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kommt man platt wie ein Schnitzel von der Hundeschule, und hat eine Simpsons-Folge Zeit, um abend zu essen, und die Küche sieht aus, als hätte ein Junggeselle für drei Kinder gekocht (Danke!), aber die Spülmaschine muss erst ausgeräumt werden, und so Zeug liegt überall rum, und dann geht der Onkel und die Kinder kommen und haben solchen Hunger. Und drei Kiwis und eine Banane später ist die Spülmaschine ausgeräumt. Und während ich die Kiwischalen auf den Kompost bringe, sehe ich überall Fahrräder und Fußbälle die ich noch wegräumen muss. Und zwei Paar Schuhe, und eine Flasche und fünf Becher. Und dann muss ich den Sonnenschirm schließen. Das geht nur, wenn ich auf den Tisch steige. Dann freuen sich die Nachbarn, die grillen, das ist ja wenigstens mal was zu kucken. Und dann noch drei Gute-Nacht-Geschichten. Heute: Ein selbstgeschriebener und von Fiete auch selbst vorgelesener Einkaufszettel. Und dann eine Lego-Aufbauanleitung (Wow. So ein Spannungsbogen!)vorgelesen von Paul. Und dann Harry Potter Teil drei. Und dann Gute-Nacht-Nein-kein-Ibuprofen-heute-abend.Und dann Gute-Nacht. Und dann Gute-Nacht-Ich-unten-schlafen. Bitte. Tu’s.

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Viel besser. Im Schlafzimmer. Weil wir das Bett mal eben* umgestellt haben.

eben*: „Ach, hallo, David, schön dass du schon da bist, da können wir ja heute mal eben das Bett umstellen.“

„Mal eben? Das dauert den ganzen Abend?“

„Ach nein, höchstens bis sechs.“ *bambieeyes*

Nur kurz Schubladen leeren, Hund wegsperren, zwei Gastkinder verabschieden, Bettzeug wegräumen, Matratzen in den Flur stellen, Lattenroste in den Flur stellen, ein Brett zerbrechen. Dann:

„Also ich dachte, wir kippen das Bett hochkannt und drehen das dann hier so rum“

„Ach quark, wieviel hat denn die Diagonale, wir drehen das einfach auf der Erde.“

„Zwei quadrat plus zwei quadrat und davon die Wurzel…keine Ahnung“

„Zwei komma acht.“

„Aber das Zimmer hat doch nur zwei komma fünf“

„Ja, aber nicht, wenn wir da um die Ecke schieben“

„Hmm“

Nur kurz ziehen und schieben und ziehen und schieben, und eine vergessene Schublade leerräumen (direkt neben das Bett, weil: Aus der Ecke kommt mein Mann ohne Hilfe nicht mehr raus.) Dann den Fernseher wegstellen, die Kommode unter dem Fernseher wegstellen (Vorsicht schwer-Na, das hätteste ja auch VORHER sagen können), direkt neben das Bett, weil die ganzen Kabel sind ja noch alle hintendran. Und ein bißchen schieben und ziehen und dann…. Kennt ihr das rote Sofa im Treppenhaus? Und dann haben wir es doch hochkant gestellt und gekippt, und dann ging alles ganz schnell. Nudelwasser aufsetzten, Schubladen einhängen, Lattenroste drauf, Matratzen drauf, Bettzeug drauf, Claudia drauf. Fertig. Viertel nach sechs.

bei der Landesgartenschau. Und wir gehen nochmal hin. Sehr sehr viele Menschen. Und ein paar Blumen.

Ich wollte euch Fotos zeigen, aber die sind noch nix dolles. Vielleicht beim nächsten mal. ABER: ich habe so ein schönes Bild gefunden, das wollte ich euch nicht vorenthalten:

Mutterbrustplatztfastvorstolzwegendiesembewundernedemblick.

Und übrigens kann ich nachts nicht mehr schlafen. Denn irgendwann ist wieder Mittsommernacht bei Ikea.

Alles zurück!

Es war eine unfähige Pressetante. Ein Missverständnis.

Das:

klingt doch viel netter als: Organisieren Sie innerhalb von 24 Stunden  eine kleine Völkerwanderung Fahrgelegenheit für fünf Personen und drei Autos und freuen Sie sich gefälligst über ein Cabrio bei 8,5°C und dichten Wolken.

