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Tag drei:

Cut out all your pieces: Alle Teile sind ausgeschnitten (Ich schummele. Das Futter hab ich noch gar nicht gemacht)

Apply your interface: Einlage ist aufgebügelt.

Stitch the underlining to the jacket pieces: Arrrgh. Ja. Endlich auch alle Zwischenfutterteile auf den Aussenstoff genäht. Fusseliges Zeug.

Und ich hatte dann das große Bedürfnis auch mal was zu nähen. Also etwas, das man auch sieht. Einen Fortschritt sehen! Also habe ich mal mit Tag vier weitergemacht und Abnäher  genäht und….

…Trommelwirbel….

Reflexpaspeln.

 

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Vor allem zum bloggen.

Nämlich hatte ich neulich mal eine Woche Urlaub. Ich war durchaus auch urlaubsreif, und deswegen war mein Plan: Jeden Tag eine große Runde mit dem Hund, Spinnen mit der Handspindel lernen(es gibt von Chantimanou großartige Anleitungen), und den ganzen Tag iCarly gucken. Und sonst nix. Nicht stricken, nicht nähen. Nix

Hat ja auch fast geklappt. Der Hund war den ganzen Tag im Garten, weil dort nämlich gearbeitet wurde, die Handspindel hat mir meine Tochter sofort aus der Hand gerissen, und seitdem nicht wieder rausgerückt, und iCarly kam gar nicht den ganzen Tag.

War trotzdem schön.

****

Farbberatungsfolgen: Am Wochenende in den Spiegel geschaut, und erstaunt festgestellt, dass ich angezogen völlig fertig aussah, während ich im Nachthemd noch äußerst frisch wirkte.

****

Von dieser Seite möcht ich was stricken. Nur was?

(Natürlich nicht für mich!! ;-))

 

Alter your pattern: Alle Änderungen sind aufgemalt, und neue Schnittmusterteile ausgeschnitten.

 

Damit ihr wisst, worüber ich rede.

Das ist aber die alte Version, ohne Änderungen. In Wirklichkeit wird die Jacke 16cm länger und passt obenrum.

Ich habe jetzt ungefähr so lange an der Jacke gesessen, wie eine Hose komplett gedauert hätte, und ich habe noch nicht mal in den Stoff geschnitten.

Puh.

Am nächsten Tag geht es an:  Cut out all your pieces- Alle Teile ausschneiden. Klingt easy. Zwei Vorderteile, drei Rückenteile, zwei Ärmelteile, zwei Kragenteile. Und alles aus Hauptstoff, Mittelstoff, Futterstoff, und zum Teil auch noch Einlage. Ich sollte das in mehrere kleinere Schritte aufteilen, sonst wird das nichts.

 

Tag zwei:

Cut the main pieces from your muslin: Jep. Erledigt. Alle wichtigen Teile sind aus Dingenskirchen* ausgeschnitten.

Machine baste your test version: Zusammenheften des Probestückes ist auch erledigt. Notiz an mich: Heften bedeutet  g r o ß e Stichlänge. Geht dann schneller wieder aufzutrennen.

Determine fitting changes: Jawoll. Ein härterer Brocken. Als erstes eine ordentliche FBA, und ich habe die Ärmel an den Nähten etwas weiter gemacht. Aber bis ich die Änderungen ausprobiert hatte, konnte ich ja nicht wissen, ob das klappt.

Also Schnittmuster ändern, neu zuschneiden, auftrennen und neu nähen. Check. Passt.

Der nächste Punkt ist dann noch Schnittmuster anpassen. Aber dann…kommt Tag drei.

 

*Jetzt hab ich’s: Nessel

 

Der Stoff ist gebügelt, es kann weitergehen:

Choose your size: Das war einfach. Die größte Größe. Check.

Cut out your paper pattern: Ich jedes Teil des Schnittmusters abgezeichnet und ausgeschnitten, also: Check.

Ich habe eine gute Tat getan.

Ein Schnittmuster bestellt.

Und weil ich ja unendlich viel Zeit habe, kann ich hinter dem Sew-Along hernähen.

Heute: Tag eins.

  • Buy fabric and supplies: check: Stoff und Zubehör sind gekauft. Ich hätte ja gerne einen Wollstoff gekauft, aber -ach- der sabbernde Hund. Wenn die Jacke nicht waschbar ist, ist sie auch nicht tragbar. Also habe ich jetzt ordinäre Baumwolle, dafür mit wärmendem Futter. Ich habe keine Ahnung, ob das klappt, aber immer Mut zur Lücke. Die Farbe ist spektakulär: Erdnuckel. Oder vielleicht Kitt. Hundekissenfarben halt. Aber: Sie passt zum Schal.
  • Gather your tools: in progress: Das meiste Zubehör ist vorhanden, allerdings sind so Dinge wie ein tailor’s ham empfohlen. In der Zeit, in der ich auf das Schnittmuster warte, kann ich mir ja einen „Schneiderschinken“ nähen (gibt es das in deutsch überhaupt?)
  • Preshrink your fabric: check. Stoff ist gewaschen und war im Trockner. Heute abend wird er gebügelt.

Morgen wird genäht und rapp zapp ist alles fertig. Haha.

Ich brauche einen neuen Wintermantel.

Kein Problem, das Internet ist voll von Wintermänteln.

In 48.

Oookeee. Geht. Gibt es reichlich.

Und er muss waschbar sein, mein Hund lässt den Sabber nur so fliegen.

Hmm. Gut. Die Auswahl ist jetzt nicht mehr sooo groß….

Aber nicht in schwarz.

*geht lachend ab von der Bühne*

****

Das Problem ist folgendes. Ich mache mir mehr Gedanken über Mode, als gut für mich ist. Ich lese tolle Nähblogs von gut angezogenen Frauen, ich lese Beiträge über Farbberatung und Stil, und gerate darüber ins Nachdenken. Hauptsächlich aber sehe ich einfach viele hübsche Kleidungsstücke.

Und wenn ich dann in der realen Welt der Kaufkleidung etwas suche, dass meiner Vorstellung entsptricht ….pfffft. Nix in meiner Preisklasse. Oder irgendwie….ohne….Pfiff liebevolle Details.

Nachdem ich mich lange nicht entscheiden konnte,ob ich mir einen Wintermantel nähen sollte (ich sag nur Wintermante-Sew-Along), oder kaufen, erschien mir der Rat gut: erst mal einen kaufen, dann einen nähen. Nach langer Suche bin ich jetzt bei: Erst nähen, dann kaufen.

Ich werde/würde mir eine längere Jacke nähen, ein Schnitt von Burda, mit Stoff von Stoff und Stil, nach einer Anleitung von Colette.

Es bleibt ja wohl bis lange nach Weihnachten warm genug für die Jeansjacke „wonnich*“?

*wonnich=woll nicht, das ist die Verneinung von Woll. Quasi der lokale Ausdruck für isn’t it,  oder wie ich’s von früher kenne: „ne“ [nǝ].

 

 

X X X.

Die Schmerzen FORMERLY known as Sehnenscheidenentzündung im Handgelenk sind -vorerst- weg.

Sie waren nämlich eine Blockade im Handgelenk. Nicht schön, vorallem nicht beim Ent-Blockieren, aber das dauert nur zehn Minuten, und nicht unendlich, wie bei einer Sehnenscheidenentzündung.

Ich hatte mir ja schon gedacht, dass die Schmerzen schnell verschwinden würden, jetzt, wo ich alle angefangen Stricksachen aufgeribbelt und weggepackt habe.

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