auch nicht bleiben. Also nehme ich alles und  lege das Gehacktes in die Telefonbuchschublade. Das merke ich noch auf dem Weg zur Diele, lache, nehme das Gehackte wieder raus. In der Diele lege ich es in mein Schalfach.

Dann brauch ich ein Pflaster, während David sich gleichzeitig am Telefon beschwert, dass ich so abgelenkt bin, und erst, als ich die Schere um Pauls Finger wickeln will, merke ich, dass das Pflaster auf dem Scherenplatz liegt.

****

Wir haben ein Au-die-haben-einen-neuen-Hund-den-wil-ich-sehen-Spielgast, und als ich alle Kinder Gäste und Hunde namentlich aufgerufen habe zum spazierengehen, da kam ich mir schon fast doof vor, so viele waren das.

Eine Verkettung von unglückliche Umständen ließ nicht zu, dass wir uns an das Hundebuch halten konnten. Holen Sie den Welpen am späten Vormittag ab. Ging nicht. Da war David noch in der Schule. Und dann mussten wir essen. Und Schnee schippen. Und alle noch mal aufs Klo. Und Geld holen. Und tanken. Und einer nochmal aufs Klo. Und nochmal. Und dann mussten zwei nochmal aufs Klo. Aber dann waren wir endlich da. Kalt wars, also mussten wir uns bei Kaffee und Kuchen aufwärmen, und die Kinder haben so schön miteinander gespielt, und mir tat es echt leid, als ich um fünf zum Aufbruch mahnte. Dann mussten wir aber noch zum geschäftlichen Teil kommen, und bis wir hier waren, wars halb sieben, selbst ohne Pinkelpause.

Sammy ist sehr schüchtern (kein Wunder), und ich noch ein bißchen unsicher, aber es wird wohl beides vergehen. Pluspunkte sammelt er bei mir, dass er nicht bellt. Wenn’s mal so bliebe.

Geschirr (statt Halsband) haben wir nach nur vier Versuchen richtig dran bekommen, und er hat schon gefressen (puh!) und gepuschert auch. (Jaja, ich höre Neid. Alle zwei Stunden in zwanzig Zentimeter Neuschnee, das möchtet ihr auch, ne?)

(Mehr Bilder bei David)

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