****

Und wenn ich jetzt nicht gleich auf ein Weinchen eingeladen wäre (und nicht so erschreckend müde wäre), dann würde ich dieses Paket wohl noch aufmachen:

******+

Guckst du auch hier!!!!!

Es war einmal eine Frau mit leichten Rückenschmerzen. Sie ging das mittlere Kind aus dem Kindergarten holen. Mit dem kleinen Rekonvaleszenten. „Auto fahn!“ „Nein, zu Fuß gehen.“ „AUTO FAHN“ „Nein.“ „UÄÄÄÄHHHHHH….“
Die Frau setzt sich auf die Bank, vielleicht hört das Kind ja von alleine auf zu schreien. Nein.“ Na gut, wenn du willst kannst du ins Tragetuch.“ Auf einmal steht der Hund neben ihr. Formerly known as angeleinter Hund. Und all das, wo sie doch ihre Gedanken ganz woanders hat. Aufgeregte Gedanken. Weil nämlich: Ich habe ein Cabrio-Wochenende gewonnen. Gleich morgen. Ach, und ich krieg keinen Frisörtermin, und das ist auch mit Bild in der Zeitung, und warum um alles in der Welt kriegt man bei der Landesgartenschau nicht einfach einen Blumengutschein. Herrje. Ich brauch kein Cabrio, auch nicht ein Wochenende lang, ich hab drei Kinder zur Übergabe dabei, womöglich ist das ein Zweisitzer, das wußte die Dame nicht mal.
*genervtaufheul* Da gewinnt man schon mal was, und dann so was.

Ja. Ich weiß dass es viele Menschen gibt, die sich darüber freuen würden.

Musik dazu?

ist alles hier:

Geheime Möhren, geheimer Lauch, geheime Radieschen (massenweise, als Reihenmarkierer), geheimer Mangold, geheimer Spinat, geheime Zweibeln, geheime Pastinaken und geheime Petersilienwurzeln. Und offensichtlicher Schnittlauch. Und noch geheimer Dill. Aber ob der will….

Und hier ist ja alles ganz geheim. So geheime rote Blumen (Adonisröschen), und so geheime Heilpflanzen (Calendula) und so geheimes Kraut (Pfefferminze). Und geheime Urlaubsblumen (Rittersporn).
Ich bin ja mal auf das Juni-Bild gespannt, was auch wirklich angegangen ist.
Wenn nicht die Umstände so gewesen wäre, wie sie waren, mit so langem Winter, und so komischen Terminen, dann hätte ich mal nach dem Mond geschaut. Bei den Kartoffeln vielleicht.

Und bei David gibt’s das Offensichtliche.

Mutter und Kind wohlauf.

Es ist ja unglaublich, welche Folgen so ein Krankenhausaufenthalt hat. Ich meine, welche unverhersehbaren. Dass mein Zeigefinger wehtut, mehr als alles andere, zum Beispiel. Der Fiete war nämlich ziemlich schnell fit. Die OP war gegen halb neun. Um eins waren wir beide schon fertig mit dem Mittagsschlaf, mein Buch war ausgelesen, und der kleine Herr bereit zu neuen Taten.  Und da gibt es ja einiges zu tun. Den Schank aufschließen. Den Schrank zuschließen. Das Nachttischchen ausklappen. Das Nachttischchen einklappen. Aufs Bett kotzen. Die Autogeschichte hören. Die Piratengeschichte hören.

Aber wenn man all das fünf oder auch zehn mal gemacht hat, dann…. tja dann braucht’s was neues. Und so haben sich dann Herr Bär und der Vogel miteinander vergnügt. Fußballspielen, Versteckenspielen und Ostereieressen. Hier Herr Bär:

Und hier -seufz- der Vogel.

Autschn.

Und diese unglaubliche Langeweile. Tut nicht gut, nein, nein.

Und der Mann ganz alleine zu Hause. Keiner da, der ihm mal sagt, was er tun könnte. Tut ihm auch nicht gut, nein, nein.

Und nur deswegen fragt er: Wollen wir heute schon das Schlafzimmer nach unten ruppen?

Und nur deswegen sag ich: Ja.

Ein komplettes Schlafzimmer in ein zu erhaltenes Arbeitszimmer einzuarbeiten erfordert ein Haus, dass vielleicht vorne und hinten und recht und links jeweils zehn Zentimeter mehr hat.

Wir sägen einfach zehn Zentimeter am Bett ab, und zehn Zentimeter am Regal, und zehn Zentimeter am Rechnerschrank, dann geht’s!

WKSA 2017

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